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"Man taucht in die Welt des Business ein und das ist gut so"

Die Geschichte von Christina und Stefan Frisch

Christina und Stefan Frisch wohnen und arbeiten in Bonn und sind seit elf Jahren ein Paar. Kennengelernt haben Sie sich „im Internet“ nachdem sie sich auf Partys aber auch schon begegnet waren.

Christina: „Bonn ist ein Dorf, was das angeht.“

Erst nachdem Sie eine Familie gründeten, entschieden Sie sich, auch beruflich zusammen zu kommen.

Stefan: „Die Idee und dann die Entscheidung tatsächlich gemeinsam zu arbeiten lag irgendwie auf der Hand.“

Zunächst arbeiteten Sie im kleinen Büro zu Hause, in der Küche, im Keller oder auf der Wohnzimmercouch. Christina: „Wir haben einfach angefangen! Alles weitere hat sich ergeben, wurde angeschafft, organisiert oder  hat sich entwickelt.“

 

Bis irgendwann der Punkt kam, an dem es schwieriger wurde.

Christina: „Für unsere Kinder war es zuletzt schwer zu unterscheiden, wann arbeiten Papa und Mama und wann nicht. Ein Schreibtisch stand im Wohnzimmer, da durfte man sowieso nicht spielen, geschweige denn etwas anfassen. In dem Raum der das Büro war, tummelten sich oft fremde Leute und Familien. Das war gerade in den Abendstunden häufig eine Herausforderung für alle Beteiligten.“

Es musste sich also irgendetwas ändern. Ein neues Büro musste her. Stefan: „Die Entscheidung war gar nicht so einfach, weil es ja nichts desto trotz viele Vorteile hatte, von zu Hause aus zu arbeiten.“ Ein Büro anzumieten kam für Stefan nicht in Frage. „Wir sind ja keine Mietexperten sondern Finanzierungsexperten!“

"Wir sind ja keine Mietexperten sondern Finanzierungsexperten."

Warum dieses Haus?

Christina: Ich habe die Anzeige online gesehen, erkannte das Haus und wusste intuitiv – das ist es! Die Lage war für das was wir vorhatten ideal, die Größe passte aus damaliger Sicht gut und die Entfernung zu unserem privaten Eigenheim war einfach unschlagbar. Was dann kam, damit hatten wir nicht gerechnet.

Was ist passiert?

Stefan: Wir kauften vor drei Jahren das Haus mit der Absicht, anzubauen, zu sanieren und es folgten Jahre des Wartens, Auseinandersetzungen mit dem Bauamt, Finden von Handwerkern, Diskussionen mit Architekten und Bauingenieuren, Beseitigung von Baumängeln, Ärger mit  Nachbarn und so weiter und so fort. Das war teilweise nicht schön und hat an uns gezehrt.

 

Habt Ihr ein Geheimrezept fürs Bauen?

Christina: Habt Geduld, habt Geduld und habt Geduld. Holt Euch eine zweite Meinung und vertraut auf Euren gesunden Menschenverstand. Wir sind mittlerweile nicht nur für Finanzierung, Baukosten etc. Experten; wir kennen auch die Hürden bei den einzelnen Gewerken. Es hat während unserer Bauphase nichts gegeben, was „einfach so“ geklappt hat.

Jetzt seid Ihr fertig?

Stefan: „Wir sind umgezogen, ja. Fertig ist man wahrscheinlich nie wirklich.“

Christina: „Wir haben jetzt eine klare räumliche Trennung von privat und Beruf und das ist gut so. Papa ist ganz für die Kinder da, wenn er zu Hause ist.“

Was tut Ihr als erstes, wenn Ihr morgens ins Büro kommt?

Christina: „Wasser für Tee aufsetzen. Danach lüfte ich.“

Stefan: „Raffstoren aufmachen und den PC starten.“

 

Vermisst Ihr Eurer „Homeoffice“?

Stefan: „Zur Arbeit zu gehen“ oder „von der Arbeit kommen“ ist etwas, dass ich die letzten 15 Jahre nicht kannte. Ich habe in der Zeit immer „zu Hause“ gearbeitet. Das hatte früher und dann innerhalb unserer Familie viele Vorteile aber zuletzt wie gesagt auch Nachteile. Jetzt finde ich es großartig, mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren oder sogar zu Fuß zu gehen. Man verlässt das Privatleben und taucht in die Welt des Business ein. Das ist richtig cool und macht Spaß. Im Büro herrscht ein so geschäftige Atmosphäre – das beflügelt mich und ich genieße das.

Was sagen Eure Kunden?

Christina: Ehrlich gesagt, wissen wir das nicht so genau. Bis Juni haben wir Kunden zu Hause beraten. Seitdem empfangen wir sie aus unserer Sicht professioneller, in angemessenen Räumlichkeiten, mit allem technischen Know-How und noch einer weiteren Expertin – wir sind ja auch umgezogen um zu wachsen. Nur wenige Kunden kennen beide Standorte. Wahrscheinlich kommt es auf den Standort gar nicht so sehr an, sondern eher auf die Menschen die beraten.

Wie beendet Ihr den Tag im Büro, wer schließt ab?

Stefan: Das bin allermeistens ich. Alles ist ruhig und jetzt im Herbst dunkel. Bei meiner „Abschlussrunde“ kontrolliere ich, ob alle Fenster geschlossen und alle Elektrogeräte aus sind. Ich schalte die Außenreklame an und suche meine Sachen aus den nigelnagelneuen Einbauschränken zusammen. Dann verlasse ich das Haus, schließe ab und kontrolliere noch dreimal, ob ich auch wirklich abgeschlossen habe – das ist so eine Macke von mir, die alle anderen wahnsinnig macht. Dann radel ich nach Hause und freue mich auf morgen.

 

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