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Ein neues Heim zu Corona-Zeiten

Von Amara Schweisgut
Interview mit Claudia
Bilder von IG: grossstadtheldin_und_mini

Ein neues Heim zu Corona-Zeiten

 

Ich bin Claudia, 33 Jahre und wohne seit 10 Jahren in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Mittlerweile nicht mehr allein zu meiner Familie gehören mein Partner, Sohn (7) und unsere gerade erst geborene Tochter. Ich bin so einige Male hier umgezogen, seit nun sechs Jahren bin ich meinem Lieblingsstadtteil Hamburg Eppendorf aber treu geblieben. Ich liebe die Altbauten, die Nähe zur Alster und die kleinen Boutiquen.

Derzeit bin ich in Elternzeit, danach werde ich wieder zurück in meinen Job gehen, der oft richtig vermutet wird, „irgendwas kreatives“ ist. So ist es, studiert habe ich Marketing & Kommunikation sowie Foto- und Mediendesign und genau das mache ich jetzt auch. Privat findet man mich auch oft hinter der Kamera, viele Fotos teile ich auf meinem Instagramkanal Grossstadtheldin_und_mini oder auf meinem gleichnamigen Blog, denn Schreiben macht mir nicht weniger Spaß als das Fotografieren. Neben all dem Kreativen schlägt mein Herz noch für die Berge, Österreich hat es mir besonders angetan, aber auch in die Stadt Paris habe ich mich vor ein paar Jahren verliebt.

VOR FAST EINEM JAHR SEID IHR UMGEZOGEN, WAS BEREITET EUCH IN EUREM NEUEN HEIM DIE MEISTE FREUDE?

Tatsächlich die Größe und (obwohl es super viel Arbeit ist) der Garten. Ich habe bisher immer in ziemlich kleinen süßen Altbauten gewohnt, da haben wir es uns so richtig gemütlich gemacht. Nun wohnen wir auf 120 qm mit 100 qm Garten und es fühlt sich alles so offen und frei an. Der Garten ist total schön, jedoch sehr viel Arbeit, denn wir haben nicht den ganzen Tag Sonne und müssen ihn daher jedes Jahr neu anlegen. Wenn er dann aber fertig ist, genießen wir die grüne Oase mitten im Großstadtdschungel.

 

WESHALB HABT IHR EUCH FÜR DIE NEUE WOHNUNG ENTSCHIEDEN?

Zu Beginn des 1. Lockdowns im März 2020 war uns ziemlich schnell klar, dass unsere 60 qm 3 Zimmerwohnung inkl. Durchgangszimmer für Homeoffice und 24/7 Kinderbetreuung zu klein sein wird, also haben wir uns sofort auf die Suche nach etwas Größerem gemacht, „ein Garten wäre schön, aber hier vermutlich utopisch“, dachten wir uns. Bei der dritten Wohnungsbesichtigung hatten wir aber Glück und fanden unsere jetzige Wohnung. Bereits im April haben wir unterschrieben und sind dann zwei Monate später eingezogen.

 

DU NIMMST DIR IMMER WIEDER GROSSE D.I.Y.-PROJEKTE VOR, WELCHES HAT DIR BISHER AM MEISTEN SPASS GEMACHT?

Ich liebe D.I.Y.-Projekte, besonders gerne arbeite ich dabei mit Holz. Mein größtes Projekt war unser Hausbett, das habe ich meinem Sohn zum 2. Geburtstag gebaut. Die obere Ebene ist super für eine weitere Spielfläche und um Spielzeug zu verstauen.

"Mein größtes Projekt war unser Hausbett, das habe ich meinem Sohn zum 2. Geburtstag gebaut."

"Die obere Ebene ist super für eine weitere Spielfläche und um Spielzeug zu verstauen."

MIT EUREM NEUEN FAMILIENZUWACHS HABT IHR AUCH EIN NEUES KINDERZIMMER EINGERICHTET. WO HAST DU DIR DEINE INSPIRATION HER GEHOLT UND STEHEN DEMNÄCHST NOCH WEITERE VERÄNDERUNGEN AN?

