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Aufwendige Sanierung in Eigenleistung

Interview von Albina Hahn
Bilder von IG: anabella.homeliving

Wer verbirgt sich hinter dem Instagram Account “annabella.homeliving”?

Ich bin die Annabella und wie ich gerne zu mir selbst sage, eine waschechte Italo-Schwabin. Bin 41 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 17 und 11 Jahren. Wir wohnen im Kreis Ludwigsburg bei Stuttgart.

 

Wie habt Ihr Euer Traumhaus gefunden? Worauf muss man aus Deiner Sicht beim Immobilienkauf achten?

Wir wollten unbedingt in unserem Ort bleiben. Leider gehen hier die Immobilien schnell unter der Hand weg. Ungern mussten wir die Suche auch über die Makler erweitern. Schnell wurde uns klar, dass mit unserem Budget unser Traumhaus nicht zu finden war. So kamen dann auch sanierungsbedürftige Immobilien infrage. Bei der Besichtigung unserer Doppelhaushälfte hat mein Mann sofort das Potenzial erkannt und so haben wir ein Angebot gemacht und die Zusage erhalten.

Was habt Ihr im Rahmen Euerer Sanierung alles verändert? Waren alle Änderungen „freiwillig“ oder gab es Vorgaben, die Ihr erfüllen musstet?

Wir haben viel in Eigenleistung saniert und renoviert und finden es daher besonders wichtig, beim Immobilienkauf darauf zu achten, welche Kosten für die Umsetzung der Wünsche auf einen zukommen und das es besser ist, lieber alles großzügiger zu berechnen. Im Grunde sieht jetzt fast alles nicht mehr so aus, wie es ursprünglich war. Der Außenbereich wurde neu gestaltet, die Garage vergrößert, ein Stellplatz erstellt und die Terrasse überdacht. Im Erdgeschoss wurden die Wände abgerissen, um einen offenen Wohnbereich zu gestalten. Im ersten Obergeschoss, der früher der ursprüngliche Wohnbereich war, wurden die Wände wieder hochgezogen, um Schlafzimmer zu errichten. Das Bad wurde vergrößert und aus dem ganzen früheren Badezimmer ist eine begehbare Dusche geworden.

Auch im Treppenhaus hat sich viel getan. Die Stufen wurden neu mit Vinyl umkleidet, die alten Holzpaneele entfernt und die Wände mit flüssigem Marmor verspachtelt. Aus dem alten Ölkeller ist unser „All-in-One“ Zimmer geworden, das als Büro, Musikzimmer und Fitnessraum genutzt wird. Nur im Dachgeschoss hat sich außer den gestrichenen Wänden und Türen nichts verändert. Der steht nämlich noch auf unserer To-do-Liste. In diesem Zusammenhang wurden natürlich auch die grundlegenden Dinge, wie Wasser- und Heizungsleitungen sowie Stromleitungen und die Fenster erneuert. Nur beim Kamin gab es kleine Hürden zu nehmen. Gerne hätte mein Mann ein gekauftes Modell selbst eingebaut. Dies mussten wir jedoch von einer Fachfirma machen lassen, da der Schornsteinfeger sonst die Inbetriebnahme nicht erlaubt hätte.

 

Hättest Du erneut die Möglichkeit; was würdest Du wählen: Neubau, Bestandsimmobilie oder Sanierung?

Könnte ich heute noch mal wählen, würde ich, obwohl mein Mann und ich sehr stolz sind auf das, was wir im Haus geleistet haben, eher zum Neubau tendieren. Aber dies nur aus einem Grund: Während bei einem Neubau wirklich alles auf die Bedürfnisse der Familie abgestimmt werden kann, kommt man bei einer Bestandsimmobilie immer wieder an seine Grenzen, was die Gestaltungsmöglichkeiten betrifft.

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben? Und wie gehst Du beim Einrichten eines Zimmers vor?

Meinen Einrichtungsstil würde ich schlicht und modern bezeichnen. Bei der Einrichtung eines Zimmers machen mein Mann und ich immer vorher ein Brainstorming. Die Ideen werden die folgenden Tage noch mal auseinandergenommen und auf Gemütlichkeit, Praktikabilität und Kosten überprüft.

 

„Take time to do what makes your soul happy.“ hattest Du mal an Deiner Küchenwand stehen. Was macht Dich glücklich und wie glaubst Du findet man es für sich heraus?

Glück bedeutet für mich, Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben. Das ist bei mir zum Beispiel ein gutes Buch lesen oder lecker essen gehen. Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen, ist dabei mein größtes Glück. Wer auf sein Bauchgefühl hört, wird bestimmt den richtigen Weg zum eigenen Glück finden.

 

Woher nimmst Du Deine Inspirationen für Deine Einrichtung?

Ich lasse mich gerne auf Instagram inspirieren. Noch lieber blättere ich in Zeitschriften für Einrichtungen oder schaue mich gerne in Möbelhäusern um. Egal wie das Resultat aussieht, frische Blumen dürfen bei mir zu Hause nie fehlen.

Ich habe meinen größten Traum erfüllt: mein eigenes Lesezimmer.

Dafür wurde das Sofa meiner Großmutter, ein Original der Siebzigerjahre, importiert. Dieses ist wahrhaftig mein liebster Platz im Haus.

Bei der Einrichtung eines Zimmers machen mein Mann und ich immer vorher ein Brainstorming.

Die Ideen werden die folgenden Tage noch mal auseinandergenommen und auf Gemütlichkeit, Praktikabilität und Kosten überprüft.

Egal wie das Resultat aussieht, frische Blumen dürfen bei mir zu Hause nie fehlen.

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