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Pressenews [ Presseinformationen der Baugeld Spezialisten ]
 

Baugeld Tipp vom 28.10.2011
von Marcus Rex, Gründer und Vorstand BS Baugeld Spezialisten AG 

In der aktuellen Ausgabe der Finanztest (11/2011, S.44-47) gehören die Baugeld Spezialisten in der Rubrik „Anschlusskredite mit und ohne Vorlaufzeit“ erneut zu den Top-Anbietern. Im Vergleich überregionaler Anbieter mit bundesweitem Filialnetz liegen die Baugeld Spezialisten in sechs von zehn geprüften Angeboten an erster Stelle. In allen anderen Fällen sind die Baugeld Spezialisten unter den Top 3 vertreten.

Es ist davon auszugehen, dass die Zinsen in den nächsten Wochen weiterhin einen seitwärts Trend erleben. Lang- bis Mittelfristig ist allerding zu erwarten, dass die Zinsen nicht auf diesem niedrigen Niveau verharren. Nutzen Sie deshalb die aktuell günstigen Zinsen, um Ihre Finanzierung festzuzurren. Aufgrund des derzeit sehr niedrigen Zinsniveaus bieten sich vor allem lange Zinsbindungen an. Dadurch erhalten Sie bis zur vollständigen Rückzahlung Ihres Kredites die vereinbarten Zinsen. Nach dem Gesetz (§ 489 BGB) hat der Darlehensnehmer jedoch immer die Möglichkeit nach zehn Jahren zu kündigen, sofern in seinem Darlehen der Zinssatz festgeschrieben ist. Wer nicht sofort ein Darlehen benötigt, kann sich ebenfalls die günstigen Zinsen für einen späteren Zeitpunkt durch Abschluss eines Forward-Darlehens sichern. Grundsätzlich ist die Zinsentwicklung im Baufinanzierungsbereich sehr eng mit der aktuellen Situation in Europa und Griechenland verbunden.

Auf dem Sondergipfel zur Stabilisierung der Währungsunion haben sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone mit den privaten Gläubigern und Banken darauf geeinigt, Griechenland „freiwillig“ 50 Prozent seiner Schulden zu erlassen. Das entspricht rund 100 Milliarden Euro. Durch diese Maßnahme soll der Schuldenstand Athens bis zum Jahr 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden, um Griechenland die Möglichkeit zu bieten, eines Tages wieder ohne ausländische finanzielle Unterstützung auszukommen. Derzeit liegt der Schuldenstand Griechenlands im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukts bei 160 Prozent - zu viel für dieses Land. Die privaten Gläubiger und Banken sollen ihre Anleihen Anfang des Jahres umtauschen. Der Euro-Rettungsfonds (EFSF) wird diesen Vorgang mit 30 Milliarden Euro absichern. Im Juli war ein zweites Hilfsprogramm vereinbart worden. Da sich die Finanz- und Wirtschaftslage Griechenlands allerdings rapide verschlechtert hat, war das geplante Programm schon im Herbst wieder hinfällig. Jetzt soll Griechenland bis zum Jahr 2014 weitere 100 Milliarden Euro erhalten. Die Sparanstrengungen Griechenlands sollen zukünftig dauerhaft überwacht werden.