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Kreativität im Homeoffice

Von Elisabeth Wiesler
Bild von Rachael Gorjestan

Kreativität im Homeoffice

Durch die noch immer andauernde Pandemie ist das remote Arbeiten fester Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Ob von der Couch, dem Esszimmertisch oder dem eigenen Arbeitszimmer – die Heimarbeit wurde zur logistischen Herausforderung für viele. Doch wie sieht es eigentlich mit der Kreativität zwischen Küche und Schlafzimmer aus?

Für viele Menschen braucht es gerade den persönlichen Austausch, das Büro-Feeling oder das Feierabendbier mit den Kollegen, um neue Ansätze und Ideen zu finden. Mitten in der Corona-Zeit war dies jedoch kaum bis gar nicht möglich. Viele haben den Ideenaustausch virtuell stattfinden lassen, allerdings ist Kreativität etwas sehr Individuelles und vor allem etwas, das man nicht auf Knopfdruck abrufen kann. Zusätzlich benötigen Menschen Impulse von außen, um sich kreativ entfalten zu können. Für die einen bedeutet das, mit den Kollegen zu kommunizieren und kreatives Pingpong zu spielen. Bei den anderen hingehen – insbesondere introvertierte Menschen – kommen die Ideen meist aus dem eigenen Umfeld.

Wichtig ist, losgelöst vom Arbeitsplatz, dass man sich auf seine Umgebung und neue Eindrücke einlässt, um die kreative Ader aufleben zu lassen. Das kann sowohl der Herbstspaziergang als auch das Telefonat mit der besten Freundin sein oder eben der Austausch mit den Kollegen. Wo und wann man vor neuen Ideen so sprüht, ist sehr individuell. Doch wer sich selbst zu viel Druck aufbaut, der wird sicherlich nicht das neue Kreativ-Genie.

Wer Blockaden im Kreativprozess hat, muss das richtige Ventil dafür finden. Das kann der Abwasch sein, eine gute Serie oder die Sporteinheit. Routinetätigkeiten oder die körperliche Auslastung helfen dabei, sich zu entspannen und den Kopf frei zu machen, um neue Impulse zu bekommen.

Wer die Möglichkeit hat, auf flexible Arbeitszeiten zurückzugreifen, sollte dies in Anspruch nehmen. Manche Menschen sind vor allem früh morgens sehr kreativ, andere müssen erst ausgeschlafen sein und bei manchen setzt der Ideenfluss spät abends ein. Wer die flexiblen Arbeitszeiten demnach so nutzt, dass sie sich seinem Kreativ-Höhepunkt anpassen, der wird keine Probleme haben, auch im Homeoffice vor Ideen überzuschäumen.

Schlussendlich findet Kreativität auch im Homeoffice statt, man muss es nur zulassen und sich dabei nicht unter Druck setzen. Für viele ist es dennoch schwierig, da durch die Heimarbeit das Berufs- und Privatleben immer mehr verschwimmt und die feste Routine fehlt. Deshalb sind die meisten froh, auch mal wieder ins Büro zu können, um einen Tapetenwechsel zu haben. Und mal ehrlich, wer hätte gedacht, dass man sich so nach dem Büroalltag sehnt?

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