Begriffe rund ums Finanzieren von A-Z

Alles Böhmische Dörfer? Hier finden Sie Erklärungen für Ihren neuen Wortschatz:
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  • Abgeld

    Dabei handelt es sich um einen Differenzbetrag vom Nennwert des Darlehens und tatsächlicher Auszahlungshöhe eines Kredits. Diese wird in Prozent angegeben.

  • Abgeltungsteuer

    Einheitlicher Einkommensteuersatz von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer), der seit 1.Januar 2009 für Zinsen, Dividenden sowie Erlöse aus Wertpapierverkäufen gilt. Der jeweilige Betrag wird direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt. Die Abgeltungsteuer löst die Spekulationsfrist und das Halbeinkünfteverfahren ab. Für Wertpapiere und Geldanlagen, die vor 2009 erworben wurden, gelten Ausnahmeregelungen.

  • Abgeschlossenheitsbescheinigung

    Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) baulich hinreichend von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist. Das heißt, dass ein eigener abschließbarer Zugang von außen existiert. Ausgestellt wird die Bescheinigung vom zuständigen Bauaufsichtsamt.

  • Ablösung

    Vorzeitige Rückzahlung eines bestehenden Kredits. Geschieht in der Regel durch ein neues Darlehen eines anderen Darlehensgebers. Siehe auch Umschuldung.

  • Abnahmeverpflichtung

    Verpflichtung eines Darlehensnehmers, innerhalb einer vereinbarten Frist (Abnahmefrist) ein Darlehen abzunehmen. Das heißt sich das Darlehen auszahlen zu lassen.

  • Abschreibung

    Umgangssprachlicher Ausdruck für den steuerrechtlichen Begriff Absetzung für Abnutzung (AfA). Er steht für die Verteilung der Anschaffungs- und. Herstellungskosten auf die gewöhnliche Nutzungsdauer. Unterschieden werden die lineare Abschreibung (gleiche Abschreibungsbeträge über die gesamte Laufzeit) und die degressive Abschreibung (prozentual gleiche Abschreibungsbeträge über die gesamte Laufzeit). Die degressive Abschreibung hat den Vorteil, dass eine Steuer mindernde Wirkung aufgrund der anfänglich höheren absoluten Abschreibung in den ersten Jahren höher ist. Siehe auch Absetzung für Abnutzung.

  • Absetzung für Abnutzung (AfA)

    Begriff aus dem Steuerrecht für die Verteilung der Anschaffungs- und. Herstellungskosten auf die gewöhnliche Nutzungsdauer. Die sogenannte AfA kann im Rahmen der Einkommensteuer als Betriebsausgaben oder Werbungskosten angesetzt werden. Die Nutzungsdauer wird im Rahmen der AfA-Tabellen von der Steuerverwaltung festgelegt. Siehe auch Abschreibung.

  • Abtretung

    Vertraglich festgelegte Übertragung von Rechten und Ansprüchen auf einen Dritten. Im Rahmen einer Baufinanzierung kann bspw. ein Darlehensnehmer seinen Anspruch auf die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung an den Darlehensgeber abtreten.

  • Abzahlungsdarlehen

    Darlehen mit sinkenden Kreditraten. Dabei bleibt in der Regel der Tilgungsanteil unverändert, während der Zinsanteil fällt. Das Gegenstück dazu ist das Annuitätendarlehen, mit zugleich kürzeren Laufzeiten.

  • AGB

    Abkürzung für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Vorformulierte Vertragsbestimmungen eines Unternehmens. Bei Darlehensverträgen spricht man von allgemeinen Darlehensbedingungen.

  • Agio

    Fachbegriff für Aufgeld. Manche Banken verlangen für die Bereitstellung eines Darlehens einen Aufpreis. D.h. der Darlehensbetrag wird vollständig ausgezahlt, der Darlehensnehmer muss jedoch den Darlehensbetrag plus das Aufgeld zurückzahlen.

  • Alleineigentum

    Sondereigentümer des Wohnungseigentümers werden als Alleineigentümer bezeichnet. Darunter zählen Räume, Bestandteile des Gebäudes, wenn diese in der sogenannten Teilungserklärung als Sondereigentum vermerkt sind.

  • Allgemeine Darlehensbedingungen

    Vorformulierte Vertragsbestimmungen einer Bank, die für alle Darlehensnehmer gelten. Die allgemeinen Darlehensbedingungen werden mit Unterschrift unter dem Darlehensvertrag anerkannt. Siehe auch allgemeine Geschäftsbedingungen.

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Kurz: AGB. Vorformulierte Vertragsbestimmungen eines Unternehmens. Bei Darlehensverträgen spricht man von allgemeinen Darlehensbedingungen. Siehe auch Allgemeine Darlehensbedingungen.

  • Amortisation

    Dies ist die Rückzahlung einer Schuld, wenn für eine Anschaffung Geld ausgegeben wurde. Doch dieser Vorgang wird durch den erwirtschafteten Gewinn getragen.

  • Amtlicher Lageplan

    Offizieller Lageplan aus dem sich die genaue Lage des Grundstücks, die darauf errichteten Gebäude und andere baurechtliche Details entnehmen lassen. Siehe auch Katasterpapiere.

  • Anderkonto

    Dies ist die Form eines Bankkontos. Eine andere Person unterhält das Übergangskonto für eine andere Person.

  • Anfänglicher Effektiver Jahreszins

    Wird ein Kredit aufgenommen, müssen die Gesamtkosten als jährlichen Prozentsatz angegeben werden. Werden Änderungen vorbehalten , wie z.B. ein variabler Zinssatz, dann wird dieser anfänglicher effektiver Jahreszins genannt.

  • Annahmeerklärung

    Zusage einer Bank über einen Darlehensantrag.

  • Annuität

    Jahreszahlung eines Annuitätendarlehens. Es setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen. Die Höhe einer Annuität bleibt dabei konstant.

  • Annuitätendarlehen

    Darlehen mit konstanten Kreditraten (der so genannten Annuität). Dabei verringert sich während der Laufzeit der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil durch den ersparten Zinsanteil ansteigt. Gegenstück ist das Abzahlungsdarlehen.

  • Anpassungstermin

    Zeitpunkt an dem die vereinbarte Zinsbindung ausläuft. Siehe auch Konditionenanpassung.

  • Anschlussfinanzierung

    Ein bestehendes Darlehen wird im Rahmen einer Anschlussfinanzierung durch ein neues abgelöst. Wird das neue Darlehen bei derselben Bank aufgenommen, spricht man auch von einer Prolongation. Wird das neue Darlehen bei einer anderen Bank aufgenommen, spricht man von einer Umschuldung, wodurch zusätzliche Kosten entstehen. Siehe auch Umschuldung.

  • Anschlusskosten

    Kosten für die Anbindung eines neuen Grundstücks an das öffentliche Versorgungsnetz (vom Haus bis zur Straße bzw. Grundstücksgrenze). Bspw. für die Energie-, Wasser- und Abwasserversorgung.

  • Arbeitgeberdarlehen

    Darlehen eines Arbeitgebers an einen Arbeitnehmer zur Finanzierung von Wohneigentum zu meist besonders günstigen Konditionen. Ein Arbeitgeberdarlehen muss aber bestimmte vertragliche Voraussetzungen erfüllen, sonst muss das Darlehen als Arbeitslohn versteuert werden. Zudem muss der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil versteuern.

  • Arbeitnehmersparzulage

    Dabei handelt es sich um eine staatliche Geldzulage zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer. Arbeitnehmer erhalten diese nur, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Zudem ist die Arbeitnehmersparzulage an vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers gekoppelt. Gesetzliche Grundlage ist das Vermögensbildungsgesetz.

  • Aufgeld

    Der Preis oder auch Kurs einer Urkunde oder eines Kredits übersteigt seinen eigentlichen Nennwert.

  • Auflassung

    Juristischer Fachbegriff für die notariell beurkundete Einigung des Verkäufers und des Käufers auf den Eigentumswechsel zur Übertragung des Grundstücks- bzw. Immobilieneigentums.

  • Auflassungsvormerkung

    Juristischer Fachbegriff für den schuldrechtlichen Anspruch auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstücks- bzw. Immobilieneigentum. Die Auflassungsvormerkung geht der eigentlichen Auflassung voraus und wird in Abteilung II des Grundbuchs eingetragen. Zukünftige Eigentümer werden so davor geschützt, dass der bisherige Eigentümer das Objekt anderweitig verkauft oder mit weiteren Lasten und Beschränkungen belastet. Siehe auch Auflassung.

  • Aufteilungsplan

    Eine offizielle Bauzeichnung, die von der Baubehörde mit Unterschrift beurkundet wird. Darauf müssen sowohl die exakte Aufteilung des Gebäudes als auch die genaue Lage und Größe der im Sonder- und Gemeinschaftseigentum stehenden Gebäudeteile erkennbar sein. Die fortlaufende Nummerierung der Nutzungseinheiten verhindert Verwechslungen und Irrtümer. Der Aufteilungsplan ist wesentliche Grundlage der Abgeschlossenheitsbescheinigung. Siehe Abgeschlossenheitsbescheinigung.

  • Aufwendungsdarlehen/-zuschüsse

    Sie fließen in der Immobilienfinanzierung zu guten Zinskonditionen mit ein. Diese Art von Darlehen wird vom Staat gefördert und dient zum Wiederaufbau öffentlicher Einrichtungen.

  • Aufwendungshilfen

    Öffentliche Zuschüsse oder Darlehen für Eigentümer neu errichteter, eigengenutzter Immobilien nach den Bestimmungen des II. WoBauG. Um die Aufwendungshilfen zu erhalten, müssen bestimmte Einkommens- und Wohnflächengrenzen eingehalten werden. Laufzeiten, Fördersätze und Verteilungskriterien werden von den einzelnen Bundesländern in den jeweiligen Wohnungsbau-Förderungsbestimmungen geregelt.

  • Ausbauhaus

    Ein Eigenheim, welches weitgehend aus vorgefertigten Teilen (ähnlich wie ein Fertighaus), aber nur bis zu einem bestimmten Grad durch ein Bauunternehmen errichtet wird. Die endgültige Fertigstellung wird durch Eigenleistung des Bauherrn vollzogen.

  • Ausfallbürgschaft

    Eine spezielle Form der Bürgschaft, bei der die Leistungen des Bürgens erst in Anspruch genommen werden können, wenn der Gläubiger nachgewiesen hat, dass ein Ausfall der Forderung, zumindest teilweise, endgültig eingetreten ist.

  • Außenanlagen

    Umgebung des Hauses auf dem Grundstück. Dazu gehören die Ver- und Entsorgungsleitungen vom Hausanschluss bis zur Grundstücksgrenze, Gartenanlagen, Pflasterung und Befestigungen von Wegen.

  • Auszahlungskurs

    Prozentsatz des Darlehensbetrages bzw. Nominalbetrags, der an den Darlehensnehmer ausgezahlt wird. Normalerweise beträgt der Auszahlungskurs 100 Prozent. Es kann jedoch auch ein Disagio vereinbart werden, dann liegt der Auszahlungskurs unter 100 Prozent.

  • Auszahlungsvoraussetzungen

    Bedingungen, die für die Auszahlung eines Darlehens erfüllt sein müssen. Bspw. Eintragung der Grundschuld. (siehe auch Auszahlung)

  • Autobanken

    Kreditinstitute, die als Tochter eines Automobil-Herstellers Finanzgeschäfte anbieten. Neben klassischen Leasing- und Finanzierungsangeboten für Automobile werden inzwischen auch andere Finanzdienstleistungen angeboten, vereinzelt auch Baufinanzierungen.

  • Aval

    Ist der Oberbegriff für Bürgschaften oder auch Garantien. Ein Aval wird nur dann vergeben, wenn der Kunde ein Nachweis geben kann, welches die Verbindlichkeit bei Fälligkeit garantieren kann.

  • Avalgebühr

    Die Bürgschaft übernimmt die Bank und ist neben einen Kredit ein zusätzlicher Kostenpunkt. Hierbei wird eine erhöhte Sicherheit gegenüber Dritten gewährt. Der Kunde schließt einen Vertrag mit der Bank. Doch kommt der Kunde seiner Leistung nicht nach, wird die Bank aktiv. Sie springt für die Kosten ein, jedoch kann der Kunde die Kosten nicht umgehen. Ein Aval wird nur gegeben, wenn das Risiko nicht zu groß ist.

  • b.a.w.-Konditionen

    Konditionen, die nur ‚bis auf weiteres‘ gelten. Siehe auch Gleitzinsdarlehen.

  • Bauantrag

    „Schriftlicher Antrag bei der zuständigen Baubehörde auf eine Baugenehmigung. Zur Einleitung des Baugenehmigungsverfahrens müssen folgende Unterlagen vorliegen:
    Lageplan mit Berechnung der Wohn- und Nutzflächen
    Bauzeichnungen
    Baubeschreibungen
    Berechnung des umbauten Wohnraums
    Entwässerungspläne
    Statische Berechnungen
    Technische Nachweise“

  • Bauanzeige

    Eine Bauanzeige wird direkt vom Bauherrn bei der zuständigen Baubehörde eingereicht. Er gibt so ein Bauvorhaben bekannt, das nicht baugenehmigungspflichtig ist.

  • Baubeschreibung

    Zentraler Bestandteil der Finanzierungsanfrage und notwendige Ergänzung des Bauantrags, die eine detaillierte Aufstellung über Ausstattungs- und Ausfertigungsmerkmale eines Bauvorhabens enthält. Wichtige Inhalte sind z. B. Beschaffenheit der Wände und des Daches, Heizung, Art der Fenster etc. Sie gibt außerdem genaue Auskunft über die beim Bau verwendeten Materialien.

  • Baudarlehen

    Ein Darlehen welches zur Finanzierung der Errichtung (Neubau und Um-/Ausbau) einer Immobilie dient.

  • Bauerwartungsland

    Dabei handelt es sich um Land, dessen Bebaubarkeit in naher Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Eine Bebaubarkeit besteht erst mit der Umwandlung in Bauland im Rahmen eines Bebauungsplanes.

  • Baufinanzierung

    Ein Darlehen welches zur Finanzierung der Errichtung (Neubau und Um-/Ausbau) einer Immobilie dient.

  • Bauförderung

    Um den Wohnungsbau heranzukurbeln, werden Zuschüsse oder steuerliche Vergünstigungen gegeben. Somit können Vermieter Abschreibungen tätigen oder auch Ausgaben, hinsichtlich bestimmter Aspekte, absetzten.

