Sep 22, 2011

Zinsen für ein Baudarlehen

Zinsen für ein Baudarlehen

Wenn man sich eine Immobilie kauft, bleibt es nicht aus, dass man sich einen Teil des benötigten Geldes von der Bank oder einer Versicherung ausleiht. In den wenigsten Fällen kann man ein Haus oder eine Wohnung komplett mit dem vorhandenen Eigenkapital bezahlen. Wenn das der Fall ist, hat man auch keine monatlichen Raten an die Bank zu bezahlen und kann sein schwer verdientes Geld für etwas anderes nutzen, wie zum Beispiel für seine Hobbys.

Wenn man aber einen Kredit für seinen Hauskauf aufnehmen muss, ist es ratsam sich über die aktuellen Zinsen zu informieren. Dies kann man bei seiner Hausbank machen, oder aber die verschiedenen Finanzierungsrechner im Internet nutzen. Viele Anbieter von Internetseiten, bei denen es um Immobilienfinanzierungen geht, haben einen speziellen Finanzierungsrechner auf der Seite, damit man sich unverbindlich den günstigsten Zins für sein Hypothekendarlehen anzeigen lassen kann. Man erkennt sehr schnell, dass bei so einem Zinsvergleich eine sehr große Spanne zwischen dem günstigsten Zins und den höchsten Zinssatz für ein Baudarlehen gibt. Da jede Bank unterschiedliche Konditionen für so einen Kredit hat, kann man sich durch einen Vergleich der Bauzinsen monatlich eine Menge Geld sparen.

Verschiedene Tipps wie man seinen Zinsen möglichst niedrig hält, findet man auch auf einigen Internetseiten. Hier spielt es zum Beispiel eine Rolle, wie lange man die Laufzeit seines Baudarlehens wählt. Je länger die Laufzeit ist, desto höher ist natürlich auch der Zins. Dafür hat man diesen dann aber auch über die gesamte Laufzeit gesichert, und muss keine Zinsschwankungen in Kauf nehmen. Wenn man eine kürzere Laufzeit wählt – zum Beispiel ein 5-Jahres-Vertrag – kann es durchaus sein, dass man nach Ablauf des Immobiliendarlehens gerade in einer Hochzinsphase steckt und dann einen höheren Zins für seine Anschlussfinanzierung bekommt.

Aber auch wenn ein bestehendes Baudarlehen in einer Hochzinsphase ausläuft gibt es noch Möglichkeiten. Entweder man wählt dann eine kürzere Laufzeit, in der Hoffnung, dass dann bei Ablauf der Zins wieder besser ist. Oder aber man schaut bereits vor Ablauf seines Baudarlehens nach einem sogenannten Forwarddarlehen. Damit kann man sich nämlich bis zu 5 Jahre im Voraus einen Zinssatz sichern, wenn abzusehen ist, dass bei Ablauf des bestehenden Darlehens der Zins gerade sehr hoch ist. Natürlich gibt es diese Möglichkeit nicht kostenlos von der Bank – einen geringen Zinsaufschlag muss man bezahlen. Aber wenn der Zins sehr hoch wandert, kann dies durchaus eine gute Wahl sein.


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