Variables Darlehen / Kombi Darlehen

Bei einem variablen Darlehen wird kein fester Sollzinssatz für die gesamte Laufzeit vereinbart. In der Regel wird der Sollzins für drei oder sechs Monate festgesetzt und nach dieser Zeit an das aktuelle Marktniveau angepasst. Orientierungsgröße ist hierfür der EURIBOR. Der EURIBOR ist der durchschnittliche Zinssatz, zu dem sich 57 europäische Banken, die sogenannten Panel-Banken, Anleihen in Euro gewähren. Nach dem jeweiligen Ende der Sollzinsperiode kann der Darlehensnehmer entscheiden, ob er:

  • die gesamte oder einen Teil der Restschuld des Immobiliendarlehens zurückzahlt,
  • mit einem neuen veränderlichen Sollzinssatz weiterfinanziert oder
  • in eine längere Sollzinsbindung wie z.B. ein Annuitätendarlehen wechseln möchte.
  • Sinkende Ratenzahlung bei fallenden Sollzinsen
  • Vorzeitige Rückzahlung ohne Kosten
  • Sondertilgungsoption zu Anpassungsterminen
  • Umwandlung in Annuitätendarlehen möglich
  • Zinsänderungsrisiko bei steigendem EURIBOR
  • Gebühren bei Abschluss

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Spezialisten Tipp: „Das Variable Darlehen ist auch mit einem klassischen Annuitäten Darlehen kombinierbar. Sie haben so die Vorteile beider Produkte. Diese Darlehensform heißt Kombi Darlehen.“ Sandra Amberg, Finanzierungsmanagerin