  • Bauförderung des Staates

    Der Staat unterstützt Familien mit geringem Einkommen oder vielen Kindern. Doch es gelten in jedem Bundesland unterschiedlichste Bestimmungen.

  • Baufortschritt

    Bei Neubauten und oft auch bei Modernisierungen werden Darlehen üblicherweise nach Baufortschritt entsprechend ausgezahlt. Dies muss der Architekt bzw. der Bauherr entsprechend bestätigen. Häufig wird die Auszahlung durch die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) vereinbart. Daneben sind aber auch individuelle Absprachen zwischen Bauherrn und Bauträger möglich.

  • Baugenehmigung

    Offizielle Erlaubnis für ein (Um-)Bauvorhaben. Details regeln die jeweiligen Landesbaugesetze. In manchen Bundesländern reicht für manche Maßnahmen auch nur die Abgabe einer Bauanzeige.

  • Baugrenze

    Die im Bebauungsplan festgelegte Grenze, welche nach § 23 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) von Gebäuden oder Gebäudeteilen nicht überschritten werden darf.

  • Bauherr

    Dabei handelt es sich um eine Person, die ein Bauvorhaben in eigenem Namen und Interesse durchführt bzw. durchführen lässt. Er trägt die Risiken der Vorbereitung und der Durchführung einschließlich des Haftungsrisikos und entscheidet sowohl über die architektonische und technische Gestaltung als auch über die Finanzierung.

  • Bauherren-Haftpflichtversicherung

    Diese Versicherung deckt Schäden, die Dritte auf einem Baugrundstück oder durch eine Baumaßnahme erleiden könnten und für die der Bauherr haftbar gemacht werden kann.

  • Baujahr

    Als Baujahr eines Gebäudes gilt das Jahr der Bezugsfertigstellung. Wurden Gebäude durch Schäden unnutzbar und wiederhergestellt, gilt dennoch das Jahr der ursprünglichen Bezugsfertigstellung als Baujahr. Bei vollständig zerstörten Gebäuden hingegen gilt das Jahr des Wiederaufbaus als Baujahr.

  • Baukindergeld

    Frühere Fördermaßnahme für Bauherren mit Kindern. Wurde ab 1996 durch die Kinderzulage im Eigenheimzulagengesetz ersetzt und zusammen mit der Eigenheimzulage zum 1. Januar 2006 abgeschafft.

  • Baukosten

    Summe der reinen Kosten für die technischen Bauleistungen, wie sie vom Bauhandwerk einschließlich Materiallieferung erbracht werden und für die Errichtung von Gebäuden erforderlich sind. Nicht enthalten sind dabei Erschließungs- und Baunebenkosten.

  • Baulast

    Dabei handelt es sich um öffentlich-rechtliche Beschränkungen der Bebaubarkeit bzw. Nutzbarkeit eines Grundstücks. Dieses Element des Bauordnungsrechts existiert nur in einigen Bundesländern. Baulasten werden im Baulastenverzeichnis eingetragen.

  • Bauleistungsversicherung

    Diese Versicherung deckt Schäden ab, die während der Bauphase an der Immobilie, den Bauteilen oder den Baustoffen durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder Vandalismus entstehen.

  • Baumängel

    Mängel an einem Bauwerk, die auf fehlerhafte Entwürfe, nicht sachgemäße Ausführungen oder mangelhaftes Material zurückzuführen sind und den Wert bzw. die Tauglichkeit des Bauwerks mindern.

  • Baunebenkosten

    Summe der Kosten, die nicht für die technischen Bauleistungen anfallen. Dazu gehören unter anderem die Kosten für Architekten- und Ingenieurleistungen, die Gebühren für behördliche Prüfungen und Genehmigungen und die Kosten der Finanzierung.

  • Bauordnung

    Das Bauordnungsrecht legt jedes Bundesland selbst fest. Darin werden u.a. das Verfahren der Baugenehmigung sowie die Voraussetzungen für die Errichtung, Änderung und den Abbruch baulicher Anlagen geregelt.

  • Bauschein

    Wenn gebaut werden möchte, muss ein Antrag in der Baubehörde abgegeben werden, der geprüft wird. Wird der Antrag genehmigt, kann der Bauherr mit seinem Vorhaben beginnen. Doch dieses Dokument ist sehr wichtig und sollte aufbewahrt werden, wenn eine Überprüfung stattfinden sollte. Es besitzt eine Gültigkeit von 3 Jahren und ist danach hinfällig.

  • Bauspardarlehen

    Ein Bauspardarlehen ist ein im Rahmen eines Bausparvertrages von Bausparkassen für wohnwirtschaftliche Zwecke gewährtes nachrangiges Baufinanzierungsdarlehen. Siehe auch Bausparvertrag.

  • Bausparen

    Regelmäßiges Sparen im Rahmen eines Bausparvertrages um für wohnwirtschaftliche Zwecke ein nachrangiges Baufinanzierungsdarlehen zu erhalten. Siehe auch Bausparvertrag.

  • Bausparguthaben

    Summe der in einem Bausparvertrag bereits angesparten Bausparbeiträge inklusive der Zinsen. Siehe auch Bausparvertrag.

  • Bausparkasse

    Bausparkassen sind spezielle Kreditinstitute, die darauf ausgerichtet sind, Einlagen von Bausparern entgegenzunehmen und aus den angesammelten Beträgen den Bausparern für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen Darlehen zu gewähren. Siehe auch Bausparvertrag.

  • Bausparsumme

    Betrag, über den ein Bausparvertrag abgeschlossen wird. Er setzt sich zusammen aus Bausparguthaben und Bauspardarlehen. Siehe auch Bausparguthaben, Bauspardarlehen, Bausparvertrag.

  • Bauspartarif

    Tarifvereinbarung eines Bausparvertrags über die Höhe die Guthabenverzinsung, die Mindestansparsumme, die Mindestlaufzeit und den Darlehenszins. Siehe auch Bausparvertrag.

  • Bausparvertrag

    Vertrag mit einer Bausparkasse, durch den der Darlehensnehmer nach Ansparen der Bausparsumme ein Bauspardarlehen erhalten kann. Hierbei spart der Bausparer je nach Tarif 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme an und erhält dann ein Bauspardarlehen von entsprechend 50 bis 60 Prozent. Die in der Ansparphase vergleichsweise niedrigen Zinsen werden durch vergleichsweis niedrige Zinsen beim anschließenden Baufinanzierungsdarlehen ausgeglichen. Siehe auch Bausparkasse, Bauspardarlehen.

  • Bauträger

    Ein Unternehmen kauft ein Grundstück, welches bebaut wird, wenn alles geplant wurde. Ist das Objekt fertig, wird es wieder verkauft.

  • Bauträgermodell

    Konzept, bei welchem der sogenannte Bauträger Grundstücke erwirbt und darauf Immobilien errichtet, die nach Fertigstellung verkauft werden. Der Verkauf kann aber auch bereits während der Planungs- und Bauphase erfolgen. Der Bauträger ist dabei für die Fertigstellung verantwortlich.

  • Bauwesenversicherung

    Veraltete Bezeichnung für Bauleistungsversicherung. Diese Versicherung deckt Schäden ab, die während der Bauphase an der Immobilie, den Bauteilen oder den Baustoffen durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder Vandalismus entstehen.

  • Bauzwischenfinanzierung

    Dient zur Überbrückung einer kurzen Zeitspanne bis zur Auszahlung eines Geldbetrages. Die maximale Laufzeit verläuft sich auf 2 Jahre.

  • Bearbeitungsgebühr/-entgelt

    Einmaliges Entgelt für die Bearbeitung des Darlehensantrages. Der Darlehensgeber zieht den Betrag in der Regel bei der ersten Auszahlung des Darlehens vom Auszahlungsbetrag ab.

  • Bebauungsplan

    Jede Gemeinde legt in einem Bebauungsplan die zulässigen baulichen Nutzungsarten ihrer verwalteten Flächen rechtsverbindlich fest. Darin sind alle wesentlichen Angaben in Bezug auf die Gestaltung des Gebiets zu finden, wie etwa die Bauweise, die überbaubaren und nicht überbaubaren Grundstücksflächen, die Baugrenzen, die Anzahl der Geschosse und die Mindestgröße der Baugrundstücke.

  • Bedingungen

    Wenn etwas gefordert wird, hängt dies ganz eng mit der Erfüllung ab. Zum Beispiel wird ein Kredit gefordert, muss die Rückerstattung ebenso erfolgen.

  • Bedingungsanpassung

    Ändern sich die Umstände, wie der Kapitalmarkt, werden die Bedingungen dementsprechend angepasst. Bei Verträgen mit besonders langer Laufzeit muss dies anerkannt werden.

  • Belastung

    Die monatliche Belastung ergibt sich aus der Summe aller Zahlungsverpflichtungen bzw. regelmäßigen Ausgaben eines Haushaltes. Dazu gehören u.a. die gesamten Lebenshaltungskosten, Versicherungsbeiträge, Telefon- und Fahrtkosten und die Darlehensraten.

  • Beleihung

    In der Regel wird die zu finanzierende Immobilie als Sicherheit für das Baudarlehen herangezogen. Im Rahmen dieser so genannten Beleihung sichern sich die Darlehensgeber gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers ab. Die Höhe der Beleihung ist dabei vom Beleihungswert und der Beleihungsgrenze des Objekts abhängig.

  • Beleihungsauslauf

    Der Anteil des Objektwertes in Prozent, der fremdfinanziert – also beliehen – wird. Der Beleihungsauslauf bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie, nicht auf den Kaufpreis. Beträgt ein Darlehen z.B. 150.000 Euro und ist der Beleihungswert des Objektes 300.000 Euro, so ist der Beleihungsauslauf 50%. Man spricht dann von einer 50-prozentigen Beleihung.

  • Beleihungsgrenze

    Grenzwert bis zu dem Kreditinstitute Immobilien beleihen dürfen. Das bedeutet, dass immer nur ein Teil des Objekts als Absicherung für ein Darlehen dienen kann. Die Grenze richtet sich nach den für das jeweilige Kreditinstitut maßgebenden gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften. Siehe auch Beleihungswert.

  • Beleihungsobjekt

    Beleihungsobjekte sind Grundstücke, Häuser oder Eigentumswohnungen, die als Sicherheit für ein Baudarlehen heran gezogen werden. Die Absicherung der Bank erfolgt in der Regel über die Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch.

  • Beleihungswert

    Eine Größe unterhalb des Verkehrswertes einer Immobilie, die vom jeweiligen Kreditinstitut festgelegt wird. Der Beleihungswert entspricht in der Regel dem Wert, der unter normalen Umständen bei einem späteren Verkauf jederzeit erzielt werden kann. Er ergibt sich aus dem Verkehrswert abzüglich eines Sicherheitsabschlags. Siehe auch Beleihungsgrenze.

  • Bemusterung

    Im Rahmen einer Bemusterung entscheiden sich die Käufer eines Fertighauses oder einer Bauträgerimmobilie, wie Ihre Immobilie ausgestattet sein soll. Dabei werden Details wie Fliesen, Eingangstür, Dachziegel oder Türgriffe festgelegt.

  • Bereitstellungszins

    Entgelt für das vom Kreditinstitut bereitgestellten und vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch genommenen Darlehen oder Darlehensteile.

  • Betriebskosten

    Kosten für den laufenden Betrieb und den Unterhalt einer Immobilie, z. B. Heizkosten, Grundsteuer, Feuerversicherungs- und Haftpflichtbeiträge, Reparaturen.

  • Beurkundung

    Damit ist die notarielle bzw. öffentliche Beurkundung eines Rechtsgeschäfts wie etwa eines Grundstückskaufvertrages gemeint. Im Gegensatz zur Beglaubigung wird bei einer Beurkundung nicht nur die Richtigkeit der geleisteten Unterschriften durch den Notar bestätigt, sondern auch der Inhalt des Rechtsgeschäfts.

  • Beurkundungspflicht

    Ein Grundstückskaufvertrag muss generell notariell beurkundet werden.

  • Bewertungszahl

    Bausparkassen gewährleisten mit der Bewertungszahl eine gerechte Zuteilungsreihenfolge bei Bausparverträgen. Hierbei werden Faktoren wie die Dauer und die Höhe der Sparleistungen berücksichtigt. Die Verfahren sind jedoch nicht einheitlich, was eine Berechnung für den Bausparer nahezu unmöglich macht. Für die Zuteilung eines Bausparvertrages muss die von der Bausparkasse festgelegte Mindestbewertungszahl erreicht werden.

  • Bewirtschaftungskosten

    Ausgaben für den laufenden Betrieb und Unterhalt einer Immobilie. Bei vermieteten Immobilien gibt es zwei verschiedene Arten Die umlagefähigen Bewirtschaftungskosten, die dem Mieter in Rechnung gestellt werden können (z. B. Müllabfuhr, Straßenreinigung etc.) sowie die nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten, die der Vermieter allein tragen muss (z. B. Verwalterkosten, Instandhaltungsrücklage).

  • Bezugsfertigkeit

    Mit Bezugsfertigkeit ist der bauliche Zustand eines Gebäudes gemeint, sobald der Bezug der Wohnräume nach allgemeiner Auffassung den Bewohnern zugemutet werden kann. Dabei kommt es alleine auf den Grad der Fertigstellung an, nicht auf die bauaufsichtliche Schlussabnahme.

  • Bodenwert

    Wert des Grundstücks, welcher abhängig von Größe, Lage, Zuschnitt, Beschaffenheit und Grad der Erschließung ist. Der Bodenwert wird durch die Multiplikation von Quadratmeterpreis (inkl. Erschließung, aber ohne Grundstückserwerbskosten) mit der Grundstücksgröße ermittelt.

  • Bonität

    Fachbegriff für Kreditwürdigkeit. Aussage über die Vertretbarkeit einer Darlehensgewährung unter persönlichen oder sachlichen Gesichtspunkten.

  • Brandversicherung

    Versicherung des Gebäudes gegen Feuerschäden. Sie deckt im Schadensfall die Gesamtkosten der Wiederherstellung eines Gebäudes ab.

  • Briefgrundschuld

    Die Briefgrundschuld ist eine Grundschuld, bei der zusätzlich zur Eintragung im Grundbuch noch ein Grundschuldbrief ausgestellt wird. Heute ist jedoch nur noch die Form der Bestellung einer Buchgrundschuld üblich.

