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Die eigenen vier Wände

„Brot und Salz, Gott erhalt’s!“ – in vielen Kulturkreisen ist seit Menschengedenken der Einzug in ein neues Zuhause ein denkwürdiger Feiertag und wird mit Geschenken gewürdigt. Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen nach wie vor hoch oben auf der Wunschliste – und für einen Großteil von ihnen ausschließlich mit einer Baufinanzierung realisierbar.

Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ergab sich durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank für viele Mieter die Möglichkeit, den Wunsch eines Eigenheims wahr werden zu lassen.

Immobilienfinanzierung mit Hauskredit

Wie niedrig die Zinsen heutzutage sind, lässt sich schnell im Vergleich unter hunderten von Sparkassen und Banken ermitteln. Dabei spricht man vom „Hauskredit“ als ein langfristiges, abgesichertes Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie, dessen Laufdauer häufig bis zu vierzig Jahren beträgt.

Man unterscheidet hier zwischen der Zinsfestschreibung, die beispielsweise für die ersten fünf oder zehn Jahre gilt, und der anschließenden Ablösung durch eine Anschlussfinanzierung. Diese gehen auf den Pfandbriefindex zurück und nicht originär, sondern nur bedingt auf den Leitzins der Europäischen Zentralbank.

Herkömmliche Kredite erfordern als Sicherheit eine Abtretung des Gehalts oder des Kfz-Briefes; der Hauskredit oder die Baufinanzierung hingegen verläuft über eine Eintragung der Hypothek oder Grundschuld auf das jeweilige Gebäude zugunsten der finanzierenden Bank.

Dabei müsste bei einer Hypothek in Theorie die Höhe der Summe bei jeder Tilgung erneut angepasst werden. Bei der Grundschuld ändert sich die Höhe während der Laufzeit des Kredits allerdings nicht; die Verpflichtung erlischt erst mit dem Zahlen der letzten Tilgungsrate.

Kaufpreis und Beleihungswert

Dabei ist die Unterscheidung zwischen Kaufpreis und Beleihungswert enorm wichtig: die Bank akzeptiert als Sicherheit lediglich den durch objektive Kriterien ermittelte Beleihungswert zur Besicherung. Nur sehr selten entspricht diese Summe der vollen Höhe des Kaufpreises.

Eine solide Baufinanzierung zielt darauf ab, etwa 10-20 % des Kaufpreises plus die Erwerbsnebenkosten aus Eigenmitteln aufzustocken. Die Rechnung liegt auf der Hand, dass die Wahrscheinlichkeit eines günstigen Zinssatzes für den Kunden höher ist, je mehr Eigenkapital vorhanden und je besser die Bonität ist.

Hauskredit und Eigenkapital

Dabei werden sowohl Barvermögen, als auch verpfändbare Wertpapiere und Bauspargutenhaben als Eigenkapital gewertet. Es zählen ebenso abgetretene Rückkaufswerte aus der Lebensversicherung sowie ein Darlehen durch den Arbeitgeber oder die Verwandten, sowie Eigenleistung.

Es könnten neben dem Jahreszins durchaus auch weitere Kosten auftauchen, wie etwa Bereitsstellungszinsen, die sich dann ergeben, wenn die Baufinanzierung erst später zum Einsatz kommt. Wird das Darlehen gar gekündigt, bevor die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist, entsteht eine Vorfälligkeitsentschädigung, die zu bezahlen ist.

Nicht zu verachten sind auch Kosten, die die Immobilie selbst in Form von Steuern und Versicherungen verursacht.

Beratung zur Finanzierung

So empfiehlt sich eine gründliche Gegenüberstellung aller Angebote auf dem Markt, um die für Sie passende Immobilie zu finden und die aus gegebenenfalls mehreren Bausteinen bestehende Baufinanzierungsoption zusammenzusetzen. Es gäbe nämlich die Möglichkeit, ein Arbeitgeberdarlehen oder KfW-Darlehen mit dem Baukredit zu verknüpfen. Dies erfordert umso mehr Unterstützung durch einen Experten, da jede Darlehensform eigenen Vorschriften unterliegt.

Beratungstermin Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir finden die richtige Baufinanzierung für Sie.