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Eine Wohngeschichte über das Ferienhaus im Heimatland Betty's Bay - hinter den Tafelbergen gleich rechts

von Elisabeth Wiesler

Aus Kapstadt heraus führt die eindrucksvolle Panoramastraße an der Küste entlang Richtung Betty’s Bay. Links vom Clarence Drive ragen malerische Berge empor – rechts davon der königsblaue Ozean. Wer genau hinsieht, entdeckt sogar den ein oder anderen Delfin. Und mitten in der beschaulichen Kleinstadt, hat Beverley vor rund 10 Jahren ihr wunderschönes Ferienhaus gekauft.

 

 

Eli: Wie bist du auf Betty’s Bay gekommen?

Beverley: „Meine Oma hat damals in Somerset West gewohnt und ist mit uns öfter zum Strand in Betty’s Bay gefahren, als wir noch sehr klein waren. Als ich damals das Schild gesehen habe, fand ich – um ehrlich zu sein – die Idee hinter dem Namen toll, dass jemand eine Bucht nach einer Frau benannt hat, war für mich einfach ein sehr schöner Gedanke und etwas kitschig (lacht).

Und ich fand den Ort damals total faszinierend. Die gigantischen Berge, der kilometerlange Sandstrand und die Ruhe. Das Einzige, das man hört, ist das Meeresrauschen und der Wind.“

Links vom Clarence Drive ragen malerische Berge empor – rechts davon der königsblaue Ozean.

„An belebten Tagen sind vielleicht 20 Menschen am Strand und das ist schon viel! Meistens hat man den zwei Kilometer langen Strand ganz für sich allein.“

Betty’s Bay ist vor allem für seine Pinguine bekannt. Hier tummeln sich schon mal mehr Brillenpinguine als Einwohner. Im Sommer sind es teilweise mehrere Tausend, die am Stony Point zu beobachten sind.

 

Eli: Wie hast du das Haus gefunden?

Beverley: „Eigentlich war es kompletter Zufall. Wir sind damals daran vorbeigefahren und haben das „Zu verkaufen“-Schild gesehen. Ich hätte eigentlich gar nicht angehalten, aber mein Sohn Sam meinte, wir müssen es unbedingt anschauen. Und dann war es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick.“

Eli: Musstet ihr viel am Haus machen?

Beverley: „Nein, eigentlich fanden wir es perfekt. Nur den Teppichboden haben wir rausgerissen und die Dachterrasse vergrößert. Aber am liebsten würde ich das Grundstück nebenan noch kaufen. Der Garten ist nämlich viel zu klein, vor allem wenn ich ihn mit daheim vergleiche (lacht) und wenn ich mal in den Ruhestand gehe, würde ich gerne dort leben.“

Zuhause in Johannesburg braucht Beverley nämlich noch genug Platz für Ihre Tiere, von denen hat sie nämlich eine Menge. Hier teilt sie sich den Platz mit acht Hunden, vier Papageien, zwei Pferden und noch zig weiteren Tieren.

 

Eli: Bei so vielen Tieren verreist es sich nicht ganz so leicht. Wie oft bist du denn in Betty’s Bay?

Beverley: „Nicht oft genug! Als die Kinder noch klein waren, sind wir zweimal im Jahr runter geflogen. Aber jetzt schaffe ich es meistens nur einmal im Jahr dorthin. Daheim ist einfach so viel zu tun (lacht).“

Eli: Schaut jemand nach dem Haus oder kümmerst du dich allein um alles?

Beverley: „Nein, alleine schaffe ich das nicht. Vilna, meine Nachbarin schaut ab und an nach dem Rechten und seit ein paar Jahren vermieten wir es über AirBnB. Hier habe ich extra jemanden, der sich um die Gäste kümmert und das klappt sehr gut. Ich hatte letzte Woche sogar eine Anfrage, da wollte jemand das Haus für fünf Jahre mieten. Aber das möchte ich nicht. Wir wollen immer die Möglichkeit haben, selbst dort Urlaub zu machen.“

Einen Ausflug zum Stony Point sollte man auf jeden Fall einplanen.

"Wir wollen immer die Möglichkeit haben, selbst dort Urlaub zu machen.“

"Dann war es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick.“

Eli: Würdest du anderen Betty’s Bay als Ferienort empfehlen?

Beverley: „Sagen wir es so, wenn du die Natur liebst, dann auf jeden Fall! Es ist kein Ort für Partys oder Lärm, sondern sehr ruhig und familiär. Es gibt nur kleine Geschäfte und wenige Restaurants. Aber das liebe ich hier so. Bei uns im Haus gibt es kein W-Lan, so kann man wirklich abschalten und die Ruhe genießen. Aber langweilig wird es einem hier nie! Entweder man genießt einen Strandtag, fährt nach Hermanus um Wale zu beobachten oder geht in den Botanischen Garten zum Wandern. Und wer Glück hat, sieht sogar den ein oder anderen Leoparden.“

 

Vielen Dank für das Interview!

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