  • Bruchteilseigentum

    Eigentum an einer Sache, das mehreren Eigentümern nach Bruchteilen zusteht, wobei jedem Miteigentümer ein ideeller Anteil zusteht. Jeder Eigentümer kann über seinen Teil frei verfügen, jedoch kann Leistung nur an alle Eigentümer gemeinsam gefordert werden. Siehe auch Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum.

  • Bruttokaltmiete

    Auch kalte Leerraummiete genannt. Dabei werden in der Miete enthaltene Zahlungen für Zentralheizung, Wasser, Möblierung, etc. nicht berücksichtigt.

  • BSV

    Abkürzung für Bausparvertrag.

  • Buchgrundschuld

    Die Buchgrundschuld ist eine Grundschuld, die nur im Grundbuch eingetragen wird. Die Ausstellung eines Grundschuldbriefes wurde ausgeschlossen. Die Bestellung einer Buchgrundschuld ist die heute übliche Form der Grundschuldbestellung.

  • Budgetrechnung

    In der Budgetrechnung werden Einnahmen und Ausgaben des Darlehensnehmers gegenübergestellt und somit die tragbare monatliche Belastung ermittelt.

  • Bürgschaft

    Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber dem Gläubiger für die Erfüllung der Verbindlichkeiten bei Nichtzahlung durch den Dritten einzustehen. U.U. haftet der Bürge mit seinem gesamten Vermögen (selbstschuldnerische Bürgschaft).

  • Bürgschaftsgebühr

    Im Rahmen einer Bürgschaft verlangt der Bürge für die Übernahme des Risikos sowie den Prüfungs- und Verwaltungsaufwand eine einmalige oder laufende Bürgschaftsgebühr.

  • Cap

    Vereinbarte Zinsobergrenze bei einem variablen Darlehen. Dabei werden auch ein bestimmter Betrag und eine Laufzeit festgelegt. Hierdurch kann sich der Darlehensnehmer so absichern, dass er bei steigenden Zinsen nie mehr als den als Cap vereinbarten Zins zahlen muss. Die Vereinbarung eines Caps ist dabei immer mit einer Gebühr verbunden.

  • CO2-Gebäudesanierungsprogramm

    Sonderdarlehensprogramm der KfW. Dabei gewährt die KfW Eigentümern eines Altbaus günstige Darlehen für Umbauarbeiten, die den Energieverbrauch der Immobilie deutlich senken. Dieses Programm können Sie auch über die Baugeld Spezialisten beantragen.

  • Courtage

    Vergütung eines Maklers im Falle eines Vertragsabschlusses. Die üblichen Provisionssätze liegen bei Vermietungen bei ein bis drei Monatsmieten. Bei Grundstücks- oder Immobilienvermittlungen sind etwa 3 Prozent bis 6 Prozent des Kaufpreises zu zahlen.

  • Damnum

    Wenig benutzter Begriff für Disagio. Dabei handelt es sich um die Differenz von Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlungshöhe eines Darlehens. Siehe auch Disagio.

  • Darlehen

    Entgeltliche Überlassung von Geld oder anderen vertretbaren Sachen durch den Darlehensgeber an den Darlehensnehmer.

  • Darlehensantrag

    Wird ein Darlehen gewünscht, muss ein Antrag mit der Darlehenssumme und den geforderten Unterlagen bei der Bank abgegeben werden. Die Bank überprüft daraufhin die Kreditwürdigkeit.

  • Darlehensbedingungen

    Im Darlehensvertrag werden allgemeine Kriterien schriftlich festgehalten, wie Nominalzinssatz, Auszahlungskurs, Effektivzins, Dauer der Zinsfestschreibung, Tilgungssatz und Tilgungsbeginn, Bereitstellungszinsen (Höhe und Beginn), Bearbeitungsgebühren sowie die gesamten Kosten im Lauf des Darlehens. Doch auch spezifische Bedingungen können zwischen Kreditgeber und- nehmer geregelt werden.

  • Darlehensbetrag

    Der im Darlehensvertrag vereinbarte Betrag des Darlehens.

  • Darlehensbewilligung

    Rechtlich verbindliche Zusage eines Darlehensgebers über die Gewährung eines Darlehens.

  • Darlehensgeber

    Dabei handelt es sich in der Regel um eine Bank, eine Sparkasse, eine Versicherung oder eine Bausparkasse. Daneben fungieren auch manche Arbeitgeber als Darlehensgeber. Generell gewährt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer ein Darlehen und dieser hat das Darlehen an den Darlehensgeber gemäß den vereinbarten Bedingungen zurückzuzahlen.

  • Darlehensnehmer

    Der Darlehensnehmer erhält von Darlehensgeber das Darlehen. Dieser hat das Darlehen gemäß den vereinbarten Bedingungen an den Darlehensgeber zurückzuzahlen. Als Darlehensnehmer können natürliche und juristische Personen auftreten.

  • Darlehensnennbetrag

    Ist ein Betrag, der im Darlehensvertrag vereinbart wurde. Der Darlehensnehmer muss diesen zuzüglich Gebühren zurückzahlen.

  • Darlehensnominalbetrag

    Dies ist der komplette Betrag, wenn ein Darlehn aufgenommen wurde. Hier werden also alle Zinsen, Gebühren oder Provisionen, die zusätzlich anfallen, aufgelistet. Der Nominalbetrag ist prinzipiell höher, als die Darlehnssumme.

  • Darlehensphase

    Dabei handelt es sich um ein Element eines Bausparvertrages. Die Darlehensphase schließt sich mit Auszahlung des Darlehens an die Sparphase an. Hierfür muss jedoch ein separater Darlehensvertrag geschlossen werden.

  • Darlehensurkunde

    In der Darlehensurkunde oder auch Darlehensvertrag stehen die vereinbarten Konditonen, wenn ein Kredit aufgenommen wird bzw. wurde.

  • Darlehensvertrag

    „Vertrag über die entgeltliche Überlassung von Geld oder anderen vertretbaren Sachen durch den Darlehensgeber an den Darlehensnehmer. In der Regel sind zwei Verfahren für das Zustandekommen des Vertrages zu unterscheiden. Entweder kommt das Darlehen durch einen Darlehensantrag sowie die Zusage (Bewilligung) der Bank oder durch das Finanzierungsangebot einer Bank und der Annahme durch den Darlehensnehmer zustande.
    Der Darlehensvertrag beinhaltet u.a. die Darlehenshöhe, den Verwendungszweck, den Zinssatz, den Auszahlungskurs, den anfänglich effektiven Jahreszins, die Dauer der Zinsfestschreibung, die Nebenkosten wie z.B. Bereitstellungszinsen und Bearbeitungsgebühren, die Tilgungsvereinbarungen, die Art der Besicherung (Sicherheiten) sowie die Einbeziehung der Allgemeinen Darlehensbedingungen.“

  • Darlehenszins

    Hier wird der Zinssatz festgelegt, der bei einen Darlehen tatsächlich zu zahlen ist. Der Zinssatz ändert sich in der gesamten Laufzeit des Vertrags nicht.

  • Deckungshypothek

    Dabei handelt es sich um eine Hypothek, die als Sicherheit für die von einer Hypothekenbank ausgegebenen Pfandbriefe dient. Dabei darf das gewährte Darlehen 60 Prozent des Beleihungswertes der Immobilie nicht übersteigen. Hypothekenbanken refinanzieren sich hauptsächlich durch Ausgabe von Pfandbriefen.

  • Deckungsprinzip

    In der Bilanz einer Bank o.ä. muss der Betrag der Sicherheiten (Hypotheken) dem Betrag der Verpflichtungen (Darlehen) entsprechen. Wird auch Kongruenzprinzip genannt.

  • Degressive Abschreibung

    Abschreibungsmethode bei der der prozentuale Abschreibungssatz konstant bleibt. D.h. die Höhe des Abschreibungsbetrages sinkt im Lauf der Zeit. Siehe auch Abschreibung.

  • Dingliche Sicherheiten

    Dingliche Sicherheiten sind Sicherheiten, die sich auf Sachen erstrecken (z.B. Grundstücke). In der Baufinanzierung bezeichnet man üblicherweise Grundschulden als dingliche Sicherheiten. Das Gegenstück dazu sind persönliche Sicherheiten.

  • Dingliche Zinsen

    Dingliche Zinsen sind häufig Bestandteil des Eintrags einer Grundschuld. Sie werden in Abteilung III des Grundbuches neben dem Grundschuldbetrag eingetragen. Dabei stellen die Zinsen und der Grundschuldbetrag den maximalen Sicherungsrahmen dar, den die Bank im Falle einer Zwangsversteigerung geltend machen kann.

  • Disagio

    Dabei handelt es sich um die Differenz von Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlungshöhe eines Darlehens. Das Disagio stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass die Bank den Nominalzins senkt.

  • eff

    Abkürzung für Effektivzinssatz.

  • Effektivzins

    Zinssatz eines Darlehens, in dem nahezu alle Preisbestandteile berücksichtigt sind. Nicht berücksichtig werden Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren und Teilauszahlungszuschläge. Der Effektivzins ermöglicht den Vergleich verschiedener Angebote. Die Effektivzinsberechnung ist rechtlich eindeutig in der Preisangabenverordnung (PAngV) geregelt.

  • Effektivzinssatz

    Es werden alle Zahlungen und die zeitliche Verteilung eines Darlehens berücksichtigt und somit wird der Zinssatz ermittelt.

  • Eigenheimzulage

    Diese staatliche Förderung zur Anschaffung einer Immobilie wurde zum 1. Januar 2006 abgeschafft.

  • Eigenkapital

    Eigene Vermögenswerte, die für die Immobilienfinanzierung eingesetzt werden. Zum Eigenkapital zählen: Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere, eigenes unbelastetes Grundstück, Bausparguthaben und Eigenleistungen.

  • Eigenkapitalersatz

    Fremdmittel, die nicht von einem Kreditinstitut stammen, aber dennoch zum Eigenkapital hinzugerechnet werden.

  • Eigenleistung

    Persönliche Arbeitsleistung (Selbst-, Verwandten- und Nachbarschaftshilfe), die zur Einsparung von Handwerkerlohnkosten erbracht wird. Sie wird oft auch als Muskelhypothek bezeichnet.

  • Eigenmittel

    Eigenmittel oder auch Eigenkapital sind Mittel, die der Eigentümer besitzt, z.B. Bargeld, Grundstücke oder auch Wertpapiere.

  • Eigennutzung

    Eigene Nutzung der im eigenen Besitz befindlichen Immobilie. Im Rahmen eines Darlehensvertrages kann diese Art der Nutzung für bestimmte Darlehensformen oder Sondervereinbarungen vorgeschrieben sein.

  • Eigentümergrundschuld

    Im Grundbuch eingetragene Grundschuld, die auf den Namen des Grundstückseigentümers eingetragen ist. Eine Eigentümergrundschuld entsteht entweder durch Bestellung des Eigentümers (z.B. zur Sicherung einer entsprechenden Rangstelle), durch Gesetz oder durch Umwandlung (z.B. Löschungsanspruch des Eigentümers nach erfolgter Darlehensrückzahlung).

  • Eigentumswohnung

    Eine Eigentumswohnung umfasst das Eigentum an einer einzelnen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus o.ä. Beim Kauf einer Wohnung wird nicht nur das Sondereigentum (die Wohnung selbst) sondern auch ein Miteigentumsanteil (Anteil am Gemeinschaftseigentum) erworben. Die rechtlichen Details sind im Wohnungseigentumsgesetz geregelt.

  • Einheitswert

    Der Einheitswert ist ein steuerrechtlicher Begriff, dessen Höhe für mehrere Steuern wie etwa der Grundsteuer als Besteuerungsgrundlage dient. Die Berechnung des Einheitswerts ist im Bewertungsgesetz geregelt. In der Regel liegt der Wert deutlich unter dem tatsächlichen Wert der Immobilie und wird mittels des Einheitswertbescheides dem Eigentümer mitgeteilt. Aus dem Einheitswert wird durch die Anwendung einer entsprechenden Grundsteuermesszahl der Grundsteuermessbetrag errechnet.

  • Einkommensnachweise

    Zu den Einkommensnachweisen gehören Verdienstbescheinigungen des Arbeitgebers, Einkommensteuerbescheide, Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung sowie andere zum Nachweis eines Einkommens geeigneten Belege. Anhand der Einkommensnachweise erfolgt die Budgetrechnung zur Ermittlung der tragbaren monatlichen Belastung.

  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

    Eine von sieben im Einkommensteuergesetz geregelten Einkunftsarten. Diese Einkünfte umfassen alle einkommensteuerpflichtigen Überschüsse oder Verluste aus Vermietung oder Verpachtung eines unbebauten oder bebauten Grundstücks. Als Werbungskosten sind beispielsweise Kosten für Modernisierung, Reparaturen, Versicherung, Grundsteuer sowie Aufwendungen für Wasser und Schornsteinfeger abzuziehen. Zusätzlich können Darlehenszinsen und Abschreibungen (AfA) steuerlich geltend gemacht werden.

  • Einliegerwohnung

    Eine Einliegerwohnung ist eine Wohnung in einem Einfamilienhaus, die separat und in sich abgeschlossen ist, eine Wohnfläche von mindestens 25 Quadratmetern aufweist und über eine eigene Küche sowie sanitäre Einrichtungen verfügt.

  • Einrede der Vorausklage

    Ein Bürge kann bei einer gewöhnlichen Bürgschaft, die Zahlungsverpflichtung bis zur erfolglosen Zwangsvollstreckung des Schuldners in das bewegliche Vermögen des Bürgen hinausschieben.

  • Endfälliges Darlehen

    Ein endfälliges Darlehen ist eine Summe, die erst am Ende der Laufzeit getilgt. Innerhalb des Vertrags werden nur die Zinsen gezahlt.

  • Erbauszahlung

    Dabei handelt es sich um Ausgleichszahlungen bzw. Gleichstellungsgelder, die bei einer Erbschaft an die Miterben geleistet werden müssen, falls der Wert des nicht teilbaren Erbgutes (bspw. Immobilie) den jeweiligen Erbteil übersteigt.

  • Erbbaurecht

    Ein Erbbaurecht ist in der Regel zeitlich begrenzt (meist 99 Jahre) und ermöglicht einem Bauherrn, ein Haus zu errichten und zu nutzen, ohne selbst ein Grundstück kaufen zu müssen. Dafür zahlt er über die gesamte Nutzungsdauer einen im Voraus festgelegten Erbbauzins an den Eigentümer des Grundstücks.