Ich hole mir generell viele Inspirationen auf Instagram oder Pinterest. Gerade beim Thema Einrichtung überlege ich hin und her und es dauert, bis ich „zuschlage“, dafür bin ich dann aber eigentlich immer 100 % zufrieden. Unser Babyzimmer ist erst mal fertig, ein paar Veränderungen wird es sicher geben, denn Räume wachsen ja mit der Zeit.

Die nächste Veränderung wird im Zimmer des Großen stattfinden. So toll, dass Hausbett auch ist, langsam hat es ausgedient und ich schleiche schon länger um ein paar Betten herum, sobald DAS Bett dabei ist, schlage ich zu. In Abstimmung mit meinem Sohn natürlich, der ist da aber zum Glück gar nicht so wählerisch, was die Einrichtung angeht.

 

WO IN DER WOHNUNG KANNST DU AM BESTEN EIN PAAR RUHIGE MOMENTE GENIESSEN?

Im Schlafzimmer. Das ist so schön hell und wenn ich auf unserem Bett liege, blicke ich auf die gegenüberliegenden schönen Altbauten.

 

WELCHER ANBLICK BEI EUCH ZUHAUSE GEFÄLLT DIR BESONDERS GUT?

Ich mag all unsere Räume sehr gern. Seit 8 Jahren habe ich ein Bücherregal, welches bereits fünf Umzüge miterlebt hat, den Anblick mag ich immer noch sehr gern.

 

GIBT ES ETWAS, DAS IHR AN EUREM HEIM ÄNDERN WÜRDET, WENN IHR KÖNNTET?

Gute Frage, am liebsten wäre mir natürlich ein pflegeleichterer Garten, außerdem ist es im Erdgeschoss natürlich nicht so lichtdurchflutet, ein bisschen heller wäre ansonsten auch sehr schön.

HAST DU EINEN SENITMENTALEN EINRICHTUNGSGEGENSTAND BEI DIR, DEN DU SCHON LANGE AUSMISTEN WOLLTEST, AN DEM DU ABER EINFACH ZU SEHR HÄNGST?

Unser Esstisch vielleicht, ich habe ihn vor vier Jahren selbst gebaut. Mein Vater hat die Kufengestelle geschweißt und ich habe Tischplatte aus Schalbrettern gebaut. Ich mag ihn sehr, aber leider wackelt er mittlerweile etwas. Wenn es nach meinem Partner gehen würde, hätten wir längst einen Neuen, ich hänge aber ein bisschen an ihm.

 

GIBT ES ZU EINEM EURER MÖBELSTÜCKE EINE BESONDERE GESCHICHTE?

Eine besondere Geschichte nicht, aber ich erfreue mich jeden Tag an unserem grünen Samtsofa, wenn ich unser Wohnzimmer betrete. Davon habe ich ein paar Jahre geträumt, jedoch war es immer irgendwie zu groß und ein bisschen Mut gehörte auch dazu. Auch hier schlich ich lange drum herum, schlug dann zu, als ich 100 % überzeugt war.

 

WAS MACHT FÜR DICH EUER ZUHAUSE AUS?

Gemütlichkeit – für mich muss ein Zuhause gemütlich sein. Außerdem mag ich einen lebendigen Einrichtungsstil, ein bisschen Farbe, ein bisschen Holz und bitte nicht zu clean.

Zuhause ist aber so viel mehr, das Zusammenkommen am Abend, wenn wir alle an einem Tisch sitzen, ist für mich auch ein ganz besonderes „Zuhausegefühl“.

 

HABT IHR EUCH MIT EURER WOHNUNG EUREN FINALEN WOHNTRAUM ERFÜLLT?

Das muss ich mit nein beantworten, rückblickend hatte ich das Gefühl auch noch nie. Beim Thema Wohnen bin ich ein bisschen wie ein Reisender. Wir sitzen zwar nicht auf gepackten Koffern, aber ich denke, innerhalb des nächsten Jahres werden wir uns wieder umschauen. Ich träume immer noch von einer großen hellen Altbauwohnung mit Stuck, Dielen und Flügeltür. Nur dass wir unserem Stadtteil treubleiben werden, weiß ich, das ist doch auch viel wert.

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