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Ein Häuschen mit Familiengeschichte

Von Amara Schweisgut
Bilder von IG: Clara_charasmatica

Ein Häuschen mit Familiengeschichte

Hallo liebe Wohn- und Einrichtungsenthusiasten,

mein Name ist Clara und ich freue mich, euch heute meinen Freund Andreas und unsere Wohngeschichte vorzustellen. Wir leben im schönen Düsseldorf am Rhein und haben das große Glück, eine Immobilie kernsanieren zu dürfen, die schon über Generationen im Familienbesitz ist. Natürlich liegt uns dieses charmante, kleine Häuschen deshalb besonders am Herzen:

Denn schon mein Vater hat in diesem Haus seine Kindheit verbracht und meine Oma hat mit der Oma meines Sandkastenfreundes im Garten einen (inzwischen riesig gewordenen) Walnussbaum gepflanzt. Dieses Häuschen hat also eine lange Geschichte, die wir nun als die neuen Besitzer weiterschreiben dürfen. Dafür bin ich unendlich dankbar!

 

WIE SEID IHR BEI DER PLANUNG EURER HAUS-SANIERUNG VORGEGANGEN?

Wir haben schon sehr früh mit der Planung angefangen, da wir schon lange Zeit vor Sanierungsbeginn wussten, dass es irgendwann so weit sein würde. Ich habe das große Glück, eine große Schwester zu haben, die zwei Jahre vorher ihr eigenes großes Anbau- und Sanierungsprojekt durchgeführt hat. So konnte ich mir schon abschauen, welche Möglichkeiten es für so ein Projekt gibt, welche Schritte zu gehen und welche Abläufe einzuhalten sind. Gerade Letzteres ist für blutige Anfänger, glaube ich, die größte Herausforderung: „Was passiert wann in welcher Reihenfolge?“

Parallel dazu habe ich mich bei Pinterest und Instagram inspirieren lassen und fleißig Moodboards für sämtliche Räume gestaltet. Dadurch war vor Beginn der Sanierung zu 90 Prozent klar, wohin die Reise gehen wird.

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WAS IST EUCH DABEI AM WICHTIGSTEN GEWESEN?

Das ist tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten, weil wir auf wirklich viele Dinge während der Sanierung Wert gelegt haben und auch im Nachhinein nichts davon missen möchten. Besonders wichtig war uns aber die Installation einer Fußbodenheizung, die Realisation eines großen Badezimmers und die Aufhellung des Häuschens.

Besonders deshalb, weil das Häuschen durch die übliche Bauweise der 60er-Jahre mit eher kleinen Räumen und kleinen Fenstern gezeichnet ist. Deshalb sind während unseres Projekts ziemlich viele große Fenster eingezogen und ziemlich viele Wände gefallen.

 

WIE VIEL EIGENLEISTUNG STECKT IN EURER SANIERUNG?

Da wir beide handwerklich nicht besonders begabt sind und uns unsere Jobs stark fordern, wurde einiges an Arbeit abgegeben. Was wir mit Hilfestellung von (deutlich geschickteren) Freunden und Bekannten durchführen konnten, haben wir dann gemacht. Dabei haben wir unheimlich viel gelernt. Es war aber dementsprechend anstrengend, weil gerade die Wochenenden dafür genutzt wurden.

 

IST BEI DER UMSETZUNG ALLES NACH PLAN VERLAUFEN ODER GAB ES HERAUSFORDERUNGEN DIE IHR MEISTERN MUSSTET?

Im Nachhinein betrachtet, muss man wirklich sagen: Es lief alles unheimlich gut. Wir wollten zwar eigentlich schon an Weihnachten (also etwa neun Monate nach Sanierungsbeginn) im Häuschen wohnen können, aber das war auch einfach zu sportlich kalkuliert.

Nun werden wir wohl um Ostern herum einziehen können. Dann haben wir es nach einem Jahr geschafft – absolut zufriedenstellend bei dem, was wir alles verändert haben. Während der Sanierung hatten wir jedoch große Sorge, dass die Baugenehmigung für die Gaube nicht „rechtzeitig“ kommen würde. Gerade in Zeiten einer Pandemie wussten wir nicht, wie die Ämter mitspielen würden. Es ist dann aber recht reibungslos vonstattengegangen. Einen kleinen Zeitverzug gab es aber dennoch.

"Besonders wichtig war uns die Installation einer Fußbodenheizung."

"Spaß hatte ich vor allem bei der Erstellung der Moodboards."

WAS WAR/IST EUER GRÖSSTER MEILENSTEIN?

Der größte Meilenstein in Sachen Ablauf war definitiv die Gaube, weil wir schon vor Baubeginn von so vielen Dingen abhängig waren. Eine Architektin musste die Pläne gestalten und für das Bauamt aufbereiten (da gab es diverse Korrekturschleifen und somit Zeitverzug), die statischen Gegebenheiten mussten berechnet werden und es mussten Vermesser von der Stadt kommen, um unser Vorhaben von außen zu dokumentieren. Auf dem Weg von der Planung bis zur Umsetzung gab es einige kleine Probleme. Uns kam dieser ganze Aufwand für „eine so kleine Gaube“ extrem überdimensioniert vor. Gerade weil die Arbeiten der Gaube dann ungefähr nur eine Woche gedauert haben.

