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Unser Traumhaus auf dem Land

Von Amara Schweisgut
Bilder von IG: Haus.bau.heimat

Unser Traumhaus auf dem Land

 

Hej. Wir sind Linda und Berni. 29 und 31 Jahre alt und wir haben uns den Traum vom eigenen Heim in unserem Heimatort erfüllt. Wir haben nach circa 2 Jahren Planungsphase mit dem Hausbau begonnen und dann ziemlich genau ein Jahr lang in Eigenregie und mit viel Eigenleistung gebaut. Seit Juli 2020 leben wir in unserem Haus und fühlen uns in der alten Heimat wohler denn je. Besonders die Nähe zu Familie, Freunden und Vereinen genießen wir seither sehr. Coronabedingt lässt sich das derzeit noch nicht ganz so ausleben wie gewünscht, aber wir haben ja noch unser ganzes Leben um die Vorzüge, die das Leben in der Heimat so mit sich bringt, zu nutzen. Generell sind wir absolute Familienmenschen und sind gerne mit Freunden oder im Vereinsgeschehen unterwegs. Wir sind bewusst in ein 1.700 Einwohner Dorf gezogen (aus dem Linda gebürtig kommt – Berni kommt aus dem Nachbarort), weil wir es lieben, in der Natur zu sein. Unser Haus steht direkt am Ortsrand und wir sind fußläufig innerhalb einer Minute in Wald und Wiesen. Das ist uns persönlich wichtiger als die Nähe zur City. Natürlich bringt das Leben auf dem Land auch für uns nicht nur Vorteile, sondern zum Beispiel auch einen recht langen Arbeitsweg mit sich, aber das war es uns wert. Unser Leben wollten wir nicht auf die Arbeit ausrichten, sondern darauf, wo wir uns wohlfühlen und das ist nun mal bei unserer Familie, unseren Freunden und in der Natur.

IHR HABT BEIM BAU EURES TRAUMHAUSES SEHR VIEL SELBER IN DIE HAND GENOMMEN, WIE GENAU SEID IHR DIESES RIESEN PROJEKT ANGEGANGEN?

Wir haben uns bewusst viel Zeit für die Planung genommen. Uns Abläufe aus unserem täglichen Leben in unserer 80 m² Wohnung überlegt und analysiert, was gut und was verbesserungswürdig ist. Dazu muss man sagen, dass Linda Bau- und Immobilienwirtschaft studiert hat und in der Materie also zu Hause ist und Berni Konstruktionstechniker ist und alle Spinnereien sofort in einen ansehnlichen Plan, mit dem man Arbeiten kann, bringt. Zudem sind wir beide handwerklich ganz geschickt, haben bei Freunden und zu Hause schon auf verschiedenen Baustellen geholfen und wissen folglich, was machbar ist und was schwierig wird. So haben wir uns Schritt für Schritt dem für uns perfekten Plan vom Haus genähert. Einige Anpassungen am Grundriss und den Feinschliff hat dann der Bauunternehmer, mit dem wir auch den Rohbau gebaut haben, dann gemacht.
Generell haben wir uns aber für alles immer bewusst Zeit genommen – auch wenn dadurch die Zeit für andere Dinge natürlich auf der Strecke geblieben ist – und haben alles immer im Detail durch gesprochen: Egal ob es um die Gesamtkalkulation, das Einholen von Angeboten, das Einlernen in Aufgaben, die man in Eigenleistung bewältigen wollte, ging. Wir haben versucht, alles gewissenhaft zu machen und uns immer gut abzustimmen.

 

GAB ES ETWAS, DAS EUCH BEI EUREM HAUS BESONDERS WICHTIG WAR?

Auch für uns gab es so ein paar Must-haves im Haus. Das waren zum einen eher „praktische“ Dinge wie ein voll unterkellertes Haus oder eine Doppelgarage mit Zugang zum Haus und zum anderen waren es Dinge, von denen wir einfach schon immer geträumt haben wie einem frei stehenden Küchenblock oder einer großen Regendusche.

Generell war uns wichtig, dass wir immer die Waage zwischen „praktisch“ und „Design“ halten. Wir wollten ein Zuhause schaffen, in dem wir uns wohlfühlen, in das wir ein paar Highlights setzen, an denen wir uns jeden Tag freuen können, aber eben auch eins, das nicht vor lauter Designhighlights total unpraktisch im täglichen Leben ist.

 

FÜR WELCHES ZIMMER HABT IHR BEI DER PLANUNG AM LÄNGSTEN GRBAUCHT?

Vermutlich ist das der offene Küchen-, Wohn- & Essbereich. Einfach, weil sich hier der Großteil unseres täglichen Lebens abspielt.

"Der große Spiegel war das Hochzeitsgeschenk von Berni an mich und ist eins meiner absoluten Lieblingsstücke im Haus."

