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Das Ziel von Feng Shui ist die ganzheitliche Harmonisierung des Menschen – samt lichtem Blick, geordnetem Büroplatz und wohltuenden Farben.

Sonja Steppan

Feng Shui am Arbeitsplatz

Anders als in der ursprünglich erdachten daoistischen Harmonielehre, die sich dem chinesischen Ahnenkult widmete, haben meist esoterisch angehauchte, westliche Praktiken die harmonischen Grundideen adaptiert und auf Wohnräume angewendet. Dabei kommt einem schnell das klischeehafte Wohnzimmer eines kalifornischen Yuppies in den Sinn, samt Zimmerbrunnen, Kristallen und einem Windspiel, das durch eine Meeresbrise Klang erzeugt.

Fernab dieses Klischees liegen der buddhistischen Lehre durchaus einige logische Zusammenhänge und universelle Wirkungsweisen zugrunde. Deren Anwendung erfreut sich mittlerweile auch in eher monochromen, klassischen Büroräumen der Beliebtheit. Das übergeordnete Ziel des Feng Shui ist die ganzheitliche Harmonisierung des Menschen – und in diesem Falle: Beraters – mit seinem Büroplatz.

Als herausragende Methode hierbei gilt BaGua, das in seiner Bedeutung für den Wandel allen Lebens steht. Per definitionem steht BaGua für „acht Trigramme“ und liefert die Basis für klassisches Feng Shui; konkreter gesagt entspricht jede der acht Zonen einem eigenen Lebensbereich:

  • Norden steht für Ihre Karriere – Ihr Lebensziel, Ihre Motive.
  • Der Nordosten repräsentiert den Bereich für Wissen und Lernen.
  • Osten beheimatet Familie und Gesundheit.
  • Südosten kongruiert mit Ihrem Vermögen – sowohl das geistige als auch das finanzielle.
  • Der Süden repräsentiert Ihren Ruhm
  • Südwesten – das ist der Bereich für Ihre Geschäftsbeziehungen.
  • Der Westen ist die Richtung für Ihre Projekte und Ihre Zukunft.
  • Nordwesten – hier ist der Platz für Mentoren und hilfsbereite Menschen.

Nun lassen sich ebenjene Bereiche auf Ihren wichtigsten Arbeitsplatz anwenden: Ihrem Schreibtisch. Ohne mit dem Kompass nun das Büro abzuschreiten, ist es lediglich ein Hinweis, allen acht bedeutsamen Lebensbereichen in Ihrem Büro einen gewissen Raum zuzuweisen.

Wichtiger Bestandteil der Feng Shui-Philosophie ist eine bewusste Farbharmonie. Es lassen sich bei Farben gewisse Attribute ausmachen: Braun etwa schafft ein Gefühl von Komfort, Schwarz fördert Konzentration und Aufgeschlossenheit. Weiß aktiviert Klarheit und Disziplin, Grau beinhaltet Kraft, um zu fokussieren. Grün wirkt revitalisierend, kreativ und beruhigend; die Komplementärfarbe Rot ist erwiesenermaßen stark belebend, macht beinahe aggressiv und ist daher keine gute Wahl für den Langzeitgebrauch.

Inwieweit Sie die Farben in Ihren Alltag und Arbeitsmodus integrieren möchten, ist freilich auch Geschmackssache; weitaus sachlicher kann mit der Position des Schreibtisches umgegangen werden. Empfehlenswert ist hier, die Wand solide im Rücken zu haben; es gibt ein Gefühl der Sicherheit, alle Türen und Fenster im Auge behalten zu können.

Ein lichter, freier Blick nach vorne wirkt befreiend, und löst Verspannungen, die einem innerlichen „Brett vor dem Kopf“ gleichkommen. Zu beachten gilt hier die Sonneneinstrahlung über den Tag verteilt.

Stabilisierende Elemente beim Arbeitsprozess können Pflanzen oder niedrigere Möbelstücke im Raum sein.

Ein wichtiger Faktor ist jedenfalls die generelle Ordnung: Die altbewährt Faustregel, dass weniger oft mehr ist, hält den Feng Shui-Kriterien stand: In einem Büro, dass Konzentration gewährleisten und das Gemüt beizeiten beruhigen soll, haben kaputte Geräte, Kabelsalat, alte Bleistifte, vertrocknete Zimmerpflanzen und unnütze Stapel Blätter nichts verloren.

Es ist zeitgewinnend, zehn Minuten des Arbeitstages zu investieren, zumindest alte Unterlagen und ungebrauchte Büro-Utensilien regelmäßig zu entsorgen. Diese kleine Karthasis im Alltag wird Sie daran erinnern, dass Sie auch Ihren Kunden einen schönen, lebenswerten Wohnraum vermitteln möchten.

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