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Gebäudesanierung - mehr Geld für Energiesparer

Text von Elisabeth Wiesler
Bild von Barbara Konsulin

Gebäudesanierung – mehr Geld für Energiesparer

Anfang des Jahres haben die staatlichen Förderinstitute bekannt gegeben, dass es Verbesserungen in den jeweiligen Förderprogrammen geben soll. Die Sanierung alter Häuser spielt bei der Energiewende eine wichtige Rolle, da sie fast 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland ausmachen. Bisher wird jedes Jahr nur ca. 1 % der alten Gebäude saniert, die Bundesregierung plant jedoch das Doppelte. Durch Sanierungen können Selbstnutzer von Immobilien nun entweder einen Steuerbonus vom Finanzamt oder Fördermittel von der KfW (Kreditanstalt für Wideraufbau) und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, auch Bafa genannt, in Anspruch nehmen.

Bevor man jedoch mit den Umbauten beginnt, muss entschieden werden, welche Förderung man nutzen möchte. Die Beantragung der Fördermittel muss nämlich vor Beauftragung der Handwerker erfolgen. Die Steuerermäßigung hingegen kann mit der Einkommensteuer im Nachgang geltend gemacht werden.

Damit der Steuerabzug greift, müssen Fachunternehmen für die Sanierung beauftragt werden. Diese müssen lediglich bescheinigen, dass die Arbeiten, den technischen Anforderungen entsprechend, durchgeführt wurden. Somit hält sich der bürokratische Aufwand im Rahmen. Weitere Voraussetzungen sind, dass das Haus älter als zehn Jahre ist und der Eigentümer selbst darin wohnt. Es können hierbei aber fast alle Maßnahmen geltend gemacht werden, die den Energieverbrauch des Hauses durch die Sanierung erheblich reduzieren.

Im Gegensatz zum Steuerbonus muss die KfW-Förderung im Vorhinein beantragt werden. Auch hier muss der Umbau von Fachleuten durchgeführt werden und von einem Experten begleitet werden. Jedoch wurden die Fördersätze zu Beginn des Jahres stark angehoben. So zahlt die Bank jetzt Tilgungs- und Investitionszuschüsse von bis zu 48.000€ in den Programmen “Energieeffizientes Bauen und Sanieren”. Für viele Hausbesitzer sind KfW-Kredite aufgrund der hohen Tilgungszuschüsse attraktiv. Die Liste der Maßnahmen, die von der KfW unterstützt werden, ist lang. Wichtig vor allen Dingen ist, je besser die Energiebilanz nach dem Hausumbau ist, desto höher ist die Förderung.

Wer sich für eine klimafreundliche Heizung entscheidet, kann sowohl den Steuerabzug als auch die Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nutzen. Die Bafa bezuschusst die Anschaffung der neuen Heizung und beispielsweise auch die Entsorgung des alten Öltanks, je nach Art der Investition und Vorhaben, mit bis zu 45 % der Investitionssumme. Dabei werden pro Wohneinheit maximal 50.000 € als Kosten anerkannt.

Wofür man sich letztlich entscheidet liegt bei einem selbst. Einen unabhängigen Expertenrat einzuholen ist jedoch nicht verkehrt und für geringe Kosten möglich. Bevor man mit der Sanierung des Eigenheims startet, sollte aber genau überlegt werden, welche Förderung man in Anspruch nehmen möchte. Ist der Umbau einmal im Gang, bleibt nur noch die Steuerermäßigung, welche bei aufwendigen Sanierungen meist weniger attraktiv ist.

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