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Mitarbeiter mit Hund sind glücklicher

von Carla Fontaine, Foto von Maddy Baker

Mitarbeiter mit Hund sind glücklicher

„Unruhe, Ablenkung, Gebell und jeder der zur Tür hereinkommt, wird freudig angesprungen.“ Das sind bei vielen Menschen die ersten Gedanken zum Thema Bürohund. In Wirklichkeit wurde in mehreren Studien bewiesen, dass sich Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen dürfen, messbar weniger gestresst fühlen als ihre Kollegen. Zusätzlich kann die Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz sogar die Zufriedenheit aller Mitarbeiter eines Unternehmens steigern.

Diese Punkte sprechen für die Anschaffung eines Bürohundes:

Bürohunde sorgen für weniger Stress

Eine Reihe von Forschungen hat bewiesen, dass Hunde auf unsere Stressresistenz, unsere Gesundheit und unser Konzentrationsvermögen positiven Einfluss nehmen. Das hängt vor allem mit Oxytocin, einem Hormon, das beispielsweise auch zwischen Müttern und neugeborenen Kindern eine wichtige Rolle spielt, zusammen. Oxytocin erhöht die Bindung und animiert zu sozialen Kontakten, senkt den Blutdruck, verlangsamt die Herzfrequenz und hilft dabei, das Stresshormon Cortisol abzubauen. Bei regelmäßigen Streicheleinheiten schütten Hunde und Menschen Oxytocin aus.

Gesteigerte Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter

Spaziergänge an der frischen Luft fördern die Gesundheit der Mitarbeiter. Und kleine Spielpausen können dabei helfen, Anspannung im Job abzubauen. Die Vorteile für Unternehmen sind laut Bundesverband Bürohund e.V.:

  • Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risikos
  • Weniger Burnout-Gefahr
  • Senkung der Risiken für sonstige psychische Erkrankungen
  • Weniger Fehltage
  • Einsparung von Krankenkosten für den Arbeitgeber

 

 

Gut fürs Image

Firmen mit Hunden können sich von der Konkurrenz absetzen. Der „Hundebonus“ stärkt nicht nur das Arbeitsklima und motiviert Mitarbeiter, sondern kommt auch bei den Kunden gut an. Das haben auch große Firmen wie Google erkannt, bei denen ein Bürohund zu den gerne gewährten Mitarbeiter-Benefits zählt. „Die Zuneigung für unsere hündischen Freunde ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“ So das Unternehmen. Auch Amazon zählt alleine im Hauptquartier über 6.000 Hunde zu den regelmäßigen Besuchern. Die Hunde werden dort als verbindendes Element zwischen den einzelnen Mitarbeitern gesehen.

Die perfekte Marketing Strategie

Viele Firmen setzen die Hunde gerne als Marketing Maßnahme ein. Sei es für den Instagram Channel, die Facebook Seite oder sogar als süßes Lockmittel auf der Website. „Der hat einen Hund, der muss nett sein!“ Nicht umsonst verbinden Menschen etwas Positives mit den Herrchen der süßen Fellnasen. So sind manche Hunde inzwischen als selbstständige Social-Media-Berater tätig. Wer also die Anzahl der Follower steigern, oder sich im Netz besser präsentieren möchte, sollte ernsthaft über einen kleinen Helfer in Form eines Bürohundes nachdenken.

 

Die Punkte sprechen gegen die Anschaffung eines Bürohundes

Allergien

Viele Menschen reagieren auf Tierhaare oder Tierspeichel allergisch. Manche mit weniger, andere mit schlimmeren Reaktionen. Der häufige Kontakt mit Tierallergenen kann die Allergiesymptome verschlimmern und im schlimmsten Fall zu Atemnot oder Asthmaanfällen führen. Seien Sie sich diesen Gefahren bewusst und klären Sie vor Anschaffung eines Hundes ab, ob es Allergiker unten den Kollegen gibt. Sollte dieser Fall zutreffen, darf sich der Hund nur in Räumen aufhalten, die die Kollegen nicht nutzen. So sind Gemeinschaftsräume für den Hund tabu. Ist eine räumliche Trennung nicht möglich, kann leider kein Hund mit ins Büro gebracht werden. Hier geht ganz klar die Gesundheit der Mitarbeiter vor.

Angst oder Panik

Neben eventuellen allergischen Reaktionen, gib es noch einen weiteren sehr wichtigen Punkt zu beachten. Manche Menschen haben Angst oder gar Panik vor Hunden. Sprechen Sie vorab im gesamten Team über dieses sensible Thema, um herauszufinden wie sehr die Angst ausgeprägt ist und ob dennoch ein Hund im Büro für die betroffenen Kollegen in Ordnung wäre. Das Wohlergehen aller Mitarbeiter steht im Vordergrund. Suchen Sie mehrfach das Gespräch mit den betroffenen Kollegen, damit sich diese in Ruhe mit dem Gedanken eines Hundes im Büro auseinandersetzten können. Erst wenn die Zustimmung aller Kollegen vorhanden ist, kann der Hund mit ins Büro genommen werden.

Diese Punkte sind unbedingt zu beachten:

Rückzugsort: Ihr Hund braucht unbedingt einen Rückzugsort mit Wassernapf, Hundespielzeug und Körbchen im Büro. Denn auch dem vierbeinigen Kollegen kann die Unruhe in einem Büro ab und an zu viel werden. In den Pausen sollte sich unbedingt mit dem Hund ausgiebig beschäftigt werden. Ein kleiner Spaziergang nach dem Mittagessen tut schließlich nicht nur dem Hund gut.

Langeweile vorbeugen: Selbst der bravste Bürohund kann sich auch mal langweilen. In solchen Fällen helfen kleine Aufgaben, um die Fellnase bei Laune zu halten. Im direkten Umfeld des Schreibtisches bieten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten: Zerknüllte Papierkugeln in den Abfalleimer bringen, Stifte vom Boden aufheben oder kleine Botengänge übernehmen. Natürlich muss darauf geachtet werden, dass die Kollegen nicht gestört werden und auch die eigene Arbeit nicht darunter leidet.

Trotz all der positiven Faktoren eines Bürohundes sollten Sie jetzt nicht einfach mit einem Hund im Schlepptau im Büro auftauchen und das gesamte Team vor vollendete Tatsachen stellen. Eventuell gibt es Kollegen, die gegen die Vierbeiner allergisch reagieren oder sogar panische Angst vor ihnen haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem gesamten Team über die Möglichkeit eines Bürohundes und legen Sie vorab klare Hunderegeln fest. Dann spricht einem Bürohund wirklich nichts mehr entgegen.

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