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Keine Immobilie ohne Familie?

Von Jana Ehlers
Bild von Jai Hill

Keine Immobilie ohne Familie?

Erspartes spielt eine große Rolle

Der Immobilienkauf wird aufgrund der immer steigenden Preise für viele Interessenten unerschwinglich. Umso erstaunlicher ist es, dass der Kauf des Eigenheims überwiegend in jungen Jahren stattfindet. In den vergangenen Jahren waren 46 Prozent der Immobilienkäufer zwischen 18 und 39 Jahren alt. Doch wie ist es möglich, trotz der enorm hohen Preise genug Eigenkapital zu haben, um eine Finanzierung stemmen zu können?

Den größten Teil des Eigenkapitals deckt das Ersparte der Käufer ab. Aktuell umfasst dieser Anteil etwa 68 Prozent. In den letzten Jahren haben außerdem Erbschaften mit 13 Prozent eine größere Rolle gespielt. Zum Vergleich: Vor etwa 10 Jahren hat dieser Teil noch die Hälfte ausgemacht.

Zudem wird etwa jeder vierte Immobilienkauf von der Familie, etwa von Eltern oder Großeltern, unterstützt. Besonders die unter 40-Jährigen sind auf die finanzielle Unterstützung der Familie angewiesen. Bei 35 Prozent der Eigenheimbesitzer kommt das Eigenkapital von familiärer Seite.

Keine Immobilie ohne Familie?

Ohne finanzielle Unterstützung der Familie wäre es für viele Immobilienkäufer demnach nicht möglich, ein Haus oder eine Wohnung zu finanzieren. Es gilt: Je mehr Eigenkapital eingesetzt werden kann, desto weniger Fremdkapital wird benötigt – entsprechend niedriger fallen also auch die Darlehenssummen und damit die Zinszahlungen aus. Außerdem erhalten Sie bessere Zinskonditionen, je mehr Eigenkapital Sie aufbringen können. Das Eigenkapital hat darüber hinaus auch erhebliche Auswirkungen auf die maximale Höhe des Kreditbetrags, den ein Kreditgeber bereit ist, zu bewilligen.

Was zählt alles zum Eigenkapital?

Grundsätzlich gilt: Eigenkapital sind jene Mittel, welche nicht von der Bank zur Verfügung gestellt werden müssen, sondern aus dem eigenen Vermögen stammen. Das können Guthaben in Form von Festgeld, Tagesgeld oder Sparkonten bei Banken und Sparkassen sein. In manchen Fällen können als Kreditsicherheit auch Guthaben in Bausparverträgen oder Rückkaufswerte in Lebensversicherungen als Zusatzsicherheit an die Bank abgetreten werden. Ebenso ist es möglich, zusätzliche Immobilien als Sicherheit abzutreten. Vorhandenes Bargeld kann ebenfalls als Eigenkapital bei der Baufinanzierung eingesetzt werden. Selbst eingesetzte Mittel für die Baufinanzierung können auch Darlehen vom Arbeitgeber, die oft zinsfrei gewährt werden, oder Kredite von Verwandten und Freunden sein. Und nicht zu vergessen: Ein bereits erworbenes Baugrundstück zählt auch zum Eigenkapital – ebenso wie eigene Arbeitsleistungen beim Bau eines Eigenheims.

Ohne Eigenkapital finanzieren?

Es ist jedoch auch möglich, ohne Eigenkapital eine Immobilie zu finanzieren. Das wichtigste dazu finden Sie hier.

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