Nov 30, 2009

Baugeld und Baukredit

Baugeld und BaukreditUnter einem Kredit versteht man gemäß der üblichen Interpretation eine Überlassung von Geld zum Zweck einer Anschaffung. Im Sinne des Baugeldes bedeutet dies, dass dem Kreditnehmer das Baugeld zur Anschaffung oder zum Neubau einer privat oder gewerblich genutzten Immobilie bzw. zu Wohnzwecken überlassen wird. Das bedeutet konkret, dass sich der Kreditnehmer entweder eine Immobilie bzw. ein Grundstück kaufen darf. Allerdings ist der überlassene Baukredit nur zu eben diesem Zweck gewährt. Dabei gibt es für ein solches Baugeld innerhalb der Baufinanzierung verschiedene Bezeichnungen. So wird es einerseits als Kredit bezeichnet und andererseits Immobilienfinanzierung genannt. Doch auch eine Baufinanzierung, ein Baudarlehen oder eine Hausfinanzierung sind in der Regel nichts anderes als Baugeld. Im umgangsprachlichen Gebrauch wurde dieser Begriff aber auch für verschiedene staatliche Formen der Eigenheimförderung und Eigenheimfinanzierung verwendet, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll.

Dabei unterscheiden sich auch im Rahmen des Baugeldes mehrere verschiedene Formen der Kredite und Darlehen. Allerdings kommt es bei der Wahl der geeigneten Immobilien Finanzierung immer auch auf den jeweiligen Hauskauf selbst und die anfallenden Rahmenbedingungen an. Dabei ist unter anderem auch die geplante Nutzung der zu erwerbenden Immobilie zu beachten. Wer den Kauf als Unternehmen durchführt und keine private Nutzung plant, wird sich möglicherweise sogar über vollkommen andere Finanzierungsformen informieren und diese in die engere Wahl ziehen. Eine davon ist eine Finanzierungslösung über Venture Capital Beteiligungen. Hier besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass der Geschäftsführer oder Eigentümer des Unternehmens selbst in der Immobilie wohnt und Teile der Anlage vermietet werden. Eine solche Finanzierung ist aber auch zu Prestigezwecken im Rahmen einer Eigenheimfinanzierung durchaus möglich und gebräuchlich.

In der oben genannten Form benötigt der Kreditnehmer regelmäßig auch kein Eigenkapital. Dieses wird von der Beteiligungsgesellschaft zur Verfügung gestellt. Privatpersonen, die sich als Nicht-Unternehmer ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten, haben diese Möglichkeit in der Regel nicht. Hier verlangt die Bank oder die Gläubigergesellschaft bzw. die Bausparkasse in der Regel eine Eigenkapitalquote von mindestens 10 Prozent des Kaufpreises. Dagegen ist es im Rahmen einer Immobilien Finanzierung immer günstig, einen möglichst zinsgünstigen Baukredit in Anspruch nehmen zu können. Ein Bausparvertrag bietet dabei ebenfalls die optimalen Voraussetzungen.


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