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Die perfekte virtuelle Performance

Von Amara Schweisgut
Bild von Disruptivo

Die perfekte virtuelle Performance

 

Video-Konferenzen haben dieses Jahr den Aufschwung schlechthin erlebt und uns noch einmal mehr gezeigt, dass nicht jedes Businessgespräch persönlich stattfinden muss. Doch was ändert sich, wenn man sich nicht unmittelbar gegenüber steht und stattdessen über die Kamera auf die andere Person wirken möchte? Nachdem unser letzter Partnertag online stattfinden musste, haben wir uns damit auseinandergesetzt, worauf man jetzt speziell achten muss, jetzt, da die nonverbale Kommunikation größtenteils wegfällt.

Zuerst einmal wird jedem empfohlen, dem ganzen Gespräch ähnlich zu begegnen wie einem Persönlichen. Das bedeutet, eine positive und interessierte Körperhaltung mitzubringen. Ähnlich wie im direkten Kontakt, heißt das also Blickkontakt halten, eine präsente und interessierte Haltung einnehmen und zuletzt nicht die Gestik zu vergessen.

Aber Blickkontakt halten ist leichter gesagt als getan. Wie soll das funktionieren, gleichzeitig in die Linse und auf den Bildschirm schauen? In diesem Fall empfiehlt es sich, neben die Kamera ein kleines Post-It zu kleben. Dieser soll als kleiner Reminder dienen, regelmäßig einen Blick in das Objektiv zu werfen, ohne lange nach dem Objektiv suchen zu müssen. Anfangs mag sich das etwas seltsam fremd anfühlen, aber das legt sich mit der Zeit.

Eine positive und interessierte Körperhaltung sind ausschlaggebend, es empfiehlt sich deshalb, schon vor der Videokonferenz einmal die Kamera einzuschalten, um sich richtig zu positionieren. Es sollte darauf geachtet werden, die Videokamera auf Augenhöhe zu platzieren, damit es nicht so wirkt, als würde man von oben auf andere Teilnehmer herabblicken – abgesehen davon sehen nur wenig Menschen von unten betrachtet besonders attraktiv aus. Bei Laptops ist dies naturgemäß der Fall, daher sollte dieser erhöht aufgestellt werden. Andernfalls kann auch mit einer externen Kamera gearbeitet werden. Schlussendlich gilt es gerade zu sitzen, ohne die Arme eng an den Körper zu legen, dies verschafft ein präsentes und aufmerksames Auftreten. Abgesehen davon ist eine gute Haltung nicht nur gut für den Rücken, sondern auch für die Stimme, denn beim aufrecht sitzen klingt diese meist besser und sympathischer.

Der richtige Einsatz von Mimik und Gestik in Videokonferenzen stellt viele vor Probleme. Soll man sich nun bewegen oder nicht bewegen? Prinzipiell ist zu empfehlen, sich ruhig hinzusetzen und sich mit großen ausladenden Bewegungen zurückzuhalten, denn schließlich entsteht über die Webcam immer eine gewisse Diskrepanz. Solange für Gesten nur der Rahmen des Sichtfensters genutzt wird und diese nicht zu schnell durchgeführt werden, ist dagegen aber nichts auszusetzen. Gänzlich darauf zu verzichten ist nicht zu empfehlen, denn Hände für sich sprechen zu lassen, zeigt dem Gesprächspartner, wie engagiert man sich mit einem Thema auseinandersetzt. Ebenso verhält es sich mit der Mimik, wilde Grimassen schneiden wirken in einem beruflichen Gespräch nie gut bei Videokonferenzen, wo gerne einmal die Kameraübertragung einfriert, jedoch noch weniger. Deshalb ist darauf zu achten, extreme Gesichtsausdrücke zu vermeiden. Auf der anderen Seite sind Lächeln und eine positive Mimik Gold wert, da sie dem Gegenüber signalisieren, dass man zuhört und denjenigen auch versteht.

Zuletzt sollten bei Beendigung des Gesprächs zwei Dinge vermieden werden: Zum einen ein abruptes Einfrieren der Gesichtsausdrücke und zum anderen ein konzentrierter Blick. Auf den Gesprächspartner den Eindruck zu machen, als sei die Suche nach dem “Meeting-Verlassen” Knopf wichtiger als eine anständige Verabschiedung, ist kein gelungener letzter Eindruck.

Abschließend lässt sich also sagen, dass ein virtuelles Gespräch ebenso wichtig genommen werden sollte wie ein Persönliches. Abgesehen davon sollte man sich schon im Vorhinein mit den Schwachstellen der digitalen Kommunikation auseinandergesetzt haben und diese durch Achtsamkeit und Vorbereitung vorbeugen, damit der optimalen virtuellen Performance nichts mehr im Wege steht.

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