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Diese Maßnahmen lohnen sich wirklich Werterhöhung am Eigenheim:

Text von Clemens Gassner
Bild von Ingo Bartussek

Werterhöhung am Eigenheim:

Diese Maßnahmen lohnen sich wirklich

 

Das eigene Haus jederzeit pfleglich zu behandeln, keinerlei Wartungsstaus entstehen zu lassen und alle Details von der Dacheindeckung bis zur Tapete in regelmäßigen Abständen erneuern zu lassen, ist eine sehr gute Maßnahme, um den Wert auf einem beständigen Niveau zu halten. Doch was, wenn es darum gehen soll, den Wert über dieses Maß hinaus zu steigern? Dafür sind zwar umfassendere Investitionen nötig, jedoch machen sich diese bezahlt – besonders, wenn die folgenden Maßnahmen gewählt werden.

 

Barrierefreiheit

Wir alle werden nicht jünger. Wird Deutschland als Gesamtes beachtet, dann werden wir sogar rasch älter. Denn die Bundesrepublik gehört längst zu den ältesten Ländern der Erde – und das wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nicht ändern.

Genau das ist auch das Problem in einem häuslichen Sinn: Wer hierzulande baut oder ein kernsaniertes Gebäude bezieht, ist heutzutage rechnerisch knapp 40 Jahre alt. Dementsprechend agiert er für die Bedürfnisse dieses Alters.

Je älter die Bewohner jedoch werden, desto weniger passen derartige architektonische Details noch auf ihre körperlichen, motorischen und sensorischen Fähigkeiten. Dann sind Flure für Rollstühle zu verwinkelt, die Badewanne zu tief, die Duschtür zu schmal oder zahllose Stufen und Absätze werden zur Herausforderung.

Natürlich ist eine barrierefreie Umgestaltung keine Aufgabe für einen Tag. Je nach bestehendem Layout kommt sie sogar einer Sanierung gleich. Dennoch lohnt sich das Vorgehen unbedingt. Denn alles, was Barrieren abbaut, steigert nicht nur den Wert und vergrößert die sowieso beständig steigende Zahl potenzieller Käufer: Es ist auch dann eine enorme Hilfe, wenn die Bewohner selbst in ihrem Haus alt werden. Zumal auch in jüngeren Jahren die Wohnqualität steigt und überdies die KfW mit einem Kredit oder einem Zuschuss unterstützend eingreift.

 

Wintergarten

Der Klimawandel mag zwar langfristig dafür sorgen, dass die Winter auch in unseren Breiten immer milder werden; das wird jedoch nicht dazu führen, dass der Blick nach draußen weniger trostlos würde – eher das Gegenteil ist der Fall. Denn wo die Chance auf prachtvolle weiße Landschaften sinkt, zeigt sich draußen immer häufiger nur ein nasses, deprimierendes Graubraun.

Angesichts dessen ist es sicherlich nicht die schlechteste und auch nicht gerade wenig zukunftsträchtigste Idee, über einen Wintergarten nachzudenken; konkret in Form eines beheizten Wintergartens und vielleicht als Umwandlung einer schon bestehenden Terrasse. Denn der Wintergarten ist ein Statement. Er kann mit zahllosen Pflanzen zu einer grünen Oase ausgestaltet werden. Ein Raum, der zum gemütlichen Faulenzen „im Grünen“ mit Buch oder Smartphone ebenso einlädt wie zum Plausch bei Frühstück oder Kaffee.

Tatsächlich profitieren sogar Hobbygärtner davon, ein riesiges, dauerbeheiztes Gewächshaus zu erwerben, in dem sich Pflanzen für die Outdoor-Beete vorziehen– oder auch solche kultivieren lassen, die mangels mitteleuropäischer Sommertemperaturen draußen keine Chance auf gute Wachstumsbedingungen hätten.

