Sep 22, 2011

Der Hypothekenkredit

baudarlehen

Wenn man sich für den Kauf einer Immobilie entscheidet – also zum Beispiel den Kauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung – wird man meistens einen Kredit von der Bank benötigen. Diese Art von Kredit nennt man auch Hypothekendarlehen. Ein Hypothekenkredit ist eine besondere Art von Kredit, der durch eine Immobilie abgesichert ist. Bei einem normalen Kredit wird meist nur das Gehalt als Sicherheit genommen. Wer einen Hypothekenkredit aufnimmt, kann das Geld für den Kauf oder auch Neubau eines Hauses verwenden, zur Renovierung oder Sanierung seiner bestehenden Immobilie oder auch für den Umbau einer Immobilie. Was noch eine weitere Verwendung wäre – gerade in der aktuelle niedrigen Zinsphase – ist die Ablösung eines anderen Kredites, für den man hohe Zinsen zahlen muss.

Wer sich für einen Hypothekenkredit entscheidet, hat einige Vorteile. Durch die längere Laufzeit als bei einem normalen Kredit, hat man eine geringere monatliche Rate zu zahlen. Der feste Zinssatz eines Immobiliendarlehens hilft bei der finanziellen Planung, man über die abgeschlossene Laufzeit genau planen welche Kosten monatlich und am Ende der Vertragslaufzeit auf einen zukommen. Es macht natürlich Sinn bei einem niedrigen Zinssatz auch eine möglichst lange Laufzeit zu wählen. Da man schwer abschätzen kann, wie sich der Zins in den nächsten 10 – 20 Jahren entwickelt, muss man bei einem günstigen Kredit zugreifen und lange Zeit diesen Kredit sichern.

Aber auch bei einem Hypothekenkredit ist der angebotene Zins von der persönlichen Lebenssituation abhängig. Wer einen gewissen Teil als Eigenkapital zu seinem Immobilienkauf beisteuern kann, der bekommt auch einen besseren Zins. Denn je niedriger der so genannte Beleihungsauslauf ist, desto niedriger wird auch der Zins. Auf gut Deutsch heißt das, wer seine Immobilie zu 100 Prozent mit einem Kredit bezahlt, ist schlechter dran als derjenige, der schon mind. 20 Prozent selbst bezahlen kann. Eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent wäre der Idealfall. Da bekommt man ein besseres Angebot für den Hypothekenkredit, aber man muss nicht allzu viel selbst beisteuern. Hinzukommt dass die Bank sich so ihren Kredit gut absichern kann, da sie im Schadensfall nicht zu 100 Prozent der Kreditkosten aufkommen muss. Man sollte also bei der Berechnung der Kreditsumme alle diese Punkte berücksichtigen. Ebenso kommen bei einem Immobilienkauf noch gewisse Kaufnebenkosten dazu, wie zum Beispiel Notarkosten, Maklergebühren, Grundsteuer, usw. – dies sollte man bei seiner Planung mit einkalkulieren.

Wer sich in diesem Bereich nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden die Unterstützung eines unabhängigen Finanzierungsmaklers anfordern.


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