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Social-Media-Agentur vs. Inhouse-Marketing

Von Amara Schweisgut
Bild von Diggity Marketing

Social Media Agentur vs. Inhouse

 

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist aktuell die Digitalisierung eine der größten Herausforderungen. Dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben, bedeutet heutzutage, in allen Branchen sämtliche Geschäftsprozesse zu digitalisieren und ein effizientes Digital-Marketing zu führen. Viele sind der Meinung, dass Online-Marketing keinen deutlichen Mehraufwand für Marketingmitarbeiter darstellt, als die für traditionelle Werbung und bisherige PR-Aufgaben. Das ist weit gefehlt, denn Grundlage für ein erfolgreiches Online-Marketing sind analytisches Denken, umfangreiches Wissen in diesem Bereich und eine regelmäßige Erfolgskontrolle. Sprich, man benötigt Manpower, das richtige Know-how und vor allem die idealen technischen Voraussetzungen. Nicht umsonst haben primär nur große Unternehmen eigene Online-Marketing-Abteilungen, denn diese bringen die entscheidenden Voraussetzungen mit sich: Budget und Infrastruktur.

 

Doch in den letzten Jahren haben Unternehmen vermehrt die Transparenz und Kosten von Agenturen bemängelt. Abgesehen davon haben sich die Anforderungen stark verändert und so kam die Frage der Alternativen auf. Dass Werbung zunehmend automatisiert wird, führt dazu, dass Unternehmen heutzutage vieles besser selber umsetzen können. Deshalb stellen sich oft schon kleine und mittelständische Unternehmen die Frage, ob man das Budget besser in ein Inhouse-Team investiert oder sich an eine Marketingagentur wendet. Beides hat seine Vor- und Nachteile:

 

Inhouse-Marketing definiert sich hauptsächlich über unternehmensinterne Kampagnen. Ein Vorteil dafür ist das Verständnis der Mitarbeiter für innerbetriebliche Prozesse, die Unternehmenskultur bzw. -ziele, die bisherige Kundenprojekte, die angestrebte Zielgruppe und vor allem das Produkt. Leider birgt das unternehmenseigene Online-Marketing auch seine Tücken, denn die Branche erlebt stets einen rasanten Wandel. Somit sind regelmäßige Weiterbildungen unumgänglich und das als externe Kosten oder innerhalb der Arbeitszeit. Des Weiteren ergibt sich oft aus einer gewissen “Betriebsblindheit” das Risiko, dass der kreative Ideenaustausch Gefahr läuft unterzugehen. Deshalb sollten auch hier regelmäßig Impulse von Außen erfolgen oder neue Perspektiven zugelassen werden.

 

Bei einer Online-Marketing-Agentur profitiert man von dem Gesamtprodukt, das sich aus der Zusammenarbeit verschiedener Teams ergibt. Denn hier wird in strukturierten Abläufen gearbeitet und das Wissen aus verschiedensten Bereichen zusammengetragen, beispielsweise Grafik Designern, Programmierern und Social-Media-Marketern. In Kombination mit einer Vielzahl an Tools, die für das Inhouse-Marketing meist zu kostspielig sind, ergeben sich hier ganz andere Möglichkeiten als durch Inhouse. Auf der anderen Seite sind diese im Vergleich deutlich teurer. Abgesehen davon arbeiten Agenturen meist an mehreren Projekten gleichzeitig und können der eigenen Kampagne deshalb oft nicht die volle Aufmerksamkeit schenken. Hinzu kommt, dass hier nur wenig Transparenz herrscht und nicht klar ist, wie Preise entstehen.

 

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass die Form von Online-Marketing von dem zur Verfügung stehenden Budget abhängig ist. Das hat dazu geführt, dass inzwischen hauptsächlich die Kombination aus beidem genutzt wird. Durch die Zusammenarbeit des eigenen Inhouse-Teams und einer Agentur entsteht eine kompetente Schnittstelle. So profitiert man in gleichen Teilen von den Vorteilen der Agentur und den Fähigkeiten der eigenen Mitarbeitern. Professionelles Know-how, frische Impulse und das eigene Interesse  werden so ideal auf einen Nenner gebracht.

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