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Vollfinanzierung

Neben dem Kauf- und Baupreis fallen bei einer Immobilie allerhand weitere Kosten an, die auch unter dem Sammelbegriff „Erwerbsnebenkosten“ aufgeführt werden. Sie fassen das Honorar des Notars, die Kosten der Eintragung ins Grundbuch, die Maklercourtage und auch die Grunderwerbssteuer zusammen.

Wenn diese – neben dem eigentlich Preis des Hauses oder der Wohnung – ohne Eigenkapital bestritten werden müssen, dann könnte Sie eine Vollfinanzierung auffangen. Diese Form der Baufinanzierung ohne Eigenkapital setzt ohne Frage eine einwandfreie Bonität voraus und rechnet sich für Immobilienkunden, die neben dem Hauskauf mit Ihrem Notgroschen nicht haushalten wollen, und dafür einen etwas höheren Baugeldzins in Kauf nehmen. Sie spekulieren damit zurecht, keine Zeit mit dem Ansparen von Eigenkapital zu vergeuden und so womöglich günstigere Zinsen zu verpassen.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist attraktiv

Was eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital so attraktiv macht, ist der historisch niedrige Prozentsatz der Hypothekenzinsen, der den Herzenswunsch „Eigenheim“ so realistisch werden lässt. Wenn Sie diese allumfassende Finanzierungsform für die Verwirklichung Ihres Traums auswählen, profitieren Sie von den geringen Spar- und Baugeldzinsen – die Kreditrate entspricht normalerweise lediglich einer Kaltmiete für ein ähnliches Wohnobjekt. Ist es nicht wünschenswert, auf eine doppelte Belastung zu verzichten, die eine gleichzeitige reguläre Mietzahlung und Sparmaßnahmen für das Eigenheim bedeuten?

Nicht ohne Grund spricht man von einer eigenen Immobilie als sichere, solide Altersvorsorge; mit der Vollfinanzierung samt günstigen Monatsraten können Sie sich direkt alle Vorteile zum Nutzen machen.

Beratung zur Vollfinanzierung

Gemeinsam mit unseren Beratern können Sie im Check schnell herausfinden, ob der Vollfinanzierungsplan für Sie eine Option sein könnte; der nächste Schritt wäre die Berechnung der Baufinanzierung mit einer vollständigen Kalkulation aller Zinssätze.

Die Faktoren hierbei sind unter Vorgabe der jeweiligen Zinsbindung, die Monatsraten sowie die Höhe der Tilgung, die in Referenz zum Objektwert berechnet werden. Die Darlehenshöhe ergibt sich aus diesen drei Bausteinen.

Wer ein gutes Händchen beweist und sich in Form einer Vollfinanzierung langfristig mit einem günstigen Zinssatz verheiraten möchte, über den sprechen die Experten als jemanden, der dem sogenannten „Zinsänderungsrisiko“ geschickt ausweicht.

Gesetzt den Fall, ein Immobilienkunde habe sich für eine zehnjährige Zinsbindung verpflichtet, die einen Hauskauf mit lediglich 2,0 % p.a. tilgt, dann bleibt bei einem rein hypothetischen Sollzins von 2,5 % am Ende noch weit über 75 % des Gesamtdarlehens offen. Sollte er sich jedoch entschieden haben, die Erwerbsnebenkosten allesamt mitzufinanzieren, so beläuft sich die Summe noch über mehr als 85% des Ausgangswertes. Der Anschlusszins könnte also in der Tat die Zinsbindung der gesamten Baufinanzierung bedrohen, wenn nach Ablauf der zehn Jahre die Zinsen in die Höhe geschnellt sind. Langfristige Bindungen an günstige Zinsen offerieren eine Kalkulationssicherheit, die bei der Immobilienfinanzierung Gold wert sind.

Gleichzeitig gewährleisten geringe Zinssätze eine schnellere Rückzahlung, weil die Tilgungen höher sein können; Sie sparen somit bei den Gesamtkosten Ihrer Vollfinanzierung.

Kostenvoranschlag zu Erwerbsnebenkosten

Nicht unerheblich ist der Kostenvoranschlag aller Erwerbsnebenkosten – auch unabhängig von der Vollfinanzierung. In Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten von Bundesland zu Bundesland variieren, sollen Sie diese genau prüfen. Neben den Notar- und Gerichtskosten, sowie der Courtage für den Immobilienmakler, kommt auch die Grunderwerbssteuer hinzu und summa summarum können die gesamten Erwerbsnebenkosten – je nach Wohnort – bis zu knapp 16 % des Kaufpreises betragen. Sollten Sie etwa 400.000 € Kaufpreis kalkulieren, so müssen Sie weitere Kosten von 62.560 € hinzuzählen.

Es spricht für sich, dass eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital bis zu 130 % des Marktwerts der anvisierten Immobilie finanziert und nicht nur die hundertprozentigen Kosten.

Niedrige Zinsen für Anschlussfinanzierung

Kunden, die nun also vor einer Dekade ihre Vollfinanzierung unterzeichneten, partizipieren mittlerweile von weiterhin niedrigen Zinsen für ihre Anschlussfinanzierung und können sich insgesamt über eine hervorragende Wertentwicklung freuen.

Wer also sehr wenig oder gar kein Eigenkapital einsetzen möchte in Sachen Baufinanzierung, der zahlt höhere Zinsen, die bei einer gleichbleibenden Rate schlussendlich eine längere Laufzeit bedeuten.

Dem gegenüber stehen als Alternativen jedoch nur Sparmaßnahmen, die parallel zur ständig steigenden Miete zu Buche schlügen. So kann man sich leicht ausrechnen, wenn man als Rentner mietfrei wohnen möchte, dass diese Überforderung der Mieter, die zeitgleich sparen möchten, der Vollfinanzierung in Sinnhaftigkeit nachsteht.

Beratungstermin Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir finden die richtige Baufinanzierung für Sie.