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„Um Strom zu sparen, muss man nicht verzichten, sondern Bescheid wissen.“

von Sonja Steppan

Alltagstipps für einen sparsamen Haushalt

Der Komfort, den Staubsauger, Waschmaschine, Fernseher, und Spülmaschine mit sich bringen, ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch bei stetig steigenden Strompreisen ist es besonders wichtig, sich der Energie der einzelnen elektrischen und elektronischen Geräte bewusst zu machen. Wissen Sie genau, welche Geräte in Ihrem Haushalt am meisten Energie ziehen? Welche sich am ehesten auf dem Kontostand bemerkbar machen?

Nicht verzichten, sondern Bescheid wissen

„In den meisten Haushalten kann man hier mit relativ geringem Aufwand bis zu hundert Euro im Jahr einsparen“, sagt Birgit Holfert, Expertin der Verbraucherzentrale Energieberatung. „Um Strom zu sparen, muss man nicht verzichten, sondern Bescheid wissen.“

Mieter wie Eigentümer können meist ohne großen Aufwand oder Investitionen den Energieverbrauch kontrollieren. Speziell in der kalten Jahreszeit, in der mehr geheizt werden muss, und die Feiertage samt aufwendiger Mahlzeiten, Gästebewirtung und Festtagsbeleuchtung deutlich mehr ins Gewicht fällt, lohnt es sich, die Strom- und Nebenkosten im Blick zu halten.

Welche, teils selbsterklärende und naheliegenden, Maßnahmen Sie leichter Hand umsetzen können, erfahren Sie hier:

Lichter manuell abschalten oder smart dimmen

Eigentlich kinderleicht: Um Energie zu sparen, ist der Lichtschalter ein kleiner Hebel mit großer Wirkung. Wer sich gerade in der Küche aufhält, braucht das Wohnzimmer nicht zu beleuchten; in der Weihnachtszeit sind Kerzen ohnehin viel stimmungsvoller, und wer außerdem Energiesparlampen nutzt, der spart noch mehr: 70 % der Stromkosten und 80 % CO2-Emission bei der Herstellung. Auch LED-Lampen sind eine Variante, die zwar bei der Anschaffung ein wenig teurer sind, aber im Gegenzug nachweislich bei sehr geringem Energieverbrauch bis zu 85 % Energie sparen.

Wer ungern vom kuscheligen Sofa aufsteht, um im Schlafzimmer die brennende Nachttischleuchte auszuknipsen, dem sei zusätzlich das LED Personal Wireless Lighting (https://www2.meethue.com) ans Herz gelegt: Aus dem anderen Raum können Sie ganz praktisch mit ihrem Smartphone oder Tablet die Regulierung der Lichtquelle oder -intensität steuern.

Vorhang zu! – und den Durchblick behalten

Sorgt nicht nur für mehr Privatsphäre sondern wirkt sich auch auf die Heizkosten aus: Wer seinen Rollladen in der kalten Jahreszeit bereits bei Einbruch der Dämmerung herunterfährt, spart viel Energie. Keine Kälte kann hereinkriechen, und die wohlige Wärme der Heizung oder des Kamins bleibt im Raum. Gerade nachts, wenn die Heizungen ohnehin auf Null stehen, ist dies ein sinnvoller Sparfaktor. Wer in einer Wohnung ohne integrierter Rollladen-Vorrichtung lebt, kann entweder nachträglich diese einbauen lassen, oder aber auf schwere Vorhänge setzen. Die sind nicht nur schön anzusehen und unterstützen visuell die Farb- und Formgebung des Raums, sondern halten ihn ebenso warm wie eine Außenanbringung. Dabei stets beachten, dass die Stoffe nicht die laufende Heizung übermanteln!

Wer weder Vorhänge noch Rollladen wünscht, dem kann immer noch mit selbstklebender Fensterfolie geholfen werden: Die perfekt zugeschnittene Folie wird von innen auf die Scheibe angebracht. Sie verstärkt die Dämmwirkung der Fenster, weil sich zwischen Folie und Glas eine dünne Luftschicht bildet.

Sich vor Zugluft schützen

Geschlossene Fenster und Rollladen reichen nicht aus?

Vielleicht hilft Ihnen eine Wärmebildkamera, die Ihnen exakt anzeigt, wo die Wärmeverluste lauern. Anhand einer optischen Erfassung bildet das Gerät, ähnlich einer herkömmlichen Kamera, die Schwachstellen aus, indem sie Infrarotstrahlen empfängt. Klingt für Sie nach Militär? Es gibt speziell für zivile Verbraucher im Heimbedarf Handgeräte zu kaufen, die den Temperaturbereich von zirka −20 °C bis 900 °C abdecken. Bei einer Temperaturauflösung von bis zu 0,025 K liefern sie sehr nützliche Ergebnisse, die auch gespeichert, verglichen und auf Ihren Computer übertragen werden können.

