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Was steckt wirklich hinter dem Ernährungstrend "Superfood"?

von Sonja Steppan, Bild von Jannis Brandt

Wie Superfoods die Konzentration fördern

Vom Superfood sprechen Ernährungswissenschaftler, wenn sie besonders nährstoffreiche Lebensmittel meinen, die für Gesundheit und Wohlbefinden als herausragend förderlich gelten. Es gibt allerlei Studien, die sich mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und dem Alterungsprozess, Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen befassen.

Letztlich ist „Superfood“ ein hipper Marketingbegriff, der Lebensmittel mit Gesundheitsvorteilen noch zeitgemäßer beschreibt. Doch unabhängig von Werbung, Modeerscheinungen und populären Diätratgebern können bestimmten Lebensmitteln positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden, bei denen es sich lohnt sie zu kennen.

Mit richtiger Ernährung zu guter Konzentration beitragen

Vollgepackt mit Vitaminen, Ballaststoffen, Antioxidantien und wichtigen Mineralien helfen Superfoods nicht nur gesundheitlicher Altersvorsorge und einem starken Immunsystem, sondern auch psychisches Wohlbefinden. Dazu gehört auch unsere Leistungsfähigkeit. Kann also auch Ernährung zu einer guten Konzentration beitragen?

Die medizinische Antwort lautet: ja! Eine konzentrationsfördernde Ernährung sollte grundsätzlich abwechslungsreich und pflanzenbasiert sein. Folgende Superfoods stechen besonders hervor:

Gesunde Fette

Gute Fette gehören, entgegen ihres schlechten Rufs, zu den wichtigsten Energielieferanten. Sie sind der zentrale Baustein einer jeden Zelle und absolut unerlässlich für viele Stoffwechselfunktionen. Sogenannte mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben sich als besonders gesund erwiesen, wohingegen gesättigte Fettsäuren zwar eine gute Energiequelle sind, sich jedoch negativ auf den Cholesterinspiegel, das Herz-Kreislaufsystem und die Gefäße auswirken können.

Zu den gesunden Fetten zählen insbesondere Nüsse aller Art und einige Ölsorten wie Oliven-, Raps-, Kern- und Leinöl, aber auch Seefisch, Trockenfrüchte oder Chia-Samen.

Aminosäuren

Die essentiellen Aminosäuren lassen sich als organische Verbindungen definieren, mittels denen der Körper Proteinmoleküle aufbauen kann. Gemäß den genetischen Vorgaben steuert der Körper durch diese Bausteine seine Wachstums-, Regenerations- und Stoffwechselprozesse. Hervorragende Quellen für eine Zufuhr von Aminosäuren sind zum Beispiel Haferflocken, Linsen, Mandeln, Erbsen oder Sojabohnen.

Vitamine

Der Organismus braucht sie unter anderem für ein starkes Immunsystem und die Mobilisierung der Abwehrkräfte: Vitamine wie C, A und Beta-Carotin sind an vielen lebenswichtigen chemischen Vorgängen im Körper beteiligt. Der menschliche Körper ist mit Ausnahme von Vitamin D nicht in der Lage, Vitamine selbst ausreichend zu produzieren, umso mehr sollten Sie auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung achten. Eigelb, Spinat und rote Paprika versorgen sie etwa mit Vitamin A, Vitamin B6 ist in Avocados, Bananen und Kartoffeln enthalten. Vitamin C steckt in Schwarzen Johannisbeeren, Sanddorn, Brokkoli und Zitrusfrüchten und mit Karotten, Grünkohl und Petersilie decken Sie Ihren Bedarf an Beta-Carotin ab. Auch hier gilt: Die Mischung macht’s!

Antioxidantien

Antioxidantien haben die Aufgabe, Ihren Körper vor den aggressiven Angriffen der freien Radikale zu schützen, die Zellen angreifen, und viele Krankheiten sowie vorzeitiges Altern maßgeblich verursachen. Das geschieht beispielsweise durch eine zu einseitige, fleischlastige Ernährung, bestimmte Medikamente und schädliche Lebensmittel wie industriell gefertigter Zucker. Aber auch äußere Einflüsse wie Umweltgifte, übertriebene Sonnenbäder oder körperlicher und psychischer Stress können den Körper schädigen.

Superfoods wie Heidelbeeren, Acai-Beeren, Granatapfel, Sprossen und Wildkräuter, aber auch Gewürze wie Ingwer, Kurkuma und Süßholz bieten allen Angreifern die Stirn.

Worauf ist beim Kauf sonst noch zu achten?

Eine Voraussetzung für nachhaltige und gute Ernährung ist stets ein natürlicher Anbau. Auch wenn die Superfoods grundsätzlich einen guten Ruf genießen, sollten Sie Folgendes beachten:

Vor allem exotisches Obst oder Gemüse wird häufig unreif geerntet, gelagert und transportiert. Dadurch verringert sich der Nährstoffgehalt.

Bestimmte Kulturzüchtungen von Nahrungsmitteln, wie etwa Beeren, die nicht saisonal wachsen, weisen viel weniger Nährstoffe auf als ihre wild wachsenden Verwandten in der entsprechenden Jahreszeit.

Die landwirtschaftlichen Chemierückstände in Nahrungsmitteln (Pestizide, Herbizide, Fungizide, etc.) können sich trotz aller Vitamine negativ auf die Gesundheit auswirken. Achten Sie auf ökologischen Anbau und Bio-Qualität!

Superfoods für wenig Geld selbst züchten

Tipp zum Nachmachen: Die grünen Superfoods in Form von Sprossen und Microgreens sind wahre Alleskönner! Junge Sonnenblumen, Bockshornklee, Kresse und Linsensaaten sind frisch, zart und voller Leben. Beinahe unübertrefflich ist ihr geballter Gehalt an leckeren Proteinen, Mineralien, Enzymen, Antioxidantien und allerhand Vitaminen.

Sie brauchen hierfür keine Gärtner-Kenntnisse: Ausgestattet mit einem kleinen Blumenkasten, etwas Erde und ein paar Saaten aus dem Bioladen oder Gartencenter können Sie für wenig Geld in Ihrer Küche selbst Nährstoffe züchten. Lokaler geht’s nicht!

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