  • Erbbauzins

    Wiederkehrendes Entgelt für die Inanspruchnahme eines Erbbaurechts. Es ist an den Eigentümer des Grundstücks zu zahlen und für die gesamte Laufzeit festgelegt.

  • Erbpacht

    Die Erbpacht ermöglicht den Bau auf einen Grundstück, welches jemand anderem gehört. Das Recht der Pacht ist zeitlich auf 99 Jahre begrenzt. Bei der Pacht fallen Zinsen an, die zu zahlen sind.

  • Erhaltungsaufwand

    Laut Einkommensteuergesetz (EStG) können alle Aufwendungen, die für die Instandhaltung und Renovierung einer Immobilie anfallen, steuerlich als Erhaltungsaufwand abgesetzt werden. Erhaltungsmaßnahmen an vermieteten Gebäuden können als Werbungskosten im Jahr der Rechnungszahlung als Werbungskosten von den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden.

  • Erhöhte Abschreibungen

    Eine erhöhte Abschreibung bzw. Sonderabschreibung kann zusätzlich zur normalen Abschreibung (AfA) vorgenommen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass als normale Abschreibung die lineare Abschreibung angewendet wird. Einzelheiten regelt das Einkommensteuergesetz (EStG).

  • Erschließung

    Gesamtheit aller erforderlichen Aktivitäten, um ein Grundstück in einen baureifen Zustand zu versetzen. Dazu zählen neben dem Anschluss des Grundstücks an die Wasser- und Abwasserversorgung auch die Anbindung an das Gas-, Strom- und Telefonnetz.

  • Erschließungskosten

    Kosten, die entstehen, um ein Grundstück in einen baureifen Zustand zu versetzen. Dazu gehören Aufwendungen für den Anschluss des Grundstücks an die Wasser- und Abwasserversorgung auch die Anbindung an das Gas-, Strom- und Telefonnetz.

  • Ertragswert

    Der Ertragswert stellt den Wert zukünftiger Einnahmen einer Investition zum heutigen Zeitpunkt dar. Für die Berechnung des Ertragswertes müssen zukünftige Einnahmen wie etwa Mieten und Pachten abzüglich der Bewirtschaftungskosten geschätzt und auf die Restnutzungsdauer der Immobilie hochgerechnet werden. Der Ertragswert bildet die Grundlage zur Berechnung des Beleihungswertes.

  • Erwerbskosten

    Alle Kosten, die beim Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie anfallen. Dazu zählen die Maklerprovision, Gerichts- und Notargebühren, Vermessungskosten und Kosten für den Grundbucheintrag und Bodenuntersuchungen. Bei fremdgenutzten Immobilien können die gesamten Erwerbskosten steuerlich angesetzt werden.

  • EURIBOR

    Abkürzung für „European Interbank Offered Rate“. Dabei handelt es sich um den Zinssatz für Termingelder in Euro, die zwischen europäischen Banken gehandelt werden.

  • Fälligkeitsdarlehen

    Wird ein Kredit aufgenommen, wird die Summ erst am Ende der Vertragslaufzeit getilgt. Nur die anstehende Zinsen müssen gezahlt werden.

  • Fertighaus

    Ein aus vorgefertigten Teilen in kurzer Zeit errichtetes Gebäude in Massiv- oder Holzbauweise. Meist werden Fertighäuser an den Käufer schlüsselfertig übergeben. Daneben ist jedoch auch eine Auslieferung als Ausbauhaus möglich. Siehe auch Ausbauhaus.

  • Festbetragshypothek

    Die Festbetragshypothek wird während der Laufzeit nicht getilgt. Es müssen nur die anfallenden Zinsen gezahlt werden. Die Summe ist am Ende komplett zu tilgen. Oftmals wird diese in der Baufinanzierung genutzt.

  • Festdarlehen

    Darlehen, das im Gegensatz zu Abzahlungs- und Annuitätendarlehen erst am Ende der Laufzeit in einer Summe zurückgezahlt wird. Dabei sind während der Laufzeit lediglich die Zinsen zu entrichten. In der Regel muss für die fehlende Tilgung ein Tilgungsersatz wie etwa Bausparverträge, Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Investmentfonds abgeschlossen und an den Darlehensgeber abgetreten werden. Siehe Tilgungsaussetzung.

  • Festzins

    Der Zinssatz eines Hypothekendarlehens wird für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Eine Kündigung des Darlehens ist in dieser Zeit in der Regel nicht möglich.

  • Festzinsdarlehen

    Darlehen, dessen Konditionen für einen vorher bestimmten Zeitraum garantiert werden, unabhängig von der tatsächlichen Zinsentwicklung. Das Gegenteil eines Festzinsdarlehens ist ein Gleitzinsdarlehen, bei dem sich die Konditionen in Abhängigkeit des am Markt gültigen Zinses jederzeit ändern.

  • Festzinshypothek

    Der Zinssatz wird für eine bestimmte Laufzeit eines Darlehens garantiert. Dies ist ein Vorteil für den Kreditnehmer, denn somit kann er finanziell langfristig vorausplanen .

  • Feuerversicherung

    Eine Feuerversicherung deckt Schäden an Gebäuden, die durch Brand, Blitzschlag oder Explosion entstehen. Im Schadensfall sollte sie die Gesamtkosten der Wiederherstellung des Gebäudes (Neuwertversicherung) übernehmen.

  • Finanzierungsantrag

    Antragsformular, in das die Eckdaten der gewünschten Finanzierung sowie die Einkommens- und Vermögenssituation eingetragen werden. Anhand dieser Angaben kann ein persönliches Angebot erstellt werden.

  • Finanzierungskosten

    Sämtliche Kosten, welche im Rahmen einer Finanzierung entstehen. Dies sind neben den zu zahlenden Zinsen speziell anfallende Gebühren (Darlehensgeber, Notar, Grundbuchamt) oder Bereitstellungszinsen.

  • Finanzierungsplan

    Detaillierte Aufstellung der Herstellungs- und Erwerbskosten sowie die einzusetzenden Eigen- und Fremdmittel. Der Finanzierungsbedarf ergibt sich aus der Differenz der Gesamtkosten und der Eigenmittel. Auf dieser Basis wird für den Darlehensnehmer ein Tilgungsplan erstellt, der die anfallenden Zins- und Tilgungsleistungen auflistet und die monatliche Belastung enthält.

  • Flurkarte

    Offizielle Landkarte des Katasteramtes, die alle Flurstücke einer Gemarkung abbildet.

  • Flurstück

    Bezeichnung für eine bestimmte Grundstücksfläche, die eine genaue Identifizierung dieser Fläche ermöglicht. Ein Grundstück kann aus einem oder mehreren Flurstücken bestehen.

  • Förderung des Wohneigentums

    Um die Wohneigentumsquote in Deutschland zu erhöhen, gibt es zahllose Maßnahmen von den unterschiedlichsten Anbietern (KfW, Länder, Kommunen, etc.). Die Palette reicht von zinsgünstigen Darlehen über Zuschüsse bis zu Bürgschaften. Die Baugeld Spezialisten bieten eine ausführliche Fördermittelberatung.

  • Forderungsabtretung

    Die Forderung wird durch ein Vertrag von dem bisherigen Gläubiger auf einen neuen Gläubiger übertragen.

  • Forward-Darlehen

    Das Forward-Darlehen oder auch „Vorausdarlehen“ genannt ist ein klassisches Annuitätendarlehen. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit – bis zu sechzig Monate nach Vertragsschluss. In dieser Zeit fallen keine Bereitstellungszinsen an. Ein Forward-Darlehen wird vom Darlehensnehmer für eine Baufinanzierung genutzt, wenn er sich bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages einen günstigen Zinssatz für die Zukunft sichern möchte. Diese Zinssicherheit des Forward-Darlehens „erkauft“ sich der Darlehensnehmer mit einem Zinsaufschlag. Aufgrund der flachen Zinskurve ist dieser Zinsaufschlag sehr gering bzw. bei einzelnen Banken fällt kein Zinsaufschlag bis zu 60 Monaten Forward-Periode an.

  • Fremdkapital

    Alle Finanzierungsmittel, die dem Darlehensnehmer von Dritten (Banken, Versicherungen, Arbeitgeber, öffentliche Stellen oder Familie/Freunde) zur Verfügung gestellt werden und nicht dem Eigenkapital zugerechnet werden können.

  • Gebäudewert

    Wert eines Gebäudes ohne Grundstück.

  • Geldbeschaffungskosten

    Kosten, die bei der Beschaffung von Finanzierungsmitteln entstehen. Dazu gehören bspq. Bearbeitungskosten, Vermittlerprovisionen, Gutachterkosten, Notar- und Grundbuchgebühren für die Eintragung der Grundschuld usw.

  • Gemeinschaftseigentum

    Der Begriff steht im Zusammenhang von Eigentumswohnungen. Das Gemeinschaftseigentum umfasst Teile des Grundstücks und des Gebäudes, die sich nicht im Sondereigentum oder Eigentum eines Dritten befinden. Dazu gehören meist z.B. Fassade, Treppenhaus, Fahrstuhl o.ä. Genaueres kann man der Teilungserklärung entnehmen. Das Gemeinschaftseigentum wird von allen Miteigentümern gemeinsam verwaltet und in Stand gehalten.

  • Gesamtlaufzeit

    Die Gesamtlaufzeit beinhaltet die gesamte Laufzeit eines Darlehensvertrag von der Auszahlung der Summe bis zur vollständigen Tilgung an den Darlehensgeber.

  • Gesamtschuldner

    Haften mehrere Darlehensnehmer gemeinschaftlich für einen Kredit treten sie gemeinsam in gesamtschuldnerischen Haftung. Dabei ist jeder der beteiligten Darlehensnehmer als Gesamtschuldner unabhängig von den anderen zur vollen Zahlung verpflichtet.

  • Geschlossener Immobilienfonds

    Ein geschlossener Immobilienfonds investiert das Geld seiner Anleger größtenteils in Gewerbeimmobilien wie Büro- oder Einzelhandels-, Logistik-, aber auch Wohnobjekte im In- und Ausland. Anders als bei offenen Immobilienfonds kann darin nur in einem bestimmten Platzierungszeitraum investiert werden, danach wird der Fonds geschlossen. Der Erwerber eines Anteils an einem geschlossenen Immobilienfonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist einer KG) mit entsprechenden unternehmerischen Chancen und Risiken.

  • Gewässerschadenhaftpflicht

    Eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung sichert Immobilienbesitzer gegen Schadensfälle für alle auftretenden Schäden und deren Folgen im Zusammenhang mit einem Öltank ab.

  • Gewerbedarlehen

    Darlehen für Gewerbeimmobilien, also Büro- und Geschäftshäuser, Lagergebäude, Werkstatt- und Fabrikgebäude, Hotels usw.

  • Gläubiger

    Gläubiger einer finanziellen Schuld ist der, dem die Schuld vom Schuldner zusteht. Im Fall eines Darlehens ist dies der Darlehensgeber.

  • Gleitzinsdarlehen

    Darlehen, dessen Konditionen sich jederzeit an die marktüblichen Zinsentwicklungen anpassen. Dieses Zinsänderungsrisiko wird meist mit günstigeren Einstiegskonditionen belohnt. Das Gegenteil eines Gleitzinsdarlehens ist ein Festzinsdarlehen, dessen Konditionen für einen vorher bestimmten Zeitraum garantiert werden, unabhängig von der tatsächlichen Zinsentwicklung.

  • Globalbelastung

    Bei einer Globalbelastung lastet ein Grundpfandrecht auf mehreren Grundstücken. Dabei haftet jedes dieser Grundstücke für den Gesamtbetrag des Grundpfandrechts. Die Gläubiger des Grundpfandrechts können im Fall der Zahlungsunfähigkeit alle oder eine beliebige Auswahl der Grundstücke zur Befriedigung ihrer Forderungen verwerten.

  • Globalgrundschuld

    Die Globalgrundschuld oder auch Globalbelastung bezeichnet einen finanziellen Schutz, wenn eine unfertige Immobilie gekauft wird. Der Kauf wird meist über den Bauträger vertraglich abgesichert. Die Fertigstellung des Objekt sichert die Bank ab.

  • Grenzabstand

    Entfernung eines Gebäudes zur Grundstücksgrenze.

  • Grenzattest

    Offizielle Bestätigung des Katasteramtes oder eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs, dass sich ein Gebäude auf dem vorgesehenen Grundstück befindet und die notwendigen Grenzabstände eingehalten werden.

  • Grenzeinhaltungsbestätigung

    Die Grenzeinhaltungsbestätigung beinhaltetet den richtigen Grenzabstand eines Grundstücks.

  • Grundbesitzwert

    Seit 1997 werden bei der Ermittlung der Grunderwerbsteuer statt des Einheitswertes die sog. Grundbesitzwerte festgesetzt. Der Grundbesitzwert orientiert sich in der Regel an dem Ertragswert einer Immobilie, in Ausnahmefällen auch am Sachwert.

  • Grundbuch

    Beim Amtsgericht geführtes öffentliches Register, welches die Rechtsverhältnisse eines Grundstücks darlegt. Es gibt Auskunft über die Größe und Nutzungsart sowie die Eigentumsverhältnisse eines Grundstücks. Zudem enthält das Grundbuch eine Aufstellung der Rechte an anderen Grundstücken sowie der Lasten und Beschränkungen.

  • Grundbuchamt

    Abteilung eines Amtsgerichts, in der die Grundbücher und Grundakten geführt werden.

  • Grundbuchauszug

    Vollständige Abschrift aller zu einem Grundstück bestehenden Grundbucheintragungen. Ein Grundbuchauszug kann von jedem mit berechtigtem Interesse (Käufer, Eigentümer) angefordert werden.

  • Grundbuchblatt

    Teil des Grundbuchs für jedes Grundstück, welches in privatem Eigentum steht. Das Grundbuchblatt besteht aus mehreren Seiten, die eingeteilt sind in die Aufschrift, das Bestandsverzeichnis und drei Abteilungen: (I: Eigentümer; II: Lasten und Beschränkungen; III: Hypotheken, Grund- und Rentenschulden).

  • Grundbucheinsicht

    Das Grundbuch kann von jedem mit berechtigtem Interesse (Käufer, Eigentümer) beim Grundbuchamt eingesehen werden.

  • Grunddienstbarkeiten

    Bei Grunddienstbarkeiten handelt es sich um Rechte Dritter an einem Grundstück. Sie sind in Abteilung II (Lasten und Beschränkungen) des Grundbuchs eingetragen. Typische Grunddienstbarkeiten sind Wege-, Überfahrts- oder Leitungsrechte (für Wasser, Abwasser, Energie usw.).

