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Thema Familienplanung Die Wohnung für Nachwuchs optimal vorbereiten

Text von Sonja Steppan

Thema Familienplanung

Die Wohnung für Nachwuchs optimal vorbereiten

Werdende Eltern befinden sich häufiger als gewünscht in der unliebsamen Situation, dass praktisch jeder im Umfeld plötzlich wichtige Ratschläge auf Lager hat. Ob zum Gebären, Wickeln, Stillen oder Ernähren – zu jedem Thema existieren nicht nur bereits eine Menge Ratgeber, meist weiß die Tante, der Nachbar oder ein Arbeitskollege noch das eine oder andere naseweis hinzuzufügen.

Haben Sie an ein Kinderzimmer gedacht?

So individuell die Sachverhalte bei jeder Schwangerschaft und die dazugehörigen Vorbereitungen auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Eine Wohnung, in der bislang ausschließlich Erwachsene lebten, unterscheidet sich meist von einem babysicheren Zuhause.

Allem voran steht die Überlegung, bereits beim Bezug einer Wohnung ein potentielles Kinderzimmer mit einzurechnen, das Sie gegebenenfalls als Arbeitszimmer oder Hobbyraum überbrücken können, bis Sie es benötigen. Einen Umzug erst während der Schwangerschaft oder mit Säugling zu bewerkstelligen, würde zusätzlichen Stress bedeuten.

Welche Möbel sollten Sie anschaffen?

Um einen Wickeltisch, oder zumindest eine schmale Kommode, werden Sie nicht herumkommen. Am besten lassen Sie dort Ihr Kind nie unbeaufsichtigt, was bedeutet, dass Nötiges für Sie im kürzesten Radius erreichbar sein sollte. Mit frischen Windeln, Cremes und Abwischtüchern sollten Sie den Wickeltisch so bestücken, dass alles parat ist. Vielleicht kommt Ihnen ja auch ein schönes Mobile unter, das Ihr Kind solange unterhält, bis Sie fertig sind mit dem Windelwechseln.

Welches Bett passt zu welchem Kind?

Das Kinderbett sollte aus gutem Grund eine genormte Größe haben, bei der besonders die Abstände zwischen den Gitterstäben festgelegt sind. Könnte das Baby seinen Kopf hindurch schieben, würde eine große Verletzungsgefahr bestehen. Bei den meisten Betten lässt sich die Höhe verstellen, sobald Ihr Kind sich aufrichten kann und die Matratze tiefergestellt werden muss. Im Übrigen sollten so wenig Gegenstände, Stofftiere und Deckchen wie möglich im Bett liegen – das erhöht nur die Erstickungsgefahr. Tatsächlich empfehlen viele Hebammen stattdessen Kinderschlafsäcke, die das Gesicht immer frei halten und eine unbeschwerte Atmung für Ihre Kind gewährleisten.

Wie bereiten Sie Ihre Räume auf die Ankunft Ihres Kindes vor?

Abgesehen von der nötigen Anschaffung eines Kinderbettes und Wickeltisches, muss besonders im Wohnraum all das beachtet werden, was sich in unmittelbarer Erreichbarkeit befindet. Babies begegnen ihrem Umfeld mit immenser Neugierde – demnach ist alles in greifbarer Nähe ein potentielles Forschungsprojekt. Verständlich, wenn absolut alles neu und unbekannt ist – und dementsprechend spannend.

  • Versuchen Sie doch am einfachsten, Ihre Wohnung aus der Sicht eines krabbelnden oder robbenden Kindes zu betrachten: Alles, was sich in greifbarer Höhe befindet, sollte ungefährlich sein und darf nicht zuklappen oder herunterfallen.

Machen Sie Ihre vier Wände babysicher

  • Benutzen Sie bei Steckdosen eine Kindersicherung; bestenfalls liegen auch keine Gegenstände herum, die Ihr Kind in eine Steckdosenöffnung schieben könnte. Verstecken Sie Elektrokabel am besten hinter Möbelstücken und bewahren Sie Föhns und andere Geräte außerhalb der Reichweite Ihres Kindes auf.
  • Für die Türen gibt es praktische Türstopper, die verhindern, dass Ihr Kleinkind sich die Finger einklemmt; die Tische und Kanten können Sie ebenso mit Schonern überziehen.
  • Türschutzgitter schützen Ihr Kind vor steilen Treppen oder Balkonen.

Praktische Lösungen für Möbel, die mitwachsen

Bereits im Biedermeier gab es Kinderstühle, die sich dem Alter und der Größe anpassen konnten. Viele Hersteller achten mittlerweile nicht nur auf zeitloses Design, sondern auch auf eine möglichst lange Verwendbarkeit. Der Wandelstuhl etwa gibt sowohl Kleinkindern einen guten Halt, als auch etwas größeren Kindern über das Krabbelalter hinaus.

Ganze Schlafzimmersysteme gibt es für Eltern, die nicht alle paar Jahre neue Betten und Schreibtische anschaffen möchten. Hierbei kann man sich fundiert über möglichst ergonomische Lösungen für jedes Alter beraten lassen.

Ein Profi in Sachen Systemmöbel ist Jörn de Breuyn, der seit 30 Jahren modulare und mitwachsende Kindermöbel im gleichnamigen Online Store vertreibt. „Unser Anspruch ist es, perfekte Kindermöbel herzustellen, die – egal, wie sich die Struktur innerhalb einer Familie oder ihre Lebensumstände ändern – den Anforderungen und Bedürfnissen von Kind und Eltern gerecht werden. Mit unseren Möbeln wollen wir Familien Lösungsmöglichkeiten für unterschiedliche Problemstellungen bieten“, sagt er im Interview auf der Website. Seine Inspiration hierfür kommt im Übrigen von seinen eigenen Kindern, die mittlerweile längst über 35 Jahre sind. Sein Verkaufsklassiker ist ein halbhohes Einstiegshochbett mit einer Liegeflächenhöhe zwischen 90 cm und einem Meter, in dem sicherlich auch die einen oder anderen Eltern beim Vorlesen schon mit eingeschlafen sind…

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