SIND WÄHREND EURER BAUPHASE KOMPLIKATIONEN AUFGETRETEN?

Wir können zum Glück sagen, dass unser Bau komplett reibungslos verlaufen ist. Es gab keine Komplikationen, alle Handwerker sind pünktlich gekommen und haben eine super Arbeit gemacht. Rückwirkend haben wir uns schon gefragt, ob das an unserer guten Planung lag oder ob wir einfach unverschämt Glück hatten. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte!

 

AUCH BEI DER EINRICHTUNG HABT IHR VIELE MASSANFERTIGUNGEN SELBER KREIERT, WELCHE GEFÄLLT EUCH BIS HEUTE AM BESTEN?

Ein absoluter Hingucker ist der große Spiegel aus massiven, rustikalen Eichenbalken, der direkt im Eingangsbereich hängt. Das war das Hochzeitsgeschenk von Berni an mich und ist allein deshalb schon eins meiner absoluten Lieblingsstücke im Haus. Es ist aber nicht nur der ideelle Wert, warum ich an dem Spiegel hänge: Er ist einfach auch genau nach meinem Geschmack. Die Eichenbalken sind aus dem Nachbarort und erzählen so auch irgendwie ihre Geschichte und jeder, der unser Haus betritt, ist sofort hellauf begeistert vom schönen Spiegel.

 

GIBT ES NOCH KLEINERE BAUSTELLEN ODER PROJEKTE DIE IHR EUCH VORGENOMMEN HABT?

Oh ja, die gibt es zu Genüge. Und das ist auch gut so. Wir lieben es zu werkeln und uns und unser Haus ständig weiter zu entwickeln. Für das kommende Jahr steht erst mal der Garten auf dem Plan. Und aktuell sind wir dabei, uns eine Werkstatt zu bauen. Auf der Liste stehen dann außerdem noch der Bau unserer Holzterrasse, diverse Möbel Upcycling Projekte und iiiirgendwann könnte noch der Dachboden fertig isoliert werden!

 

WAS MACHT EURE HAUS FÜR EUCH SO BESONDERS?

Dass wir so viel selbst geplant haben. Jedes Detail hat seinen Grund, über jede Wand, jede Tür, jedes Möbelstück haben wir uns Gedanken gemacht. Es ist kein Haus, das von der Stange kommt, wir haben es eben maßgeblich selbst mit geplant, unsere Ideen verwirklicht und es mit viel Herzblut gebaut.

GIBT ES ZU EINEM EURER MÖBELSTÜCKE EINE SCHÖNE ANEKDOTE?

Ja, wir haben in unserer Werkstatt eine über 160 Jahre alte Kommode stehen. Die hat mein Papa auf einer Baustelle, auf der er gearbeitet hat, vor dem Sperrmüll bewahrt. Erst mussten wir uns die Kommode förmlich aufdringen lassen, da unser Einrichtungsstil eher minimalistisch und clean ist. Da konnte ich mir eine 160 Jahre alte Massivholz Kommode nicht zu gut vorstellen. Aber in der Werkstatt störte sie ja zunächst nicht. Inzwischen ist die Kommode voll integriert in meine D.I.Y.-Bastelecke und ich überlege mir immer wieder, was in den vergangenen 160 Jahren alles so in den Schubladen der Kommode gelagert war und wo sie wohl schon überall gestanden hat und noch stehen wird…

 

WO VERBRINGT IHR AM LIEBSTEN EIN PAAR RUHIGE MOMENTE?

In unserem Haus definitiv auf dem Sofa oder im Sessel direkt neben dem Ofen. Ansonsten versuchen wir an möglichst vielen Abenden der Woche eine kleine Feierabendrunde durch den angrenzenden Wald und auf eine kleine Hochebene zu drehen. Dort Atmen wir immer tief durch, lassen den Tag Revue passieren und sammeln neue Kraft und Inspirationen.

 

MIT EUREM HAUS IST FÜR EUCH EIN WAHRER WOHNTRAUM IN ERFÜLLUNG GEGANGEN, WORAUF HABT IHR EUCH AM MEISTEN GEFREUT?

Ich denke, das waren Küche und Bett. Nach 11 Jahren Beziehung in einem 1,40 Meter IKEA Malm Bett war es definitiv an der Zeit für bequeme Nächte. In unserem neuen Bett schlafen wir besser denn je. Und die schwarze Küche mit dem frei stehenden Block war einfach eines der größten Highlights, für die wir auch ein paar mehr Euro in die Hand genommen haben, die wir bis ins Detail geplant und angeordnet hatten und deren Benutzung wir vor Einzug kaum abwarten konnten. Und auch nach über einem halben Jahr freuen wir uns jeden Morgen, wenn wir in die Küche kommen und gehen jeden Abend noch mit einem Grinsen im Gesicht ins Bett.

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