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Finden Sie den Unterschied zwischen "Dinge erledigen" und tatsächlich Fortschritte machen!

von Agnes Bachmaier

Wie man in einer reaktiven Welt proaktiv handelt

Proaktiv ist ein Buzzword. Man hört es an jeder Ecke. Aber was heißt das eigentlich genau? Was bedeutet proaktiv? Der Duden sagt: »durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmend und eine Situation herbeiführend«.

Mit anderen Worten: proaktiv zu sein bedeutet, mit Bedacht geplante Schritte in die Tat umzusetzen, um genau die Ziele zu erreichen, die Sie beruflich am meisten weiterbringen. Es bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nicht nur auf das Dringende. Die Herausforderung dabei ist, dass unsere Welt eher reaktiv als proaktiv ist, Tendenz steigend. Auch hier wieder laut Duden: ein reaktiver Mensch ist jemand, der »als Reaktion auf einen Reiz« handelt. Kurz gesagt, eine reaktive Person ist Deadlines und äußeren Einflüssen ausgeliefert. Und da das Gefühl der Dringlichkeit oft das Gefühl der Wichtigkeit übertrumpft, verbringen viele ihre Tage in einer endlosen Schleife von Reaktionen auf Emails, Anrufen und Benachrichtigungen, um sich abends zu fragen, wo eigentlich ihre ganze Zeit hingegangen ist. Was Reaktivität so gefährlich macht ist, dass sie sich produktiv anfühlt. Allerdings gibt einen großen Unterschied zwischen „Dinge erledigen“ und tatsächlich Fortschritte machen. Man könnte einen proaktiven Menschen vielleicht mit einem Hengst vergleichen und einen reaktiven Menschen mit einem Schaukelpferd. Beide bewegen sich, aber nur einer bewegt sich vorwärts. Was kann man also tun, um dem Teufelskreis der Reaktivität zu entkommen? Was braucht man, um proaktiv zu sein? Mit einem Wort: Disziplin.

Wenn man anfängt, Proaktivität in Leben und Alltag zu integrieren, gilt es sie zu verteidigen. Ihre Umwelt wird Sie auf die Probe stellen, die Anforderungen werden steigen und Sie werden versucht sein, in unproduktive, reaktive Verhaltensweisen zurückzufallen. Um in einer reaktiven Welt proaktiv zu bleiben, braucht man Selbstdisziplin: die äußeren Umstände lassen sich nicht immer kontrollieren, aber wie man darauf reagiert sehr wohl. Erfolg ist nicht die Folge von äußeren Umständen, Erfolg ist die Folge der Reaktion auf die gegebenen Umstände.

Diese Leitplanken helfen dabei:

1. Belohnungsprinzip: Ziel

Es ist viel wahrscheinlicher diszipliniert zu bleiben, wenn Sie einen guten Grund dafür haben: ein klares und motivierendes Bild von Ihrem Ziel.

Bei den vielen Ablenkungen und Versuchungen sind Ziele ein wichtiges Werkzeug, um proaktiv, diszipliniert und auf Erfolgskurs zu bleiben.

2. Nicht prokrastinieren

Aufschieben kreiert Druck und Stress und schränkt die kreativen Fähigkeiten des Gehirns stark ein. Um sich ein bisschen selbst auszutricksen und dem ewigen Aufschieben den Kampf anzusagen, hier ein paar Tipps: Stellen Sie sich vor, wie es sich anfühlt, Ihre Aufgabe erledigt zu haben und visualisieren Sie auch die Konsequenzen des Scheiterns. Legen Sie eine klare Deadline fest und identifizieren Sie den ersten Schritt, um die Aufgabe zu beginnen. Belohnen Sie sich für den ersten Schritt. Dieser Impuls wird Sie wieder in den Flow bringen.

3. Nein sagen

Ihre Zeit ist ein kostbares Gut und es gibt nahezu endlos viele Zeiträuber, von Emails über Besprechungen bis hin zu Powerlunches. Übernehmen Sie wieder die Kontrolle und sagen Sie öfter »Nein«. Beim nächsten Anschlag auf Ihre Zeit fragen Sie sich: „Passt das zu meinem Ziel?“. Wenn die Antwort nein ist, sollte Ihre Antwort wahrscheinlich auch nein sein.

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