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Wohnung oder Haus als Kapitalanlage - was ist von beiden besser geeignet?

von Peter Hegerich

Wohnung oder Haus als Kapitalanlage

Diese Frage lässt sich, wie so oft, nicht allgemein, sondern nur ganz individuell beantworten. Ob sich ein Haus oder eine Wohnung besser als Kapitalanlage eignet, hängt ganz entscheidend vom jeweiligen Objekt und nicht zuletzt vom Käufer und seinem Geldbeutel selbst ab. Einer der entscheidenden Faktoren ist und bleibt die Lage des Objektes. Ebenfalls nicht unwesentlich sind der Zustand, die Vermietbarkeit – vor allem die Wiedervermietbarkeit auch nach Jahren – und natürlich der Kaufpreis.

Kapitalanleger dürfen sich bei der Suche nach einem geeigneten Objekt nicht von den eigenen Vorlieben leiten lassen. Entscheidend ist nicht, ob sich der Kapitalanleger vorstellen kann die Immobilie selbst zu bewohnen, sondern ob potenzielle Mieter das können. Denn der Leerstand ist der natürliche Feind eines jeden Kapitalanlegers! In diesem Punkt gibt es auch durchaus Unterschiede zwischen Haus und Wohnung.

 

Während ein Haus meist eher langfristig an Familien vermietet werden kann, haben kleinere Wohnungen tendenziell häufiger einen Mieterwechsel. Das birgt natürlich Risiken, umgekehrt aber auch die Chance, von Zeit zu Zeit die Miete an das Marktniveau anzupassen. Im Gegenzug tragen Hausvermieter ein ungleich höheres Risiko hinsichtlich Reparatur und Instandhaltungskosten. Denn im Vergleich zur Wohnungsimmobilie, bei der die Wohnungseigentümergemeinschaft solidarisch zur Kasse gebeten wird, schlagen ein kaputtes Dach oder die defekte Heizung beim Hauseigentürmer mit 100 Prozent zu Buche.

Wer als Kapitalanleger in ein Haus investieren möchte, sollte also nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Unterhaltskosten stemmen können.

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