Ergänzt werden sollte ein Wintergarten jedoch um zwei Details:

  • Erstens sollte er mit einem justierbaren Schutz vor Sonne versehen werden. Denn der Sinn eines solchen Schutzes ist es unter anderem, Pflanzen wie Bewohner vor einem zu großen Glashauseffekt zu bewahren, der sich vor allem im Sommer durch die großen Glasflächen rasch einstellt.
  • Zweitens sollten besagte Glasflächen so konstruiert sein, dass sie sich ohne viele Umstände großflächig öffnen, beiseiteschieben oder entfernen lassen. Andernfalls steht im Sommer sonst die Luft und es macht kein Vergnügen sich hier aufzuhalten.

Kamin-/Kachelofen

Wir leben in einer Zeit, in der nicht nur Strom beständig teurer wird, sondern auch die Preise für fossile Brennstoffe immer stärker steigen – und alle darauf basierende Heizanlagen einer ungewissen Zukunft entgegensehen, auch wenn aktuell nur Ölheizungen ein definiertes Ablaufdatum haben.

Zwar ist es eine noch wichtigere Wertsteigerungsmaßnahme, eine zukunftstaugliche Zentralheizung installieren zu lassen; wer jedoch diesen Punkt bereits abgehakt hat, sollte als nächstes einen Kamin- bzw. Kachelofen ins Auge fassen. Ganz primär deshalb, weil die damit verbundene Wärme und das Flammenspiel einfach rundherum gemütlich sind – mit einem prasselnden Feuer im Ofen macht es nochmal so viel Spaß, sich an einem regnerischen Abend einzukuscheln.

Daneben stellt jedoch vor allem der Brennstoff Holz eine dankbare Erweiterung dar. Er wächst schnell nach, ist je nach Region sehr bis relativ günstig und hat eine gute CO2-Bilanz: Abzüglich des Klimagases, welches bei Verarbeitung und Transport emittiert wird, wird beim Verbrennen nur das freigesetzt, was der Baum in der Zeit seines Lebens aufgenommen hat. Und für den entstehenden Feinstaub gibt es Filtermöglichkeiten im Schornstein.

Carport vor Garage

Eine Garage für ein oder sogar zwei Autos ist grundsätzlich eine sehr sinnvolle Investition. Allerdings geht der Trend vor allem in ländlichen Gefilden längst nicht nur zum Zweit-, sondern sogar Drittauto. Kommen dann noch erwachsene Kinder hinzu, vielleicht auch Gäste, macht es sich unbedingt bezahlt, die Garage so konstruiert zu haben, dass es davor noch mindestens einen Stellplatz gibt.

Bloß: Warum sollte dieser sich unter freiem Himmel befinden? Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ein Carport ohne Ansicht des Materials binnen weniger Tage errichtet ist und mitunter auch keine Baugenehmigung erfordert, ist er eine enorm sinnvolle Ergänzung einer bereits bestehenden Garage.

Mit etwas Designtalent lassen sich beide Gebäude stilistisch harmonisch miteinander kombinieren. Als Bonus gibt es die Möglichkeit, das offene Auto beim Entladen von Einkäufen regengeschützt unterstellen zu können, ohne dass es in der vielleicht nicht direkt mit dem Haus verbundenen Garage steht.

 

Innensauna

„Deutschland hat Rücken“. Das ist nicht nur der Titel eines hocherfolgreichen Buches, sondern angesichts ständig steigender Zahlen von Büroarbeitern ein Automatismus. Zwar helfen langfristig nur eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und ausgleichende Bewegung, jedoch kann kurzfristige Linderung auch durch Wärme entstehen – wohltuende, guttemperierte Wärme.

Schon dies allein spricht dafür, einen Kellerraum oder vielleicht einen Teil eines recht großen Badezimmers zu einer Innensauna umzugestalten. Unter Betrachtung der Immunsystemstärkung sowie Wellness, werden daraus drei gute Gründe.

Hier kommt nun noch hinzu, dass Saunen heute nicht mehr die teuren Luxusgüter sind, die sie noch vor einigen Jahren waren. Eine Komplettsauna aus Holz mit Elektroofen gibt es bereits ab rund 1000 Euro. Lediglich den elektrischen Part muss ein Profi machen, der Rest kann auch von weniger routinierten Heimwerkern gestaltet werden.

Vielleicht genügt der Platz in diesem Raum für noch etwas mehr Wellness und Rückengesundheit.

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