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Wohn(t)raum: Tiny House | Teil 2

Im Interview: Andreas Wagner
Text: Daniela Reisky, Julia Bogatzki
Bild: Michael Bögl

Der Traum vom Tiny House

In Teil 1 unserer Tiny House Serie haben wir Andreas bereits vorgestellt und ihm einige Fragen rund um sein spannendes Bauvorhaben gestellt. Wie er die vorläufige Planung des Tiny Houses angegangen ist und mit welcher Motivation und Einstellung er dieses Projekt verfolgt, könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.

Seit dem ersten Interview ist nun etwas Zeit vergangen und so hat sich bei Andreas und seinem Projekt Tiny House einiges getan. In dieser Fortsetzung erzählt er uns, welche Fortschritte sein Team und er mit dem Tiny House seit unserer letzten Story bereits gemacht haben und welche neuen Herausforderungen künftig auf sie warten werden.

WELCHE AKTUELLEN ZWISCHENERFOLGE GIBT ES UND WIE WEIT IST DEIN PROJEKT MITTLERWEILE FORTGESCHRITTEN?

Tatsächlich zieht sich der Baustatus etwas in die Länge, da ich mit anderen Projekten momentan sehr ausgelastet bin. Trotzdem geht es voran. In den letzten Wochen habe ich mit meinen Freunden die stark verrostete Teile abgenommen und einen Teil der anderen Träger bereits rostfrei geschliffen. Zeitgleich habe ich mein Haus in 3D grob skizziert und mich intensiv mit dem Thema „Erker“ beschäftigt. So einen möchte ich nun doch noch in mein Tiny House integrieren, um den Wohnbereich breiter zu gestaltet. Das bedeutet zeitgleich einen Zuwachs von rund acht Quadratmetern Wohnfläche. Im Juli geht es dann mit vollem Einsatz weiter, die neuen Metallteile werden angeschweißt und direkt danach der neue Lack mit Rostschutz-Schicht angebracht. Ab dann kann endlich der tatsächliche Aufbau beginnen. Hier wird auch in kurzer Zeit viel Veränderung zu sehen sein. Ich glaube das ist auch für mich und mein Helfer-Team wichtig, um die Motivation für die Fertigstellung des Projekts hoch zu halten.

WIE PLANST DU DEINEN GRUNDRISS UND DIE RAUMAUFTEILUNG SOWIE RAUMGESTALTUNG?

Schon bevor ich mein eigenes Tiny House Projekt gestartet habe, verfolgte ich schon etliche andere Projekte in den Socials. Da waren Tausend Ideen und Eindrücke in meinem Kopf und ich habe einfach begonnen, einen ersten Grundriss zu erstellen. Nach und nach diskutierte ich dann mit ein paar guten Freunden die Grundrisse durch, die in der Anfangszeit entstanden sind. Was die Planung der Raumaufteilung etwas spannend machte, ist, dass mein Fahrgestell keine gerade Ebene hat, sondern unten schmaler ist und nochmals Stützstreben etwas weiter oben besitzt. Ab diesen Stützstreben kann ich erst die volle Breite des Tiny Houses nutzen. Das klingt erstmal kompliziert, aber der schmalere Raum unten kann ideal als Stauraum oder auch Technikraum verwendet werden.

GIBT ES PRIORITÄTEN, DIE DU FÜR DICH BEIM AUSBAU LEGST?

Meine Priorität liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket des Hauses mit so wenig Einschränkungen wie möglich. Außerdem finde ich den Terrassenanbau sowie die geschickte Verbindung von der Terrasse zum Innenbereich sehr wichtig. Dadurch entsteht aus meiner Sicht eine naturverbundene Stimmung im Alltag. Was natürlich noch bei meinem Projekt großgeschrieben wird, ist das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb ist auch eines der größten Planungsthemen das Energie- und Wärmekonzept, welches noch nicht final abgeschlossen ist. Die Entscheidung für die Materialanschaffungen sind somit noch ausstehend. Auch die Einplanung der Photovoltaik-Anlage sowie das Warmwasser spielen da ebenfalls mit hinein. Was ich noch persönlich gerne im Wohnzimmer hätte, ist ein Ofen mit echter Flamme für eine gemütliche Atmosphäre. Deshalb tendiere ich derzeit auch zu einem wasserführenden Pellet-Ofen. Bei diesen besteht allerdings die Schwierigkeit, dass die meisten davon viel zu viel Leistung für ein Tiny House haben.

WIRD DAS TINY HOUSE MEHRGESCHOSSIG? WENN JA, WIE WIE SIEHT DIE AUFTEILUNG IN EINER  HÖHEREN EBENE AUS?

Mein Tiny House wird auf nur einer Ebene gebaut. Ich habe lange überlegt, viel vermessen und ausprobiert, aber am Ende haben die Vorteile hinsichtlich der Ebene überwogen. Vor allem ein hohes Bett unter dem Dach ist ja oft auf Bildern zu sehen. Hier musste ich mich ein wenig den räumlichen Verhältnissen meines alten Anhängers anpassen. Schlimm ist das aber nicht, denn ich nutze trotzdem jeden freien Raum als Stauraum oder für die verbaute Technik im Boden oder in den Wänden. Außerdem lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestimmen, wie genau sich am Ende die Wärme im Tiny House verhält. Ich habe mit einer Tiny House Bewohnerin gesprochen, die meinte, ein Bett unter dem Dach ist im Winter alles andere als vorteilhaft.  Die Kamin-Wärme staut sich natürlich nach oben, wodurch, wenn auch ungewollt, viel Wärme beim Schlafen vorzufinden ist, wenn das Bett sich recht weit oben befindet. Mein Ansatz ist somit kurz und knapp gesagt: Technik und Stauraum im Boden und oben drüber meine Wohnbereiche. Das Bett habe ich dann tatsächlich doch nochmal etwas höher gesetzt, da ich hier auf eine normale Deckenhöhe verzichten kann und somit nochmal mehr Stauraum unter dem Bett integrieren kann.

WELCHE RÄUME WIRST DU IN DEINEM TINY HOUSE HABEN? GANZ KLASSISCH WOHNZIMMER, SCHLAFZIMMER, KÜCHE UND BAD?

Mein Tiny House ist mit zwei festen Wänden unterteilt. Eine davon ist auch gleichzeitig ein
Wandschrank, um keinen Platz für den Türbereich zu verlieren. Somit sind Schlafzimmer und
Bad wirklich räumlich unterteilt. Hier will man ja auch etwas Privatsphäre genießen. Wohnzimmer, Essbereich, Arbeitsplatz sowie Küche sind dann im „großen“ Raum. In dem Raum habe ich auch einen ausziehbaren Slide-Out / Erker mit eingeplant, um zusätzlich nochmal rund acht Quadratmeter dazu zu gewinnen.

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