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Was sind die ersten Schritte vom Freiberufler zum Unternehmer?

von Sonja Steppan, Bild von Artem Bali

Vom Freiberufler zum Unternehmer

Jungunternehmer, deren Selbstständigkeit von Erfolg gekrönt ist, sehen sich bei steigendem Arbeitspensum rasch mit der Frage konfrontiert, wie sie möglichst unkompliziert Mitarbeiter einstellen.

Vor allem die Beratertätigkeit erfordert Achtsamkeit und Flexibilität mit allen unterschiedlichen Kundenwünschen – so können speziell geschulte Mitarbeiter für große Entlastung sorgen. Als frischgebackener Unternehmer stellen sich eine Reihe ganz pragmatischer Fragen.

Welche abstrakten Werte und konkreten Ziele haben Sie als Unternehmer?

Die konkreten Schritte müssen hierbei gut durchdacht sein:

• Brauchen Sie ein neues Büro? Vielleicht sollten Sie umziehen, um tatsächlichen Raum zu schaffen für einen Neuanfang.

• Wie organisieren Sie Ihre Bürogemeinschaft? Möchten Sie das Miteinander familiär gestalten, soll jeder seinen Privatraum haben oder legen Sie Wert auf offenes Klima?

• Wie möchten Sie Ihre Mitarbeiter auf den Kundenkontakt vorbereiten? Die Richtlinien Ihrer persönlichen Kommunikationsstrategie sollten Sie früh zum Gegenstand machen.

• Was sind Ihre besonderen Werte und Erkennungsmerkmale?

• In welchem Zeitraum soll der Transit stattfinden? Lassen Sie sich genügend Zeit, die Veränderung zu planen.

• Lässt Ihr aktueller Profit es zu? Finanzielle Planungssicherheit ist die wichtigste Voraussetzung für ein gelingendes Unternehmen.

Große Dinge brauchen große Visionen

Bevor Sie Ihren Umzug planen und Bewerbungsgespräche führen, sollten Sie sich Ihrer Ziele bewusst sein. In welchem Zeitraum Sie Ihren Finanzen planen und Ihr Vorhaben umsetzen möchten, hängt auch davon ab, welche umsetzbaren Ziele Sie erreichen möchten. Formulieren Sie Ihren Fokus und lassen Sie ihn nicht aus den Augen!

Eine gute Vision ist klar zu verstehen und lässt sich leicht kommunizieren. Sie soll nicht nur als Richtlinie für Ihre Zukunft dienen, sondern Ihren Mitarbeitern ebenso Raum zur Identifizierung ermöglichen. Daraus lassen sich die Beitrage eines jeden Akteurs ableiten und kann Sie davor schützen, sich zu verzetteln.

Ohne ausführlichen Businessplan kein Durchblick

Wofür ein Businessplan?

Im Kern soll Ihr Businessplan die Frage beantworten, ob Ihre Geschäftsidee, Ihre Gründung, Ihre Kooperation oder Ihre Unternehmensgründung erfolgsversprechend ist. Wenn Sie sich die Mühe machen, ausführlich die Ziele Ihres Geschäftsplans zu formulieren, halten Sie gleichzeitig eine Strategie in den Händen, die Ihre grundsätzlichen, internen Konzepte und Maßnahmen für einen bestimmten Zeitraum feststeckt. Und nicht nur bei der allgemeinen Zielsetzung kann ein Businessplan essentiell sein: Dazu kommt, dass er dazu dient, unternehmensexternen, potentiellen Geldgebern nachvollziehbar Ihre Pläne vorzulegen und sie gegebenenfalls von Ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Somit wird Ihr Businessplan zu Ihrem ständigen „Begleiter“, der die Fragen Ihrer Positionierung und Strategie beantwortet und langfristig analysiert, wie sich Ihr Unternehmen entwickelt. Speziell, wenn Sie das Dasein als Freelancer gewöhnt sind, in dem Sie maximal Ihrem Ehepartner oder Steuerberater konkrete Antworten schuldig sind, kommen Sie ohne einen Businessplan sprichwörtlich aus dem Konzept.

Bestens vorbereitet sein: Was bietet Ihnen die SWOT-Analyse?

SWOT lautet die Abkürzung für die Analyse Ihrer Konkurrenzsituation. Strengths / Stärken und Weaknesses / Schwächen sollten genauso im Blick behalten werden wie Opportunities / Chancen und Threats / Gefahren. Strategische Überlegungen in Ihren Ansätzen als Unternehmer sollten Sie also auf alle möglichen Entwicklungen vorbereiten.

• Was ist Ihre persönliche Stärke als Berater und wie können Sie sie im Team einsetzen?

• Welche Schwächen haben Sie? Können Ihre Mitarbeiter diese ausbügeln?

• Welchen Risiken sind Sie ausgesetzt – in Ihrem Einsatzumfeld, im Team, mit Kunden?

• Welche Veränderungen stehen Ihnen bevor und wie können Sie diese nutzen?

• Passen Ihre jetzigen Kernkompetenzen noch zu den Anforderungen von morgen?

• Welche Stärken in der Kommunikation oder Digitalisierung könnten sich zu Schwächen entwickeln?

• Welche Chancen bietet ein Beraterteam im Vergleich zur Tätigkeit als freiberuflicher Einzelkämpfer?

• Wie können Sie auf Basis Ihrer spezifischen Kompetenzen auf externe Veränderungen besser reagieren als Ihre Konkurrenz in der Baufinanzierung?

• Haben Sie besondere Geschäftsfelder in der Baugeldberatung oder Serviceangebote, die Sie von ihren Konkurrenten gezielt abheben?

Nützliche Online-Tools sorgen für Planungssicherheit

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