Das Panoramadach auf der anderen Seite hatte den größten Effekt für uns. Deshalb würde ich vermutlich sagen, dass der Himmelsblick im Schlafzimmer der absolute Meilenstein für unsere Sanierung war. Das Ganze ging auch recht schnell und war total aufregend zu beobachten (es kam sogar ein sehr großer Kran!).

 

WELCHES ZIMMER HAT BEI DER PLANUNG AM MEISTEN ZEIT IN ANSPRUCH GENOMMEN UND WELCHES HAT AM MEISTEN SPASS GEMACHT?

Die Planung des Bads hat uns teilweise den letzten Nerv geraubt, wobei auch die Planung der Küche sehr anspruchsvoll war. Das liegt wohl daran, dass beide Räume nicht mehr so einfach verändert werden können. Wenn man sich beispielsweise erst einmal für den Platz der Badewanne oder der Spüle entschieden hat, ist dieser Platz erst einmal fix. Das ist natürlich bei einem Bett oder einem Sofa deutlich leichter zu verändern.

Das Bad war uns auch ganz besonders wichtig, daher mussten wir hier genau überlegen, wie wir unsere Wünsche umsetzen können. Die Herausforderung hierbei war die Länge des Bads im Vergleich zur geringen Breite. Dazu war das Bad anfangs sehr dunkel, da es keine Dachfenster gab.

Hier wurden einige Familiengespräche geführt und sämtliche Möglichkeiten der Positionierung durchgesprochen. Spannend, aber eben auch sehr aufreibend.

Spaß hatte ich vor allem bei der Planung der Einrichtung und bei der Erstellung der Moodboards.

 

AUF DIE FERTIGSTELLUNG VON WELCHEM RAUM IST DIE VORFREUDE AM GRÖSSTEN?

Auf das Badezimmer haben wir uns am meisten gefreut, weil das unser heimischer Erholungsort sein wird. Wir hatten bisher in unserer Wohnvergangenheit immer nur sehr kleine Badezimmer, sodass uns dieses großzügige Wohlfühlbad nun besonders erfreut.

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HABT IHR TIPPS UND TRICKS DIE IHR ANDEREN MIT AUF DEN WEG GEBEN KÖNNT, DIE EINE SANIERUNG PLANEN?

Ich kann nur dazu raten, sich früh genug mit seinen Wünschen auseinanderzusetzen und diese zu fixieren. Es kommen nämlich während so eines Projekts immer wieder Situationen auf einen zu, in denen man (mehr oder weniger schnell) eine Entscheidung treffen muss. Und es gab definitiv Zeiten, in denen wir extrem überfordert waren. Schließlich trifft man eine Entscheidung „für immer“. Hier hilft es, sich den Druck zu nehmen und noch mal ganz klar Fakten zu schaffen: Was gefällt einem? Was möchte man? Was bringt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit sich? Uns hat es geholfen, uns mit erfahrenen „Bauherren“ auszutauschen.

Wichtig ist auch, sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen zu lassen. Es passieren immer Dinge, die man nicht vorhersehen kann und die einen dann vielleicht aus dem Konzept bringen. Wenn man es dann schafft, gelassen zu bleiben, hat man viel gewonnen. So eine Sanierung passiert eben nicht von heute auf morgen.

 

WELCHE ZIMMER SIND BISHER FERTIG UND WAS FEHLT NOCH?

Das Badezimmer ist komplett fertig, sogar inklusive Einrichtung. Die meisten Räume sind aber im Prinzip nun auch so weit, dass man sie einrichten könnte. Es fehlt nur noch die ein oder andere Farbe an der Wand und wir möchten noch die Querbalken unter dem Panoramafenster aufarbeiten. Dadurch liegt noch überall Pappe und Malervlies auf dem Boden, obwohl es sonst schon recht wohnlich wirkt. Sobald die letzten Wände fertig gestrichen sind und die Balken behandelt wurden, wird die Einrichtung folgen. Darauf freue ich mich als Interieurbegeisterte sehr. Wahrscheinlich werden wir sogar am kommenden Wochenende die Pinsel schwingen.

Die letzten Punkte auf unserer Agenda, die das Haus betreffen, sind die Aufarbeitung der Treppe, die Gestaltung des Kellerabgangs und die Kücheninstallation. Außerhalb des Hauses erwartet uns aber auch noch so einiges an Arbeit: Wir werden den Garten komplett neu bepflanzen und einige schöne Erholungsoasen schaffen, die Garagen erneuern und den Vorplatz neugestalten.

Wir haben allerdings direkt ein Folgeprojekt in der Pipeline. Denn zu dem Häuschen gehört die Wohnung, in der wir aktuell wohnen und die auch noch renoviert werden muss. Das wird dann auch noch spannend – aber inzwischen sind wir ja Profis.

 

ERFÜLLT IHR EUCH MIT DER SANIERUNG EUREN ABSOLUTEN WOHNTRAUM ODER FEHLT NOCH WAS?

Ich denke, wir könnten nicht zufriedener sein. Wir leben in einer schönen Stadt, in einer ruhigen Lage und haben das Glück, nah bei unserer Familie wohnen zu können. Und nun, wo wir die Sanierung fast abgeschlossen haben, können wir aus einem Haus mit Familiengeschichte unsere Geschichte machen. Wir blicken stolz auf das, was wir geschaffen haben und freuen uns auf das, was kommt!

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