  • Grunderwerbsteuer

    Steuer auf den Kauf bebauter und unbebauter Grundstücke. Die Höhe bestimmen die jeweiligen Bundesländer. Sie beträgt zwischen 3,5 Prozent und 4,5 Prozent der Bemessungsgrundlage, also in der Regel des Kaufpreises.

  • Grundflächenzahl

    Die Grundflächenzahl ist ein Begriff der Baunutzungsverordnung (BauNVO) und gibt den Flächenanteil eines Baugrundstückes an, der überbaut werden darf. Bei einer Grundflächenzahl von 0,35 dürfen 35 Prozent der Grundstückfläche überbaut werden. Dabei sind Grundflächen von Garagen und Stellplätzen sowie deren Zufahrten mitzurechnen.

  • Grundpfandrecht

    Mittels eines Grundpfandrechts sichert ein Gläubiger seine Forderungen gegenüber dem Immobilienbesitzer ab. Hierfür wird beispielsweise eine Hypothek oder eine Grundschuld eingetragen.

  • Grundpfandrechtsgläubiger

    Grundpfandrechtsgläubiger ist der Begünstigte eines Grundpfandrechtes. Im Rahmen einer Baufinanzierung wäre dies der Darlehensgeber, da durch das Grundpfandrecht seine Ansprüche aus dem Darlehen gesichert werden.

  • Grundschuld

    Eine Grundschuld ist ein Pfandrecht an einer Immobilie. Es wird in das Grundbuch eingetragen und kann dort auch ohne Bestehen einer bestimmten Forderung aufgeführt sein.

  • Grundschuldbestellung

    Mit der Grundschuldbestellung stimmt ein Eigentümer einer Immobilie der Belastung seiner Immobilie mit einer Grundschuld zu. Diese Zustimmung muss notariell beurkundet werden und ist mit dem Antrag auf Eintragung in das Grundbuch verbunden.

  • Grundschulddarlehen

    Der Darlehensgeber schafft sich eine Sicherheit, indem er die Grundschuld im Grundbuch eintragen lässt.

  • Grundschuldzins

    Der Grundschuldzins wird neben der Grundschuld im Grundbuch eingetragen. Während die Höhe der Grundschuld meist dem Darlehensbetrag entspricht, weicht der Grundschuldzins in der Regel vom Darlehenszins ab. Damit möchte der Darlehensgeber im Falle einer Zwangsversteigerung weitere Forderungen (ausstehende Zinszahlungen, Kosten für Zwangsversteigerung etc.) abdecken.

  • Grundsteuer

    Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung und wird von den Gemeinden erhoben. Die Höhe hängt im Wesentlichen vom jeweiligen Einheitswert, der Grundsteuermesszahl und dem Hebesatz der Gemeinden ab.

  • Grundstück

    Räumlich exakt abgetrennter Teil der Erdoberfläche, der im Bestandsverzeichnis eines Grundbuchblatts eingetragen ist. Die mit dem Grund und Boden fest verbundenen Gebäude gehören zu den wesentlichen Bestandteilen eines Grundstücks.

  • Grundstückskaufvertrag

    Mit dem Abschluss eines Grundstückskaufvertrags verpflichtet sich der Käufer zur Zahlung des Kaufpreises, der Verkäufer verpflichtet sich zur Übergabe der Immobilie. Der Vertrag bedarf der notariellen Beurkundung. Die eigentliche Eigentumsübertragung findet erst dann statt, wenn der Käufer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Dabei vergehen zwischen Abschluss des Grundstückskaufvertrags und Eintragung im Grundbuch in der Regel mehrere Wochen.

  • Gutachten

    Ein Sachverständiger erstellt im Rahmen einer Baufinanzierung eine detaillierte Beurteilung über die Immobilie (Lage, Zustand …) und ermittelt den Wert der Immobilie. Auf Basis des Gutachtens setzt der Darlehensgeber den Beleihungswert der Immobilie fest.

  • Gutachter

    Sachverständiger, welcher im Rahmen einer Baufinanzierung eine detaillierte Beurteilung über die Immobilie (Lage, Zustand …) erstellt und den Wert der Immobilie den Wert einer Immobilie bestimmt.

  • Gutachterkosten

    Ein Gutachter schätzt den tatsächlichen Wert eines Objekts des Kunden. Dies möchte der Darlehensgeber wissen, damit er weiß zu welchem Preis es beliehen werden soll.

  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversic

    Eigentümer einer Immobilie können sich mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung gegen Schadenersatzforderungen von geschädigten Personen oder Sachwerten absichern.

  • Haushaltspauschale

    Eine Bank prüft vor Darlehensgewährung im eigenen Interesse, ob dem Darlehensnehmer nach Abzug aller Belastungen ein ausreichender Betrag zum Bestreiten des normalen Lebensunterhalts verbleibt. Hierfür werden in der Regel Mindestsätze (die sogenannte Haushaltspauschalen) festgesetzt. Die Monatspauschalen sind je nach Bank verschieden.

  • Herstellungskosten

    Aufwendungen, die bei der gebrauchsfähigen Errichtung eines Gebäudes anfallen. Dazu zählen Baukosten, Architektenhonorare, Kosten für Außenanlagen und Gebühren für die Baugenehmigung.

  • Höchstbetragshypothek

    Sonderform einer Sicherungshypothek. Nur der Höchstbetrag, bis zu dem das Grundstück haften soll, wird bestimmt und in das Grundbuch eingetragen.

  • Hypothek

    Dabei handelt es sich um ein im Grundbuch eingetragenes Recht eines Darlehensgebers, sich im Fall der Nichtbezahlung oder -erfüllung am Grundbesitz des Darlehensnehmers zu befriedigen. Im Gegensatz zur Grundschuld setzt die Hypothek eine tatsächliche Forderung voraus.

  • Hypothekarkredit

    Wird ein Kredit aufgenommen, so kann er durch eine Eintragung im Grundbuch abgesichert werden.

  • Hypothekenbank

    Sonderform einer Bank, deren Hauptaufgabe in der Gewährung von mittel- und langfristigen grundpfandrechtlich gesicherten Krediten in Form von Hypotheken- und Kommunaldarlehen liegt. Die Refinanzierung erfolgt durch die Ausgabe von Hypothekenpfandbriefen und Kommunalobligationen.

  • Hypothekenbankgesetz

    Das Hypothekenbankgesetz gilt ausschließlich für die privatrechtlichen Hypothekenbanken, die zur Beschaffung der Darlehensmittel im langfristigen Kreditgeschäft u. a. Pfandbriefe und Kommunalobligationen herausgeben.

  • Hypothekendarlehen

    Dabei handelt es sich um ein durch ein Grundpfandrecht auf eine (oder mehrere) Immobilien besichertes Darlehen.

  • Hypothekenkredit

    Hypothekendarlehen. Siehe auch Hypothek.

  • Identitätsprüfung

    Bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung lässt sich eine Bank die Identität des Darlehensnehmers durch geeignete offizielle Dokumente nachweisen.

  • Immobilie

    Allgemeine Bezeichnung für unbebaute oder bebaute Grundstücke aller Art einschließlich der darauf errichteten Gebäude.

  • Immobilienfinanzierung

    Eine Immobilienfinanzierung stellt die Finanzierung einer Immobilie dar. Sie ist häufig wesentlicher Bestandteil für die Errichtung oder Sanierung von Häusern oder Wohnungen.

  • Immobilienfonds

    Fonds zur Finanzierung bestimmter Immobilien. Hierbei wird zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds unterschieden. Immobilienfonds unterliegen dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften.

  • Instandhaltung

    Erhaltung des vorhandenen baulichen Zustandes eines Gebäudes durch ständige Erhaltungsmaßnahmen oder Renovierungen.

  • Instandhaltungskosten

    Kosten, die durch die Beseitigung der üblichen und gebrauchsbedingten Abnutzung bei Immobilien anfallen. Darunter fallen Renovierungen, regelmäßige Schönheitsreparaturen oder die Instandhaltung der Heizungsanlage. Die Instandhaltungskosten können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden.

  • Instandhaltungsrücklage

    Für Eigentümer einer Eigentumswohnung nach dem Wohnungseigentumsgesetz vorgeschriebener, regelmäßig zu zahlender Pauschalbetrag zur Beseitigung auftretender Schäden und Mängel am Gemeinschaftseigentum. Der von den jeweiligen Miteigentümern aufzubringende Betrag richtet sich nach der Wohnfläche der jeweiligen Eigentumswohnung.

  • Investorenfinanzierung

    Wenn eine Immobilie nicht zur privaten Nutzung sondern als Kapitalanlage erworben wird, stellt das auch an die Finanzierung andere Anforderungen. Hierbei werden zum einen andere Bewertungsverfahren angesetzt. Zum anderen weichen bei einer so genannten Investorenfinanzierung für gewöhnlich auch die Konditionen geringfügig von denen einer privaten Baufinanzierung ab.

  • Jahresleistung

    Die Jahresleistung ist die Summer aus den Tilgung -und Zinsleistungen in einem Jahr.

  • Jahresreinertrag

    Der Jahresreinertrag eines Objektes ist der Jahresrohertrag abzüglich der nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten.

  • Jahresrohertrag

    Bruttokaltmiete. Mietertrag inkl. umlagefähiger Betriebskosten.

  • Kapitaldienstfähigkeit

    Ein Darlehensnehmer verfügt über Kapitaldienstfähigkeit, wenn er die monatlichen Belastungen eines Darlehens aus seinen laufenden Einkünften bedienen kann.

  • Kapitalkosten

    Kapitalkosten sind im Bereich der Immobilienfinanzierung die Zinsen, die ein Darlehensnehmer für die in Anspruch genommenen Finanzierungsmittel zu zahlen hat.

  • Katasteramt

    Wird auch Liegenschaftsamt genannt. Dort werden die Liegenschaftsbücher, sog. Verzeichnisse über die technischen Daten der Grundstücke einer Gemeinde geführt. Siehe auch Katasterpapiere.

  • Katasterpapiere

    Bei den Katasterämtern geführte Verzeichnisse mit den technischen Daten der Grundstücke einer Gemeinde. Die Katasterämter erstellen Auszüge aus den Liegenschaftsbüchern und amtlichen Lageplänen bzw. Flurkarten, die gebührenpflichtig eingesehen oder angefordert werden können.

  • Kaufvertrag

    „Der Kauf einer Immobilie muss durch einen notariell beurkundeten Vertrag erfolgen. Dabei werden auch die Bedingungen für die Eigentumsübertragung geklärt. Der Verkäufer verpflichtet sich zur Übertragung des Eigentums, der Käufer zur Zahlung des vereinbarten Kaufpreises. Die drei Schritte zum Erwerb einer Immobilie sind:
    Notarieller Abschluss des Kaufvertrages
    Notarielle Einigungserklärung von Verkäufer und Käufer über den Eigentumsübergang
    Eintragung des Eigentumsübergangs in das Grundbuch.
    Erst mit der Eintragung ins Grundbuch wird der Käufer tatsächlich Eigentümer des Grundstücks.“

  • KfW

    KfW ist die Abkürzung für die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das bundeseigene Kreditinstitut ist auf die Förderung von Mittelstand und Existenzgründern, die Gewährung von Investitionskrediten an kleine und mittlere Unternehmen sowie die Finanzierung von Infrastrukturvorhaben und Wohnungsbau, die Finanzierung von Energiespartechniken und die kommunalen Infrastruktur fokussiert. Die KfW vergibt dazu in der Regele zinsgünstige Darlehen. Die KfW vergibt ihre Mittel jedoch nicht selbst, sondern sie müssen über ein durchleitendes Institut beantragt werden. Dies kann auch im Zuge einer Finanzierungsanfrage bei den Baugeld Spezialisten erfolgen.

  • KfW-Wohneigentumsprogramm

    Das von der KfW aufgelegte Wohneigentumsprogramm eignet sich für alle, die eine Immobilie zur Eigennutzung erwerben möchten. Dieses Programm können Sie über die Baugeld Spezialisten beantragen.

  • KO-Darlehen

    Ist die Abkürzung von Kommunaldarlehen. Diese Art von Darlehen können nur Gemeinden oder Bund und Länder gewährt werden. Die Sicherheit wird hier mit dem Steueraufkommen gegeben.

  • Kommunaldarlehen

    Kommunaldarlehen sind Kredite, die an Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Bund, Länder, Gemeinden) gewährt (echte Kommunalkredite) oder durch diese verbürgt (unechte Kommunalkredite) werden.

  • Kommunalobligation

    Dabei handelt es sich um ein festverzinsliches Wertpapier, welches von einem Kreditinstitut emittiert wird und durch eine Forderung gegen Kommunen, als Städte und Gemeinden, besichert ist.

  • Konditionen

    Dabei handelt es sich um die Bedingungen, zu denen ein Darlehensgeber bereit ist, ein Darlehen zu Verfügung zu stellen. Hierzu zählen der Nominalzinssatz, Dauer der Zinsfestschreibung, Auszahlungskurs, Tilgungssatz sowie der Beginn der Tilgung, Bearbeitungskosten und Bereitstellungszinsen.

  • Konditionenangebot

    Die Bank schickt den Darlehensnehmer ein schriftliches Angebot zu. In dem Angebot werden ihm Konditionen angeboten, die für die Bank verbindlich ist. Die Entscheidungskraft liegt beim Darlehensnehmer.

  • Konditionenanpassung

    Im Rahmen eines Darlehens müssen bei Ablauf der Zinsfestschreibung für den dann folgenden Zeitraum neue Konditionen festgelegt werden. Dabei können auch Änderungswünsche des Darlehensnehmers hinsichtlich Höhe des Darlehensbetrages oder Höhe des Tilgungssatzes berücksichtigt werden.

  • Kontoführungsgebühren

    Kreditinstitute berechnen für die Führung von Konten Gebühren. Vereinzelt finden diese Entgelte auch bei Baudarlehen Anwendung. Da Kontoführungsgebühren nicht Gegenstand des Effektivzinssatzes nach Preisangabeverordnung sind, sollten Sie beim Angebotsvergleich auch diese Position prüfen.

  • Kredit

    Das bedeutet, dass ein Kreditgeber einen Kreditnehmer Geld leiht. Dabei wird ein Vertrag angesetzt, worin die Laufzeit festgehalten wird.

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau

    Das Kürzel dafür ist KfW und dabei wird eine Bank dargestellt. Sie wird durch den Bund betrieben. Die Hauptaufgabe ist die Abwicklung zinsgünstiger Darlehen.

