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Neue Arbeitsformen nach Corona?

Von Elisabeth Wiesler
Bild von Tina Witherspoon

Neue Arbeitsformen nach Corona?

Aufgrund der derzeitigen Pandemie mussten viele Unternehmen schnell reagieren und sich vor allem schnell digitalisieren. Skype-Calls, Google Hangouts oder GoToMeetings ersetzten das klassische Teammeeting im Büro und stellten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber vor neue technische Herausforderungen. Unternehmen, die bereits Homeoffice fest als Arbeitsform implementiert hatten, waren die klaren Gewinner. Schwer taten sich insbesondere Firmen, die noch an den traditionellen Formen des Büroalltags festhielten. Hier mussten teilweise erst Laptops und Token bestellt werden, um überhaupt remote arbeiten zu können. Dies führte nicht nur zu Zeitverlust, sondern verursachte zudem Kosten.

Doch wie sieht es nun nach mehr als einem halben Jahr aus?

Viele sind wieder zurück in den Büros – wenn auch nur teilweise. Remotes Arbeiten wurde Normalität und ebenso der Wunsch, Homeoffice als festen Bestandteil des Arbeitsalltags beizubehalten. Doch egal wie digitalisiert ein Unternehmen sein mag, einige Aufgaben lassen sich schwer ohne ein Büro bewerkstelligen. Insbesondere wenn es um spontane Abstimmungen oder um komplexe Fragestellungen im Team geht. Außerdem ist der Außenauftritt ohne ein dazugehöriges Büro ein anderer. Kundentermine, Geschäftspartner oder auch Bewerbungsgespräche gehören für viele Firmen vor allem in den physischen Raum, nicht in den digitalen. Jedoch hat sich gezeigt, dass virtuelles Arbeiten durch die Digitalisierung durchaus möglich ist und manche Prozesse sogar vereinfacht.

Was passiert nach Corona?

Die Kombination aus digitaler und lokaler Zusammenarbeit ist unumgänglich. Ein Unternehmen in der jetzigen Situation muss in der Lage sein, dezentral arbeiten zu können und es vor allem seinen Mitarbeitern ermöglich, selbstbestimmt zu entscheiden, welche Arbeitsform sie wählen. Außerdem spielt die flexible Arbeitsgestaltung eine immer größere Rolle. Mit dem Verzicht auf Kernarbeitszeiten und dem Einführen von Vertrauensarbeitszeit können die Mitarbeiter selbst festlegen, wo und zu welcher Uhrzeit sie am besten arbeiten.

Wichtig sind aber zwei Dinge: Freiheit und Flexibilität. Arbeitnehmer möchten frei entscheiden, wann sie ins Büro kommen und welche Aufgaben sie lieber von daheim aus erledigen. Gerade deshalb sollten sich Arbeitgeber nicht gegen die neuen Methoden sträuben, sondern die Mitarbeiter motivieren und unterstützen. Welche Maßnahmen sich positiv auf die Unternehmensziele und die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken, muss jedoch individuell abgewogen werden.

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