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NEWS Das Pflanzen 1x1
Der Weg zum grünen Wohntraum

Text: Julia Bogatzki & Daniela Reisky
Bilder: Sanni Sahil, Annie Spratt

Unser Pflanzen 1×1

So sind die grünen Mitbewohner lange Begleiter

Kein grüner Daumen? Kein Problem! In diesem Blogartikel zeigen wir, welche Pflanzen für den eigenen Wohnraum genutzt werden können und welche Pflege erforderlich ist.

Zimmerpflanzen überzeugen nicht nur mit ihrer Freundlichkeit und Frische, die sie in unsere eigenen vier Wände bringen, sie bieten auch reichlich Vorteile für uns:

1. Sie wandeln Schadstoffe wie Kohlenstoffdioxid in verträglichen Sauerstoff um.

2. Sie binden Staub und reduzieren damit Allergiepotenziale.

3. Sie tragen positiv zur Konzentrationsfähigkeit, Stressreduktion sowie zur Verbesserung der Schlafqualität bei.

Begrünung mit Köpfchen

Für die grüne Raumgestaltung sind der Kreativität nahezu keine Grenzen gesetzt. Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten, das ersehnte Grün im Wohnraum zu integrieren. Im Vorfeld ist es trotzdem wichtig, sich ein Bild über die klimatischen Verhältnisse, den Lichteinfall und die räumliche Aufteilung der Wohnung zu machen. Nicht jede Pflanze hat denselben Bedarf an Licht, Wasser und einer festen Umgebungstemperatur.

Befinden sich im Haushalt auch Haustiere? Dann sollte beachtet werden, dass manche Zimmerpflanzen für Vögel, Nagetiere, Katzen und Hunde giftig sein können. Pflanzen, die für Tiere unbedenklich sind, sind z.B. Katzengras, Grünlilie, Baldrian und die Kentia-Palme.

Parallel dazu empfiehlt es sich, ein persönliches Ziel für die Begrünung der eigenen vier Wände festzulegen. Soll das Raumklima verbessert oder einfach etwas Farbe in den grauen Alltag gebracht werden? Je nach Vorhaben sind andere Pflanzen für das eigene Konzept relevant.

Unsere zwei Favoriten für helle Standorte

  • Monstera (Fensterblatt): Dieses grüne Pflänzchen liegt aktuell komplett im Trend und durfte bereits viele Wohnungen beziehen. Ihr Merkmal sind die gespaltenen Blätter, die der absoluten Hingucker in langweiligen Ecken sind. Sie benötigt einen hellen Standort, der jedoch nicht in der prallen Sonne steht. Diese Pflanze genießt ihre Ruhe und braucht wenig Pflege. Am besten wird sie durch Stäbe beim Wachstum unterstützt, woran sie sich langhangeln kann. Das Fensterblatt genießt feuchte Erde und mit Wasser besprühte Blätter. Staudennässe und Austrocknen sollte vermieden werden.
    Haustiere? Aufgepasst! Die Monstera ist leider giftig für alle Vierbeiner.
  • Die Yucca-Palme. Diese pflegeleichte Palmenart bietet die Möglichkeit ein kleines bisschen Urlaub in unsere eigenen vier Wände zu holen. Wird dieser Pflanze der Raum gelassen, kann sogar mit einer Wuchshöhe von 2-3 Metern gerechnet werden. Der Standort sollte hell sein und darf gerne mit direkter Sonneneinstrahlung versehen sein. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika, deshalb liebt sie die Wärme und kommt mit wenig Wasser besser zurecht als mit zu viel.
    Lieber selten gießen aber dafür intensiv.
    Haustiere? Aufgepasst! Diese Pflanze kann bei Hunden und Katzen bei Verzehr zu Vergiftungen führen.

Unsere zwei Favoriten für dunkle Standorte

  • Spathiphyllum wallisii (Einblatt): Das Einblatt kommt ursprünglich aus Südamerika, wo sie in tropischen Verhältnissen im Schatten der Bäume aufwächst. Dieser grüne Mitbewohner eignet sich besonders für dunkle Ecken zum Beispiel im Bade- oder auch in dunklen Schlafzimmern. Sie genießt Temperaturen ab 18°C bis 25°C. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden, um die Wurzeln vorm Austrocknen zu bewahren. Sie sollte mit kalkarmem Wasser sparsam gegossen werden. Bei sehr trockenen Räumen freut sie sich, wenn sie besprüht wird.
    Aufgepasst! Diese Pflanze ist sowohl für Menschen, als auch für Tiere giftig.
  • Zimmerfarn: Diese artenreiche Pflanze benötigt ein schattiges bis halbschattiges Plätzchen, da sie mit direktem Sonnenlicht nicht zurechtkommt. Die Zimmertemperatur sollte zwischen 16°C und 22°C betragen. Dabei sollte die Erde immer leicht feucht gehalten und Staudennässe vermieden werden.
    Haustiere? Aufgepasst! Diese sollte vor Haustieren und Kindern fern gehalten werden.

Die Notlösung: Kakteen oder Sukkulenten

Wer sich noch nicht an die größeren Pflanzen herantraut, kann mit den wohl pflegeleichtesten Grünlingen beginnen: Kakteen und Sukkulenten. Trockenphasen sind für diese Mitbewohner überhaupt kein Problem, auch unter kompletter Sonneneinstrahlung. Diese Überlebenskünstler sind quasi unzerstörbar. Gewässert werden sollten sie nur, wenn die Erde staubtrocken ist.

Warum ist Düngen wichtig?

Auf das Düngen sollte keinesfalls verzichtet werden, da es der Pflanze wichtige Mineralstoffe, wie Stickstoff (Wachstum und Färbung), Phosphor (Energieträger und fördernd für das Wurzelwachstum), Kalium (macht Pflanzen belastbarer gegen Trockenheit, kalte Temperaturen und Krankheitserreger) sowie Schwefel und Magnesium verabreicht. Dadurch wird die Langlebigkeit der Pflanze gesichert.

Organischer Dünger aus der Küche

Für die Pflege der grünen Mitbewohner bedarf es nicht immer teuren Düngern. Organischer bzw. selbstgemachter Dünger ist nicht nur nachhaltig sondern auch umweltverträglich. Die verschiedenen Dünger sind regelmäßig zu wechseln.

Alternative Dünger sind:

  • Kochwasser, indem Gemüse gekocht wurde. Das Gemüse gibt während dem
    Kochen von der Pflanze benötigte Stoffe an das Wasser ab.
  • Altes Mineralwasser als Energielieferant
  • Kompost
  • Holzasche
  • Kaffeesatz
  • Bananenschalen (in kleine Stücke schneiden)
  • Bier
  • Schwarzer Tee
  • Eierschalen

Fazit

Die Begrünung der eigenen vier Wände ist mit dem richtigen Konzept binnen weniger Schritte erfolgreich in die Tat umgesetzt. Hierfür finden sich eine Vielfalt an Pflanzen, die nach persönlicher Präferenz kombiniert werden können. Auch bei keinem grünen Daumen sorgen Alternativen, wie Sukkulenten und Kakteen, für frische Abwechslung.

Quellen: Zentrum der Gesundheit, Plantura, Schöner Wohnen

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