  • Kreditbedarf

    Der Kreditbedarf ergibt sich nach Abzug der zur Verfügung stehenden Eigenmittel von den Gesamtkosten. Siehe dazu auch Finanzierungsplan.

  • Kreditfähigkeit

    Nur volljährige und damit uneingeschränkt geschäftsfähige Personen sind laut Gesetz kreditfähig. Durch eine gerichtliche Erklärung kann allerdings Jugendlichen unter 18 Jahren die volle Geschäftsfähigkeit zugesprochen und älteren Personen unter bestimmten Voraussetzungen entzogen werden.

  • Kreditinstitut

    Oberbegriff für Banken und Sparkassen.

  • Kredittilgung

    Wurde ein Kredit bzw. Darlehen aufgenommen, muss dies zurückgezahlt werden in einer bestimmten Laufzeit.

  • Kreditwürdigkeit

    Die Kreditwürdigkeit wird überprüft, bezüglich persönlicher und sachlicher Aspekte. Es wird die Fähigkeit zur Rückerstattung der vollen Summe eines Kredits nachgegangen.

  • Kreditzins

    Diese fallen bei der Aufnahme eines Kredits während der Laufzeit an. Sie müssen bezhalt werden.

  • Kubatur

    Darunter versteht man das reine Volumen eines Bauwerks.

  • Kubus

    Kubus bezeichnet ein würfelförmiges Gebäude.

  • Kündigung

    Einseitige Erklärung des Darlehensnehmers oder Darlehensgebers zur Beendigung des Darlehensvertrages. Allerdings sind Hypothekendarlehen der Hypothekenbanken seitens der Bank bei vertragsgemäßer Abwicklung unkündbar. Der Darlehensnehmer kann dagegen das Darlehen zu bestimmten vertraglich vereinbarten Terminen schriftlich kündigen, in der Regel bei Ablauf der Zinsfestschreibung. Bei vorzeitiger Kündigung seitens des Darlehensnehmers ist die darlehensgebende Bank berechtigt, ein Aufhebungsentgelt bzw. eine Vorfälligkeitsentschädigung zu erheben.

  • Landesverbürgtes Darlehen

    Stellt ein Kommunaldarlehen dar, welches der Gemeinde, dem Bund oder einem Bundesland garantiert wird.

  • Langfristiger Kredit

    Kredite mit einer Laufzeit von mindestens vier Jahren oder länger werden als langfristige Kredite bezeichnet.

  • Laufzeit

    Vertraglich vereinbarter Zeitraum von der Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung eines Darlehens. Die Laufzeit ist abhängig vom Tilgungssatz und vom Nominalzinssatz.

  • Legitimation

    Im Rahmen der Identitätsprüfung lässt sich eine Bank bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung die Identität des Darlehensnehmers durch geeignete offizielle Dokumente nachweisen.

  • Leistungsabschreibung

    Dabei handelt es sich um eine besondere Form der Abschreibung (AfA), bei der die Anschaffungskosten durch die erwartete Gesamtleistung geteilt und so ein Abschreibungssatz pro Einheit ermittelt werden.

  • Liebhaberobjekt

    Immobilie, für die aufgrund der Lage (z.B. mitten im Wald), der Gestaltung (z.B. postmoderne Architektur) oder der Ausstattung (z.B. goldene Wasserhähne) nur eine eingeschränkte Anzahl von Interessenten zur Verfügung steht und daher die Wiederverkäuflichkeit nur begrenzt gegeben ist.

  • Lineare Abschreibung

    Abschreibungsmethode bei der die jährlichen Raten über die gesamte Laufzeit konstant bleiben. D.h. die Höhe des Abschreibungsbetrages ändert sich im Lauf der Zeit nicht. Siehe auch Abschreibung.

  • Löschungsbewilligung

    Öffentlich beglaubigte Erklärung des Gläubigers (z. B. Kreditgeber). Nach der Rückzahlung des Darlehens wird hiermit der Löschung des Grundpfandrechts (Hypothek oder Grundschuld) zugestimmt.

  • LS

    Abkürzung für Lastschrift

  • MaBV

    Abkürzung für Makler- und Bauträgerverordnung.

  • Makler- und Bauträgerverordnung

    In der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) sind die Pflichten der Immobilienmakler, Darlehensvermittler und Bauträger geregelt, die nach § 34c GewO einer Erlaubnis für die Ausübung ihres Gewerbes bedürfen.

  • Maklercourtage

    Auch Maklerprovision genannt, ist eine Gebühr, die man an der Börse für Wertpapiergeschäften erhält.

  • Maklerprovision

    Auch Maklercourtage genannt, ist eine Gebühr, die man an der Börse für Wertpapiergeschäften erhält.

  • Marktwert

    Bezeichnet den jetzigen Wert einer Ware auf dem Markt.

  • Mietausfallwagnis

    Das Mietausfallwagnis gehört wie die Verwaltungskosten und die Instandhaltungskosten zu den nicht umlagefähigen Betriebskosten. Es wird von der Bruttokaltmiete abgezogen und mindert somit den ansetzbaren Mietertrag bei der Ertragswertermittlung einer Immobilie.

  • Miteigentum nach Bruchteilen

    Gehören zu einer Immobilie mehrere Personen oder Gesellschaften steht jedem einzelnen ein Teil davon zu. Der Anteil wird hierbei als Prozentsatz angegeben und kann darüber frei verfügen.

  • Miteigentumsanteil

    Miteigentum an einer Immobilie zu bestimmten Teilen. Siehe auch Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, Wohnungseigentum, Teileigentum.

  • Mitschuldner

    Ein Darlehensnehmer, häufig Ehegatte, der als Gesamtschuldner zusammen mit einem anderen Schuldner haftet.

  • Modernisierung

    Bei einer Modernisierung wird der Wohn- oder Nutzwert einer bestehenden Immobilie erhöht und an die Anforderungen derzeitiger Wohn- und Arbeitsverhältnisse angepasst.

  • Monatsrate

    Bezeichnet einen Geldbetrag, der vertraglich vereinbart wurde, wie der Kredit zu zahlen ist.

  • Muskelhypothek

    Umgangssprachliche Bezeichnung für Eigenleistung. Persönliche Arbeitsleistung (Selbst-, Verwandten- und Nachbarschaftshilfe), die zur Einsparung von Handwerkerlohnkosten erbracht wird.

  • Nachfinanzierung

    Als Nachfinanzierung wird ein über die ursprünglich abgeschlossene Darlehenssumme hinausgehender Finanzierungsbedarf bezeichnet.

  • Nachrangfinanzierung

    Darlehen, das im Rang nach bereits bestehenden Grundpfandrechten im Grundbuch abgesichert wird. Wegen des höheren Risikos für den Darlehensgeber werden Nachrangfinanzierungen in der Regel teurer angeboten als erstrangige Finanzierungen.

  • Nebenkosten

    Beim Kauf einer Immobilie entstehen folgende Nebenkosten: Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchgebühren und ggf. Maklerprovision.

  • Nebenleistungen

    Nebenleistungen sind alle über die Zins- und Tilgungsleistungen hinausgehenden Zahlungsverpflichtungen eines Darlehensnehmers, wie etwa die Bereitstellungszinsen, die Schätzkosten, die Teilauszahlungszuschläge oder die Bürgschaftsgebühren.

  • Negativbescheid

    Das jeweilige Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen bescheinigt hiermit, dass keine vermögensrechtlichen Ansprüche auf das Grundstück geltend gemacht werden. Der Negativbescheid muss meist vor Bestellung einer Grundschuld vorliegen.

  • Negativerklärung

    Mögliches Sicherungsmittel für Finanzierungen mit einer relativ geringen Darlehenshöhe. Mittels der Negativerklärung verpflichtet sich der Darlehensnehmer, sein Vermögen nicht zuungunsten des Darlehensgebers zu verändern, was beispielsweise durch die Veräußerung oder Belastung seines Grundbesitzes der Fall sein könnte. Die Negativerklärung wird somit an Stelle einer Grundschuldeintragung benutzt.

  • Nennbetrag

    Der Nennbetrag ist ein Geldwert und ist auf einem Wertpapier aufgedruckt.

  • Nennwert

    Der Nennwert ist ein Geldwert und ist auf einem Wertpapier aufgedruckt.

  • Nettokaltmiete

    Die Nettokaltmiete ergibt sich aus der Bruttokaltmiete abzüglich der umlagefähigen Betriebskosten. Bei der Ertragswertermittlung wird die Nettokaltmiete häufig als ansetzbare Miete herangezogen.

  • Nettomiete

    Die Nettomiete ergibt sich aus der Nettokaltmiete abzüglich der nicht umlagefähigen Betriebskosten.

  • Nichtabnahmeentschädigung

    Nimmt ein Darlehensnehmer zugesagte Darlehen oder auch Teilbeträge eines Darlehens nicht ab, entsteht dem Darlehensgeber ein Verlust. Diesen Verlust muss der Darlehensnehmer durch die Nichtabnahmeentschädigung ausgleichen.

  • Niedrigenergiehaus

    Damit wird ein Energiestandard für Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, bezeichnet, der gewisse geforderte energietechnische Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt. Im Idealfall kommt eine solche Immobilie ohne Heizung aus.

  • Nießbrauch

    Damit ist das unveräußerliche und unvererbliche absolute Recht gemeint, eine fremde Sache zu nutzen. Im Fall von Immobilien sind dies häufig Wohnrechte oder Ansprüche auf Mieteinnahmen. Ein Nießbrauch wird in Abt. II des Grundbuchs eingetragen.

  • Nominalbetrag

    Der Nominalbetrag ist der Betrag eines Kredits, den dich der Kreditnehmer beim Kreditgeber ausleiht. Davon können die Zinsen berechnet werden.

  • Nominalschuld

    Bezeichnet die Darlehenssumme, die wichtig für die Berechnung der Zinsen, Tilgung, Disagio und Bearbeitungsgebühr ist.

  • Notaranderkonto

    Dabei handelt es sich um ein auf den Namen eines Notars eingerichtetes Bankkonto, auf dem fremde Gelder treuhänderisch verwaltet werden. Eine vorzeitige Darlehensauszahlung (vor Eintragung der Grundschuld) erfolgt über ein Notaranderkonto. Dabei gewährleistet der Notar eine zweckmäßige Verwendung der Gelder (Treuhandauftrag).

  • Notarbestätigung

    Für eine vorzeitige Darlehensauszahlung (vor Eintragung der Grundschuld) erforderliche schriftliche Bestätigung eines Notars, dass der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld keine sonstigen Anträge beim zuständigen Grundbuchamt entgegenstehen (Rangattest). Dabei gewährleistet der Notar die rangrichtige Eintragung ins Grundbuch.

  • Notarielle Beurkundung

    Bei Verträgen über den Kauf oder die Belastung von Grundstücken mit Grundpfandrechten ist rechtlich eine offizielle Beurkundung durch einen Notar notwendig.

  • Notarieller Kaufpreis

    Der Kaufpreis, der dem notariell beurkundeten Kaufvertrag zugrunde liegt. Er ist u.a. für die steuerliche Abschreibung, die Grunderwerbssteuer sowie für die Ermittlung des Beleihungswertes maßgeblich.

  • Notarkosten

    Kosten für die vorgeschriebene notarielle Beurkundung eines Kaufvertrag für eine Immobilie.

  • Nutzfläche

    Bei privaten Immobilien ist hier die Grundfläche der mit den Wohnräumen in Zusammenhang stehenden nutzbaren Wirtschaftsräumen (z. B. Keller, Heizung, Waschküche) gemeint. Bei gewerblichen Immobilien ist die gesamte Grundfläche gemeint.

  • Objekt

    Darunter zählen alles was man sehen und fühlen kann.

  • Objektbeschränkung

    Jeder Steuerpflichtige kann die staatliche Förderung für selbst genutztes Wohneigentum beanspruchen. Allerdings ist diese Förderung grundsätzlich auf ein Objekt beschränkt und kann daher nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden. Ehegatten können die Förderung folglich für zwei Objekte in Anspruch nehmen.

  • Objektkredit

    Ist ein Darlehen, welches zur Finanzierung von Immobilien aufgenommen werden kann.

  • Objektverbrauch

    Jeder Steuerpflichtige kann grundsätzlich nur einmal im Leben die staatliche Förderung für selbst genutztes Wohneigentum beanspruchen. Wurde diese Förderung bereits in Anspruch genommen, so ist ein sogenannter Objektverbrauch eingetreten.

  • Offener Immobilienfonds

    Ein offener Immobilienfonds investiert das Geld seiner Anleger größtenteils in Gewerbeimmobilien wie Büro- oder Einzelhandels-, Logistik-, aber auch Wohnobjekte im In- und Ausland. Anders als bei geschlossenen Immobilienfonds können die Fondsanteile jederzeit ge- und verkauft werden.

  • Öffentlicher Pfandbrief

    Besichert eine Forderung gegen inländische Körperschaften oder auch Anstalten des öffentlichen rechts.

  • PAngV

    Abkürzung für Preisangabenverordnung.

  • Personalkredit

    Ein durch die persönliche Kreditwürdigkeit des Schuldners gesichertes Darlehen. Vor der Vergabe eines Personalkredits werden das Einkommen, die Vermögenssituation und die Kapitaldienstfähigkeit des Kunden geprüft. Eine Absicherung über eine Grundschuld oder eine Hypothek erfolgt nicht.

  • Pfandaustausch

    Austausch des Beleihungsobjektes während einer Darlehenslaufzeit zu sonst unveränderten Vertragsbedingungen.

  • Pfandbriefe

    Festverzinsliche Wertpapiere, die von Hypothekenbanken herausgegeben werden. Sie dienen der Mittelbeschaffung (Refinanzierung) für Darlehen sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen Baubereich. Pfandbriefe, die der Refinanzierung von Hypothekendarlehen dienen, müssen aufgrund gesetzlicher Vorschriften jederzeit in gleicher Höhe durch erststellige Hypotheken mit mindestens gleichem Zinssatz gedeckt sein. Pfandbriefe sind zudem mündelsichere Wertpapiere.

  • Pfandfreigabe

    Freigabe des Beleihungsobjekts. Das Objekt haftet nicht länger für die Rückzahlung des Darlehens.

  • Preisangabenverordnung

    Seit 1985 Verordnung zum Schutz der Verbraucher in Deutschland. Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind Kreditinstitute laut Preisangabenverordnung verpflichtet, in Darlehensangeboten und Darlehensverträgen alle relevanten Kosten, Preise und Effektivzinssätze aufzulisten.

