Tipps für Kapitalanleger

Die fremdvermietete Immobilie ist eine ideale Möglichkeit der Altersvorsorge. Gleichzeitig dient sie auch als inflationsgeschütze Geldanlage. Der Staat fördert diese Art der Investition mit Steuervorteilen. So können Sie die Abnutzung der Immobilie durch den Mieter in Form von Abschreibungen steuerlich geltend machen. Für Neubauten und gebrauchte Immobilien, die nach dem 31.12.1924 fertig gestellt worden sind, können Sie den Gebäudeanteil auf bis zu 50 Jahren abschreiben. Der Abschreibungssatz für Denkmalobjekte liegt deutlich höher und wird in Form von Sonderabschreibungen auf den Sanierungsanteil des Objekts staatlich subventioniert.

Weiterhin können Sie als Kapitalanleger Werbungskosten steuerlich geltend machen. Zu den Werbungskosten zählen im Jahr der Anschaffung:

  •  Disagio
  •  Notarkosten für Grundschuldbestellung und Beurkundung des Kaufvertrags
  •  Anwalts- und Gerichtskosten
  •  Bereitstellungszinsen und Bearbeitungsgebühren


Auch nach dem Anschaffungsjahr können Sie laufende Werbungskosten steuerlich absetzen:

  •  Laufende Zinszahlungen aus dem Darlehen
  •  Erhaltungsaufwendungen
  •  Kontoführungsgebühren
  •  Grundsteuer
  •  Versicherungsbeiträge
  •  Betriebskosten
  •  Sonstige Kosten


Die Finanzierungskonzeption kann steuerlich betrachtet ebenfalls optimiert sein. So sind laufende Zinszahlungen als Werbungskosten absetzbar, laufende Tilgungsleistungen dagegen nicht. Daher sollten die Zinsbelastungen während der Darlehenslaufzeit gleich hoch belassen werden und die Tilgung nicht direkt in das Darlehen einfließen. Es bietet sich an die Tilgung in Form eines Sparvertrages anzulegen und dann bei Fälligkeit der Sparleistung das Darlehen zu einem festen Zeitpunkt zu tilgen. Diese Darlehensform nennt man daher auch Festdarlehen.


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