Manchmal spüren Sie den Zug allerdings auch ohne ein technisches Gerät; am günstigsten kommt es, wenn Sie im Baumarkt, für wenig Geld, Bürstendichtungen und Dichtungsbänder besorgen – auch Laienhandwerker kommen mit der Abdichtung an zugluftigen Stellen einfach zurecht.

In sinnvolle Geräte investieren & Verbrauch kontrollieren

Freilich lassen sich einige Geräte nicht einfach vom Strom trennen. Hier solltet Ihr also in möglichst sparsame Modelle investieren. Am EU-Energielabel können Sie bei Herd, Kühlschrank und Co. ablesen, wie viel Strom jeweils verbraucht wird. Dabei sind die Geräte mit Klasse A+ bis A+++ um Einiges kostspieliger, doch sparen sie langfristig gesehen in Ihrem Haushalt mehr Geld.

Als besondere „Stromdiebe“ gelten Wasserkocher, Drucker, Toaster oder Ladegerät, die selbst im ausgeschalteten Zustand noch Strom ziehen, und regelmäßig ausgesteckt werden sollten.

Es ist dennoch wichtig, Ihre Verbräuche und Verluste zu kontrollieren. Sie können beispielsweise zwischen Steckdose und Ihrem Haushaltsgerät ein Strommessgerät schalten und leicht feststellen, wie viel Ihre Herd oder Ihre Waschmaschine verbraucht. Sie finden solche Strommessegeräte in jedem halbwegs sortierten Baumarkt für wenig Geld zu kaufen. Wem das eigenhändige Anschließen nicht behagt, der kann bei der Verbraucherzentrale nach einem Mitarbeiter fragen, der vor Ort die Messungen für Sie durchführt und Ihnen die Sachlage genau erklären kann.

Ob hernach die steigenden Kosten am höheren Verbrauch oder an generell steigenden Energiepreisen liegen, können Sie nur dann herauskristallisieren, wenn Sie diese im Blick behalten.

Heizverluste vermeiden, richtig lüften und so Kosten minimieren

Das ist selbsterklärend: Die Heizkörper in einem Raum sollten nicht von Mobiliar zugestellt oder von Kleidungsstücken abgedeckt werden. Die warme Luft verteilt sich nur dann richtig, wenn sie zirkulieren kann. Zudem arbeiten Thermostate nicht optimal, wenn Heizkörper unter Verkleidungen oder Vorhängen versteckt sind, und die Wärmeleistung nicht voll genutzt werden kann.

Das gilt auch für schlecht entlüftete Heizkörper: Wenn der Wasserdruck nicht stimmt, kann keine optimale Wärme erzielt werden. Für das Entlüften kann man auch den Hausmeister beauftragen; die Druckkontrolle können Sie selbst durchführen.

Wer aus der Arbeit gerne in eine aufgewärmte Wohnung zurückkehrt, kann auch in programmierbare Thermostatventile investieren: Die individuelle Steuerung der für Sie am praktischsten Heizzeiten kann für jeden Raum einzeln angepasst werden. Bei smarten Thermostaten gibt es zusätzliche Funktionen, die über eine App bequem von unterwegs bearbeitet werden können.

Vor allem im Herbst und Winter gilt: Stoßlüften. Drehen Sie Ihre Heizung herunter und öffnen Sie die Fenster nur für wenige Minuten. Dauerhaft gekippte Fenster verschenken viel Heizenergie.

Die Faustregel für die Einstellung lautet: Wer die Heizung ein Grad herunterdreht, spart sechs Prozent der Heizkosten. In Schlafzimmer und Küche regeln Profis außerdem die Temperaturen niedriger als in gemütlichen Wohnräumen, in denen man sich mehr aufhält.

Das eigenen Verhalten beobachten und ändern

Es kann mehr getan werden, um die Wohnung energieeffizienter zu gestalten. Das eigene, alltägliche Verhalten hat den größten Einfluss auf Ihren Energieverbrauch. Mit ein paar zusätzlichen simplen Tipps verbrauchen Sie bereits weniger Strom und Energie:

  • beim Wasserkocher auf die Füllhöhe achten
  • Laptop statt PC benutzen
  • Ohne Vorwäsche waschen, am besten mit 30°
  • Topfdeckel verwenden und so bis zu 75 % Energie sparen
  • Bildschirmhelligkeit reduzieren
  • die elektrische Zahnbürste nur einmal aufladen, statt in der Ladestation zu lassen
  • Sparduschkopf anbringen
  • Fön nur bei kalten Temperaturen verwenden
  • Kühlschrank nach den richtigen Klimazonen einrichten

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