  • Prolongation

    Verlängerung eines bestehenden Darlehens. Im Gegensatz zu einer Umschuldung werden hier lediglich die Zinssätze angepasst. Zudem findet ein Wechsel des Darlehensgebers nicht statt.

  • Rahmenzins

    Der Rahmenzins wird zusammen mit der Grundschuld ins Grundbuch eingetragen und sichert zusätzliche Nebenleistungen des Darlehensgebers ab

  • Rangattest

    Das Kreditinstitut bekommt eine schriftliche Bestätigung vom Notar, dass eine Grundschuldeintragung durchgeführt werden kann.

  • Rangbescheinigung

    Der Darlehensgeber erhält eine schriftliche Bestätigung vom Notar.

  • Rangrücktritt

    Durch eine notariell beglaubigte Erklärung kann ein im Grundbuch eingetragener Gläubiger seine bisherige Rangstelle zugunsten eines anderen, bisher nachrangigen Gläubigers verändern.

  • Rangstelle

    Gläubiger eines Darlehensnehmers werden in einer bestimmten Reihenfolge im Grundbuch gelistet. Die jeweilige Rangstelle ist im Fall einer Zwangsvollstreckung wichtig, da die Forderungen der Reihe nach bedient werden.

  • Rate

    Regelmäßige, oft monatliche Zahlungen des Darlehensnehmers an den Darlehensgeber. Sie umfasst neben den Zinsen oft auch Zahlungen zur Tilgung also zur Rückzahlung des Darlehens.

  • Ratenverzug

    Ratenverzug tritt dann ein, wenn der Darlehensnehmer seinen laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommt.

  • Realkredit

    Dabei handelt es sich um ein Darlehen, das durch Grundpfandrechte (Hypothek oder Grundschuld) gesichert ist und dessen Beleihungsgrenze nur bis zu 60 Prozent des Beleihungswerts oder 50 Prozent des Verkehrswerts einer Immobilie betragen darf. Realkredite von Banken werden grundsätzlich an erster Rangstelle im Grundbuch eingetragen, während Darlehen von Bausparkassen an zweiter Stelle eingetragen werden.

  • Realkreditinstitut

    Sammelbegriff für öffentliche und private Hypothekenbanken. Deren Hauptaufgabe liegt in der Gewährung von überwiegend mittel- und langfristigen grundpfandrechtlich gesicherten Krediten in Form von Hypotheken und Kommunaldarlehen. Realkreditinstitute unterliegen besonderen rechtlichen Auflagen.

  • Referenzkonto

    Ein Girokonto, auf welches Auszahlungen von einem Zweit- oder Sonderkonto gebucht werden, bzw. von welchem Beträge auf das Zweit- oder Sonderkonto gebucht werden.

  • Refinanzierung

    Mittelbeschaffung eines Kreditinstituts, um Darlehen vergeben zu können. Bei Hypothekenbanken geschieht dies über Ausgabe von Pfandbriefen.

  • Reinertrag

    Die Summe der Aufwendungen werden von der Summer der Einnahmen subtrahiert.

  • Renovierung

    Instandhaltung oder Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands einer Immobilie. Davon abzugrenzen ist die Modernisierung, welche den Wohn- oder Nutzwert einer bestehenden Immobilie erhöht und an die Anforderungen derzeitiger Wohn- und Arbeitsverhältnisse anpasst.

  • Rentenschuld

    Grundstücksbelastung mit dem Inhalt, dass zu regelmäßigen Terminen eine bestimmte Geldsumme (Rente) aus dem Grundstück zu zahlen ist.

  • Restschuld

    Zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht getilgter, also(zurückgezahlter, Teil eines Darlehens. Die Höhe der jeweiligen Restschuld kann dem Tilgungsplan entnommen werden.

  • Restschuldversicherung

    Versicherung, die die Darlehensraten des Darlehensnehmers gegen Tod, Unfall oder Krankheit absichert. In der Regel wird die zum Zeitpunkt des Todes noch ausstehende Restschuld durch die Versicherungsgesellschaft beglichen.

  • Risikolebensversicherung

    Versicherung, die das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers für die Hinterbliebenen eine finanzielle absichert. Eine Risikolebensversicherung wird oftmals als Zusatzsicherheit für Immobiliendarlehen abgeschlossen.

  • Rohertrag

    Hier wird der Unterschied zwischen dem Wareneinsatz und dem Warenabsatz eines Unternehmen ermittelt.

  • Rückauflassungsvormerkung

    Eine Rückauflassungsvormerkung wird ins Grundbuch eingetragen und sichert die Ansprüche des Verkäufers auf Rückübertragung eines Grundstücks. Eine solche Vormerkung kommt oft in Verbindung mit der Bebauung von Grundstücken vor, die von Städten und Gemeinden verkauft werden, zumal wenn der Kauf des Grundstücks mit bestimmten Auflagen verbunden ist.

  • Rückgewähransprüche

    Anspruch des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundschuldgläubiger auf Rückgabe der Grundschuld, wenn die durch die Grundschuld gesicherten Ansprüche der Bank befriedigt sind.

  • Rücktritt vom Darlehensvertrag

    Einseitige Aufhebung eines noch nicht ausgezahlten Kreditvertrags durch den Darlehensgeber. Das Kreditinstitut tritt von dem Vertrag zurück, wenn bspw. nachträglich Informationen bekannt werden, die eine Auszahlung nicht mehr rechtfertigen oder falsche Angaben im Darlehensantrag gemacht wurden.

  • Rückzahlung

    Wurde ein Darlehen aufgenommen, muss dies rückgezahlt werden.

  • Sachwertverfahren

    Das Sachwertverfahren ist ein Verfahren zur Wertermittlung von Immobilien und ist durch die Wertermittlungsverordnung geregelt. Der Wert ergibt sich aus dem Bodenwert, dem Gebäudewert und dem Wert der Außenanlagen.

  • Schätzkosten

    Kosten, die bei der Wertermittlung einer Immobilie anfallen.

  • Schufa

    Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung“. Die Schufa erhält von den ihr angeschlossenen Instituten Informationen zur Beurteilung der Bonität der Darlehensnehmer. Diese Informationen stellt sie nach Einwilligung durch die Darlehensnehmer den Banken auf Anfrage zur Verfügung.

  • Schuldnertausch

    Beim Verkauf einer Immobilie kann die Immobilienfinanzierung mitveräußert werden. Der Käufer wird dann zum Schuldner des Darlehens. Ein Schuldnertausch kann nur mit Genehmigung des Darlehensgebers erfolgen und erfordert in der Regel eine einmalige Vergütung.

  • Schuldübernahme

    Bei einer Schuldübernahme tritt der bisherige Darlehensnehmer aus dem Darlehensvertrag aus, während ein neuer Darlehensnehmer in den Darlehensvertrag eintritt. Eine Schuldübernahme setzt das Einverständnis aller Vertragsparteien voraus.

  • Schuldzinsen

    Entgelt für die Überlassung von Finanzierungsmitteln. Siehe auch Schuldzinsenabzug.

  • Schuldzinsenabzug

    Bei vermieteten Objekten können Schuldzinsen als Werbungskosten steuerlich abgesetzt werden.

  • Sollzins

    Das ist der für ein Darlehen vereinbarte oder bezahlte Zinssatz. Im Gegensatz zum Effektivzins sind hier keine sonst anfallenden Kosten enthalten.

  • Sollzinsfestschreibungszeit

    Zeitraum, in dem der Sollzinssatz des Darlehens fest zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber vereinbart ist.

  • Sollzinssatz

    Wurde ein Darlehen in Anspruch genommen, wurde ein gebundener oder veränderlucher Zinssatz festgelegt.

  • Sondereigentum

    Das Wohnungseigentumsgesetz unterscheidet im Falle einer entsprechenden formellen Teilung eines Grundstücks durch Teilungserklärung das Sondereigentum als Eigentum an den einzelnen Wohnungen oder Gebäuden (Wohnungseigentum), an nicht zu Wohnzwecken genutzten Räumen oder Flächen (Teileigentum).

  • Sondernutzungsrecht

    Bei Mehrfamilienhäusern werden oftmals Sondernutzungsrechte für Teile des gemeinschaftlichen Eigentums vergeben. Bspw. für Kfz-Stellplätze, Gartenanteile oder Kellerräume

  • Sondertilgung

    Neben dem monatlich regelmäßigen Tilgungsanteil können Darlehensnehmer auch außerplanmäßige Tilgungen vornehmen.

  • Sparphase

    Während der Sparphase eines Bausparvertrags kann der Bausparer monatlich gleich bleibende Beträge in seinen Vertrag einzahlen oder in unregelmäßigen Abständen größere Einzahlungen vornehmen. Daneben kann das gesamte Mindestguthaben auch mit einer Einmalzahlung eingebracht werden.

  • Staatliche Förderung

    Um die Wohneigentumsquote in Deutschland zu erhöhen, gibt es zahllose Maßnahmen von den unterschiedlichsten Anbietern (KfW, Länder, Kommunen, etc.). Die Palette reicht von zinsgünstigen Darlehen über Zuschüsse bis zu Bürgschaften. Die Baugeld Spezialisten bieten eine ausführliche Fördermittelberatung.

  • Taxe

    Wertschätzung einer Immobilie in Form eines Wertgutachtens üblicherweise durch einen vereidigten Bausachverständigen oder Gutachters.

  • Taxkosten

    Diese entstehen, wenn der Sachverständige ein Wertgutachten erstellen soll.

  • Teilauszahlungszuschlag

    Finanzieller Ausgleich für den Zusatzaufwand eines Darlehensgebers, wenn das Darlehen auf Wunsch des Darlehensnehmers in mehreren Teilen (bspw. nach Baufortschritt) ausgezahlt wird.

  • Teileigentum

    Als Teileigentum wird das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes bezeichnet (z. B. Kellerräume oder Garten).

  • Teilungserklärung

    Erklärung eines Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass ein Haus in verschiedene von einander getrennte Wohnungen geteilt wird. Die Teilung wird mit der Anlegung von eigenen Wohnungsgrundbüchern wirksam. Die Teilungserklärung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche konkreten Gebäudeteile Sonder-, Teil- oder Gemeinschaftseigentum sind.

  • Teilvalutierungszuschlag

    Wird den Darlehensnehmer, das Darlehen in Teilen ausgezahlt, entsteht eine Gebühr, die er zahlen muss.

  • test

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  • Tilgung

    Bestandteil der Rate des Darlehensnehmers, neben den Zinsen. Sie dient der Rückführung eines Darlehens. Die Höhe der Tilgung entscheidet über die Gesamtlaufzeit des Darlehens.

  • Tilgungsaussetzung

    Es wird vertraglich vereinbart, wenn der Darlehensnehmer die Tilgung für einen bestimmten Zeitraum aussetzen möchte.

  • Tilgungsbetrag

    Es kann vertraglich vereinbart werden, welcher Betrag gezahlt wird.

  • Tilgungsdarlehen

    Ist ein Darlehen, welches mit gleichbleibenden Beträgen getilgt wird.

  • Tilgungsersatz

    Bestandteil eines Festdarlehens, das im Gegensatz zu Abzahlungs- und Annuitätendarlehen erst am Ende der Laufzeit in einer Summe zurückgezahlt wird. Während der Laufzeit sind lediglich die Zinsen zu entrichten, die Tilgung wird für diese Zeit ausgesetzt. In der Regel muss für die fehlende Tilgung ein Tilgungsersatz wie etwa Bausparverträge, Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Investmentfonds abgeschlossen und an den Darlehensgeber abgetreten werden.

  • Tilgungsfreie Jahre

    Vereinbarung zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer, dass die Tilgung der Darlehensschuld erst eine gewisse Zeit nach Auszahlung des Darlehens beginnt. In dieser Zeit sind nur Zinszahlungen zu leisten.

  • Tilgungshypothek

    Darlehen, das durch konstant bleibende Raten zurückgezahlt wird. Während sich der Zinsanteil durch die Zahlung verringert, erhöht sich automatisch der Tilgungsanteil (siehe auch Annuitätendarlehen).

  • Tilgungsplan

    Zeitliche Darstellung eines Darlehensverlaufs von dessen Auszahlung bis zur planmäßigen Rückführung. Der Tilgungsplan gibt Auskunft über die Höhe der monatlichen Rate, den darin enthaltenen Zins- und Tilgungsanteil und die Restschuld.

  • Tilgungssatz

    Der Tilgungssatz für ein Darlehen wird üblicherweise als per anno (pro Jahr) Prozentsatz und bezogen auf den Nennbetrag des Darlehens angegeben. Aus dem Tilgungssatz wird die von Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu erbringende Tilgung für das Darlehen ermittelt.

  • Tilgungsstreckungskredit

    „Ein Darlehen, das ursprünglich unter Einbehaltung eines Disagios ausgezahlt werden sollte, wird mit dem vollen Darlehensbetrag dem Darlehensnehmer zur Verfügung gestellt: Technisch erhält der Darlehensnehmer zwei Darlehen:
    1. das Hauptdarlehen
    2. ein Zusatzdarlehen (Streckungsdarlehen) in Höhe des Disagios (aber auch Stundung des Disagios oder Aufstockung des Hauptdarlehens möglich).“

  • Tilgungssurrogat

    Siehe Tilgungsersatz.

  • Tilgungsverrechnung

    Die Tilgungsleistungen reduzieren die Restschuld in regelmäßigen Abständen. Die Tilgungsverrechnung gibt den Zeitpunkt hierfür an.

  • Treuhandauftrag

    Treuhandaufträge werden an Notare und Banken bei Darlehensauszahlung erteilt. Diese dürfen nur gegen bestimmte Auflagen über das gezahlte Geld verfügen.

  • Treuhandkonto

    Dient zur Verwaltung von Treuhandvermögen.

  • Treuhandzahlung

    Eine Treuhandzahlung führt dazu, dass ein Darlehen bereits ausgezahlt werden kann, bevor alle Auflagen (z. B. Eintragung der Grundschuld) erfüllt sind. Die Zahlung erfolgt an vertrauenswürdige Dritte (so genannte Treuhänder) mit der Maßgabe, das Geld an den endgültigen Empfänger weiterzuleiten, wenn alle Auflagen erfüllt sind.

  • Umbauter Raum

    Bauvolumen eines Gebäudes.

