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Wer sich für einen Job mit festem Arbeitsplatz entscheidet, der sollte bei viel Bildschirmarbeit am Schreibtisch auf einige Punkte achten.

Text von Korbinian Gandl,
Bild von Nastuh Abootalebi

Ergonomie am Arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesundheit ist wichtig – vor allem am Arbeitsplatz, an dem man sich bei einer regulären Arbeitswoche immerhin mindestens 40 Stunden aufhält. So gibt es seit einiger Zeit die Berufsbezeichnung Feel-Good-Manager, die sich neben dem Onboarding auch um das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter in einem Unternehmen kümmern – und dazu gehört auch die Gesundheit. Denn die Mehrheit der Arbeitnehmer ist nicht mehr bereit, sich für ein Unternehmen abzuarbeiten, das ihnen nicht dabei hilft, die Arbeit gut zu erledigen und sich dabei auch selbst gut zu fühlen. Vor allem die Generation Y ist hier sehr kritisch und stellt persönliches Wohlbefinden, Familie und Freizeit oft vor den beruflichen Erfolg und den oft stressigen Arbeitsalltag, wie es aus einem aktuellen Artikel der Zeitung Welt hervorgeht. Mit dem neuen Bereich des Feelgood Managements gehen Arbeitgeber nun zunehmend darauf ein und machen die Bedürfnisse der Mitarbeiter zur obersten Priorität. 

Die Mischung macht´s

Wer sich für einen Job mit festem Arbeitsplatz entscheidet, der sollte bei viel Bildschirmarbeit am Schreibtisch auf Folgendes achten: Wer nur sitzt und gar nicht aufsteht, schadet nicht nur den Augen, sondern auch dem Rücken. Dabei reicht es, während des Arbeitstages immer mal wieder aufzustehen und bildschirmfreie Zeit einzulegen. Ein Artikel der Zeit mit dem provokanten Titel „Wer länger sitzt, ist früher tot“ berichtet, dass Wissenschaftler bereits in den Fünfzigerjahren feststellten, dass Londoner Busfahrer, die berufsbedingt eben viel sitzen, ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko hatten wie ihre Schaffnerkollegen, die sich während der Arbeit bewegten. Dass Busfahrer während einer Schicht nicht sonderlich oft aufstehen können, ist selbsterklärend. Jemand, der aber am Schreibtisch vor dem Bildschirm sitzt, kann zum Beispiel ohne Schwierigkeiten einmal die Stunde für fünf Minuten aufstehen, spazieren gehen und nicht nur den Rücken, sondern auch Augen und Kopf entspannen. Hier schützt die Arbeitnehmer, die ausschließlich an Bildschirmgeräten arbeiten, die Bildschirmarbeitsverordnung.

Prävention vs. Schadensbegrenzung

Wenn dann tatsächlich Beschwerden eintreten sollten, die auf zu langes oder auch falsches Sitzen zurückzuführen sind, ist es leider oft schon zu spät. Es ist deshalb immer besser, gemeinsam mit dem Arbeitgeber schon bei Beginn der Tätigkeit zu überprüfen, ob die aktuellen Arbeitsmittel wie Bildschirme, Schreibtische aber auch Stühle und das Licht den Anforderungen für eine ideale Position entsprechen. Welche Position dabei die ideale ist, hängt immer vom Körperbau und vom jeweiligen Arbeitsplatz ab. In großen Unternehmen gibt es oft Beauftragte für „Ergonomie am Arbeitsplatz“, die sich um alles kümmern. Außerdem gibt es zahlreiche Ratgeber und Websites, die zudem passende Produkte und Lösungen anbieten.

Da es hier um die Gesundheit der Menschen geht, sollte das Thema aber nie nur allein von Seiten des Arbeitnehmers angegangen werden. Es ist die Aufgabe der Arbeitgeber, sich um die individuellen Bedürfnisse der Angestellten zur bestmöglichen Ausübung der Arbeit zu kümmern – denn nur so kann ein Arbeitsverhältnis langfristig funktionieren.

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