  • Umschuldung

    Bei einer Umschuldung wird für eine Anschlussfinanzierung der Darlehensgeber gewechselt. Nach Ablauf der Zinsbindung ist dies unproblematisch und kostengünstig möglich. Während der Zinsbindung könnte eine Vorfälligkeitsentschädigung hingegen die angestrebte Zinsersparnis egalisieren.

  • Unbedenklichkeitsbescheinigung

    Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom Finanzamt ausgestellt und bestätigt die Zahlung der Grunderwerbsteuer durch den Käufer eines Grundstücks oder einer Eigentumswohnung. Sie wird für die Eintragung des Eigentümerwechsels ins Grundbuch verlangt.

  • Valutierung

    An den Darlehensnehmer wird das Darlehen ausgezahlt, wenn alle Auszahlungsvoraussetzungen gegeben sind.

  • Variabler Zins

    Der Zinssatz eines Hypothekendarlehens kann während der Laufzeit des Darlehens jederzeit einseitig durch den Darlehensgeber geändert werden. Eine Kündigung des Darlehens ist in dieser Zeit in der Regel nicht möglich. Häufig ist die Anpassung an einen Referenzzinssatz (Bspw. EURIBOR) gekoppelt.

  • Verbraucherkreditgesetz

    Durch dieses Gesetz, das 1991 in Kraft trat, sollen Verbraucher vor missbräuchlichen Kreditbedingungen geschützt werden und Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden.

  • Verbundfinanzierung

    Sämtliche Darlehen (Annuitätendarlehen, Förderdarlehen etc.) werden von einem Darlehensgeber gewährt.

  • Verkehrshypothek

    Normale Form der Hypothek. Gegensatz: Sicherungshypothek.

  • Verkehrswert

    Der Verkehrswert einer Immobilie entspricht dem Preis, der zu einem bestimmten Zeitpunkt im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre.

  • Vermögensbildungsgesetz

    Gesetz, durch das die Vermögensbildung in Deutschland unterstützt wird. Mit Instrumenten wie den vermögenswirksamen Leistungen oder der Arbeitnehmersparzulage wird der Vermögensaufbau gefördert.

  • Vermögenswirksame Leistungen

    Sparleistungen des Arbeitgebers nach dem Vermögensbildungsgesetz. Diese Leistungen werden direkt vom Arbeitgeber auf ein Anlagekonto des Arbeitnehmers überwiesen. Einzahlungen auf Bausparverträge und Produktivkapitalanlagen werden mit der Arbeitnehmersparzulage gefördert.

  • Vertragslaufzeit

    Gesamte Dauer von der ersten Auszahlung des Darlehens an den Darlehensnehmer bis zur vollständigen Rückzahlung an den Darlehensgeber.

  • Verwaltungskosten

    Verwaltungskosten gehören wie die Instandhaltungskosten und das Mietausfallwagnis zu den nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten.

  • Vollauszahlung

    Vollständige Auszahlung eines Darlehens an den Darlehensnehmer.

  • Vorfälligkeitsentschädigung

    Kreditinstitute verlangen meist eine Vorfälligkeitsentschädigung, wenn ein Darlehensnehmer sein Darlehen vorzeitig ablösen will.

  • Vorfälligkeitsschutz

    Wer im Rahmen eines Bausparvertrags schon vor Zuteilung der Bausparsumme finanzielle Mittel für die Finanzierung seiner Immobilie benötigt, kann einen sogenannten Vorfinanzierungskredit aufnehmen. Mit Zuteilung wird dieser Vorfinanzierungskredit automatisch durch die Bausparsumme abgelöst.

  • Vorfinanzierungskredit

    Wer einen Bausparvertrag hat, jedoch schon vor Zuteilung der Bausparsumme finanzielle Mittel für die Finanzierung seiner Immobilie benötigt, kann einen Vorfinanzierungskredit aufnehmen. Mit Zuteilung wird dieser Vorfinanzierungskredit automatisch durch die Bausparsumme abgelöst. Im Gegensatz zur Zwischenfinanzierung ist das zur Zuteilung erforderliche Mindestsparguthaben beim Vorfinanzierungskredit noch nicht angespart.

  • Vorkaufsrecht

    Ein Vorkaufsrecht wird im Grundbuch in Abt. II eingetragen. Es sichert dem Begünstigten das Recht, dass er im Falle eines Verkaufs an einen Dritten die Immobilie zu den zwischen Verkäufer und dritter Person ausgehandelten Vertragsbedingungen selbst erwerben kann. Will er dies nicht, muss er seine Zustimmung zum Verkauf erteilen.

  • Vorlasten

    Grundpfandrechte, die einer neu einzutragenden Grundschuld im Range vorgehen.

  • Vorschaltdarlehen

    Hypothekendarlehen mit kurzer Zinsfestschreibung, welches vom Darlehensnehmer jederzeit gekündigt werden kann, um beispielsweise bei gesunkenen Zinsen einen längerfristigen Vertrag abzuschließen.

  • Wegerecht

    Recht zum Überqueren eines anderen Grundstücks. Eine eventuelle Wertminderung des Objekts durch dieses Recht ist individuell zu prüfen.

  • Werbungskosten

    Begriff aus dem Steuerrecht für Aufwendungen, die der Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen dienen. Speziell bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sind bestimmte Aufwendungen (z. B. Darlehenszinsen, Disagio, Abschreibungen, Bewirtschaftungskosten) steuerlich abzugsfähige Werbungskosten.

  • Wertermittlung

    Mit der Wertermittlung werden der tatsächliche Verkehrs- und der Beleihungswert einer Immobilie festgestellt. Bei Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern erfolgt die Bewertung in der Regel über das Sachwertverfahren. Der Wert eines Mehrfamilienhauses wird über den mietabhängigen Ertragswert bestimmt.

  • Wertgutachten

    Schätzung der Immobilie. Siehe Wertermittlung.

  • Wirtschaftsgebäude

    Gebäude, die zu einem Betriebsvermögen gehören, nicht Wohnzwecken dienen und für die die Baugenehmigung erst nach dem 31.03.1985 beantragt wurde.

  • Wohnfläche

    „Rechtlich eindeutig geregelter Umfang der bewohnbaren Fläche einer Immobilie. Die Berechnung der Wohnfläche ist bei jedem Bauantrag und bei jeder Finanzierungsanfrage ein wichtiger Bestandteil. Zur Wohnfläche gehören:
    100 Prozent der Grundflächen von Räumen mit einer Raumhöhe von mindestens 2 m
    50 Prozent der Grundflächen von Räumen mit einer Raumhöhe zwischen 1 und 2 m sowie nach allen Seiten geschlossene Räume (wie z. B. Wintergärten)
    max. 50 Prozent der Grundfläche von Balkonen, Loggien und Dachgärten, wenn sie ausschließlich zum Wohnraum gehören
    Nicht anrechenbare Flächen: Keller, nicht ausgebaute Dachböden, Waschküchen, Trockenräume, Heizungsräume, außerhalb der Wohnung liegende Abstellräume, Schuppen und Garagen.“

  • Wohnflächenberechnung

    Die genaue Berechnung der Wohnfläche ist nur für den Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus durch die II. Berechnungsverordnung amtlich geregelt. Allerdings haben sich die hier getroffenen Festlegungen in der Praxis allgemein durchgesetzt.

  • Wohnrecht

    Recht zugunsten eines Dritten zur uneingeschränkten Nutzung einer Immobilie unter Ausschluss des Eigentümers. Das Wohnrecht kann auch auf einen Teil des Gebäudes beschränkt sein. Der Berechtigte ist befugt weitere Personen in die Wohnung aufzunehmen. Kosten des Unterhalts der Immobilie wie Steuern, öffentliche Lasten, Reparaturen usw. trägt der Eigentümer.

  • Wohnungsbauförderung

    Vermieter profitieren von steuerlichen Vergünstigungen (Abschreibungen und Absetzungen von Ausgaben). Zudem gibt es für den Wohnungsbau von den Bundesländern meist zinsgünstige Darlehen (Aufwendungsdarlehen), laufende Zuschüsse (Aufwendungszuschüsse) und Bürgschaften.

  • Wohnungsbauprämie

    Mit der Wohnungsbauprämie werden Einzahlungen in einen Bausparvertrag gefördert. Diese können sich unbeschränkt Steuerpflichtige ab 16 Jahren sichern, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Nach einer Ansparzeit von sieben Jahren wird die Prämie bei der Zuteilung des Bausparvertrags ausgezahlt.

  • Wohnungseigentum

    Das Wohnungseigentum umfasst sowohl das Sondereigentum an einer Eigentumswohnung als auch den Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum (z. B. Wohnhausgrundstück).

  • Wohnungseigentumsgesetz

    Gesetzliche Grundlage des Wohnungseigentums. Im Wohneigentumsgesetz finden sich eine Definition von Wohnungseigentum sowie die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer.

  • Wohnungsgrundbuch

    Für jede Eigentumswohnung wird ein besonderes Grundbuch, das sogenannte Wohnungsgrundbuch, angelegt. Hier werden der Bruchteil des Miteigentums am Grundstück, das zum Miteigentumsanteil gehörende Sondereigentum und als Beschränkung des Miteigentums die Sondereigentumsrechte der übrigen Wohnungseigentümer eingetragen.

  • Wohnwirtschaftliche Zwecke

    Die Vergabe von Bauspardarlehen darf nur erfolgen, wenn die Gelder für einen wohnwirtschaftlichen Zweck eingesetzt werden. Als wohnwirtschaftliche Zwecke gelten der Bau, Kauf oder die Modernisierung von Immobilien. Zudem können mit einem Bauspardarlehen Bauland oder Erbbaurechte erworben oder sich Rechte zur dauerhaften Nutzung von Wohnraum gesichert werden.

  • Zession

    Eine Forderung wird abgetreten. Die Forderungen und Rechte werden von dem bisherigen Gläubiger auf einen neuen Gläubiger abgetreten.

  • Zins

    Das für die Überlassung des Darlehens vom Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu entrichtende Entgelt. Die Höhe des Entgelts wird üblicherweise als Prozentsatz vom Nominalbetrag des Darlehens angegeben, dem so genannten Nominalzinssatz.

  • Zinsabschlag

    Frühere Besteuerungsart von Zinserträgen. Siehe Abgeltungsteuer.

  • Zinsänderungsrisiko

    Bei einem Gleitzinsdarlehen ist mit einem Zinsänderungsrisiko zu rechnen, da der Zinssatz während der Darlehenslaufzeit fallen oder steigen kann. Dieses Zinsänderungsrisiko wird allerdings meist mit zunächst günstigeren Einstiegskonditionen belohnt.

  • Zinsanpassung

    Kann ein Darlehen am Ende der Zinsfestschreibungszeit nicht vollständig zurückgezahlt werden, müssen neue Konditionen vereinbart werden.

  • Zinsbelastung

    Höhe der durch den Darlehensnehmer zu zahlenden Zinsen für ein Darlehen.

  • Zinsbindung

    Bei der Aufnahme eines Darlehens wird ein Zinssatz festgeschrieben, derfür den festgelegten Zeitraum gilt.

  • Zinsbindungsfrist

    Die Zinsbindungsfrist wird bei langer Darlehenslaufzeit vereinbart, damit die Kreditkonditionen unverändert bleiben.

  • Zinscap

    Besteht eine variable Verzinsung so wird eine Ober -und Untergrenze festgelegt, der Zinscap.

  • Zinsertrag

    Erträge des Darlehensgebers für die Überlassung eines Darlehens an den Darlehensnehmer (Zins).

  • Zinsfestschreibung

    Bei der Aufnahme eines Kredits kann die Zinshöhe für einen bestimmten Zeitraum festgelegt werden.

  • Zinsfestschreibungsdauer

    Der Zinssatz eines Darlehens wird für einen Zeitraum festgeschrieben.

  • Zinsobergrenze

    Siehe Cap.

  • Zinssatz

    Gibt die Höhe der Zinsen des geliehenen Kapitals in Prozent an.

  • Zusatzsicherheit

    Sicherheiten, die bei Überschreiten der Beleihungsgrenzen oder nicht ausreichenden Bonitäten verlangt werden. Darunter fallen beispielsweise Zusatzobjekte, Bürgschaften von Banken oder Arbeitgebern, Mitverpflichtungen von Verwandten sowie die Verpfändung von Bankguthaben und Wertpapieren.

  • Zuteilung

    Sobald ein Bausparvertrag zu einem bestimmten Stichtag das Mindestsparguthaben, die Mindestsparzeit und die Bewertungszahl erreicht hat, kann er auf Antrag ausgezahlt, bzw. zugeteilt, werden.

  • Zwangsversteigerung

    Versteigerung einer Immobilie im Rahmen einer Zwangsvollstreckung. Ziel ist es, den Gläubiger aus dem Erlös der Immobilie zu befriedigen.

  • Zwangsverwaltung

    Maßnahme im Rahmen einer Zwangsvollstreckung. Ziel ist es, den Gläubiger aus den laufenden Erträgen des Grundstücks (Miete, Pacht) zu befriedigen. Dabei bleibt der Schuldner weiterhin Eigentümer der Immobilie.

  • Zwangsvollstreckung

    Gesetzlich geregeltes Verfahren zur Durchsetzung privatrechtlicher Ansprüche gegenüber einem Schuldner.

  • Zweckbestimmungserklärung

    Vereinbarung zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber, durch die eine Verbindung zwischen der Darlehensforderung und des als Sicherheit eingetragenen Grundpfandrechts hergestellt wird.

  • Zweckerklärung

    Hier werden die Angaben vereinbart zwischen Kreditgeber -und nehmer. Ebenso wird die Umfang der Grundschuld und die Sicherung der Verbindlichkeit festgehalten.

  • Zwischenfinanzierung

    Eine Zwischenfinanzierung dient der Überbrückung eines kurzfristigen Kreditbedarfs (z. B. während der Bauphase). Die Zwischenfinanzierung wird später durch Eigenkapital (z. B. aus Verkauf einer anderen Immobilie) oder die Auszahlung der langfristigen Finanzierungsmittel abgelöst.

  • Zwischenzins

    Zahlt der Schuldner vor dem Tag der Fälligkeit seine Verbindlichkeit kann sich solch ein Zwischenzins ergeben.

Baugeld Spezialisten Tipp: „In der Welt der Baufinanzierung sind manche Begriffe erst verständlich wenn wir sie unseren Kunden direkt erklären. Dazu können Sie gernen einen Telefontermin verweinbaren. Dabei erläutern wir, was das für Sie bedeutet. Ist etwas unklar dann sprechen Sie uns einfach an.“ Johann Greilinger, Finanzierungsmanager