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Anapurna Circuit Dirk Borde im Himalaya steigt auf zu neuen Höhen

Baugeld Spezialist Dirk Borde im Interview

Dirk Borde betreut mit seiner Frau Sylvia Borde und seiner Kreditspezialistin Jenny Gotthardt unsere Kunden in Berlin City. Während Dirk und Jenny sich um die Baufinanzierungen kümmern, ist Sylvia in der Immobilienbranche tätig und kümmert sich um den Immobilienverkauf und Projektentwicklungen.

Wir haben Dirk interviewt:

Das Team rund um Dirk Borde

Wie lange bist du jetzt als Baugeld Spezialist tätig und was hast du vorher gemacht?

Ich bin seit 1991 in der Immobilienfinanzierung selbstständig und seit 2011 als Baugeld Spezialist tätig. Damals baute ich ein Potsdamer Unternehmen mit auf und spezialisierte mich recht schnell auf den sozialen Wohnungsbau und den Umgang mit Förderbanken. Als das Unternehmen nach zehn Jahren vollständig aufgebaut war, konnte ich mit meinen Ideen und Vorstellungen nicht mehr direkt in die Struktur des Unternehmens mit einwirken. So war für mich die Zeit gekommen, sich neuen Aufgaben zu stellen und etwas Neues aufzubauen – ohne von Mitgesellschaftern gebremst zu werden.

Ich habe mich immer als Spezialist der Baufinanzierung gesehen, als ich auf die Baugeld Spezialisten traf, war ich begeistert: endlich ein Unternehmen, das schon in seinem Namen berücksichtigt, dass ich ein Spezialist bin. Die Entscheidung war gefallen und so machte ich mich mit dem Namen „Baugeld Spezialisten Berlin City“ als Berater selbstständig und habe diese Entscheidung bis jetzt nicht bereut.

Warum sollten Kunden zu euch kommen? Was zeichnet eine Beratung bei euch aus?

Zum einen ist es meine gewaltige Erfahrung. Dadurch, dass ich schon so lange im Finanzierungsgeschäft tätig bin, kenne ich mich bestens aus. Zum anderen haben wir ein hohes Engagement gegenüber unseren Kunden, echte Leidenschaft an unserer Arbeit und das richtige Gespür. Wir nehmen uns alle unfassbar viel Zeit in der Vorbereitung sowie in der Beratung. Wir finanzieren von Grund auf solide und sehen jede Finanzierung als komplettes Projekt an – egal ob Kauf oder Neubau. Es soll eine sinnvolle und attraktive Finanzierung zustande kommen. Und wir möchten unseren Kunden auf jede einzelne Frage eine verständliche Antwort geben können. Dabei ist es egal, ob er 15 oder 100 Fragen hat – wir nehmen uns gerne genügend Zeit. Bei uns trifft man immer auf Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit. Wir scheuen uns nicht auch mal nein zu sagen und schlagen Alternativen vor, die für unsere Kunden besser sind. Denn Erfolg resultiert auch aus Dingen, die wir nicht mitbegleiten. Wir sind Dienstleister und arbeiten für die Verbraucher und beide Seiten müssen am Schluss mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch gehen.

Auch nach über 25 Jahren möchte ich bei jeder einzelnen Betreuung und Finanzierung ein gutes Gefühl haben und wissen, dass ich für die nächsten 10-20 Jahre ruhig schlafen kann und mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen kann. In unserem Beruf ist es extrem wichtig auch mal nein sagen zu können und von einer Finanzierung abzuraten, sonst beschäftigen wir uns mit Finanzierungen, die heikel und nicht effektiv sind. Und eine Konvertierungsquote von unter 50 % ist natürlich auch nicht schön, weder für die Bank noch für den Kunden oder uns.  Unsere Erfolgsquote bei den Finanzierungen, die wir tatsächlich bearbeiten liegt bei 99,9 %, da zeigt sich, dass wir mit unserer Strategie nicht ganz falsch liegen.

Immobilienmarkt Berlin – Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Auf alles (lacht). Entscheidend ist, sich mit der Immobilie identifizieren zu können und sich sicher zu sein, dass diese Immobilie seinem eigenen Wunschtraum entspricht. Dann gilt es sich mit der Lage, Zustand und Beschaffenheit sowie der persönlichen Finanzierung auseinandersetzen. Das Angebot ist sehr dünn aufgrund der hohen Nachfrage und der wenigen Angebote, vor allem an Leerwohnungen für Eigennutzer.

Eine Wohnung mit bestehendem Mieter zu kaufen ist sehr heikel, da man genauestens prüfen muss, ob die Vertragskonstellation eine Kündigung aufgrund Eigenbedarfs zulässt. Man kann nämlich nicht bei jeder Immobilie Eigenbedarf anmelden. Die Chance, dass die Kündigung nicht zulässig ist, liegt bei 50 %. Beispiel: Zieht der Mieter erst nach Aufteilung der Immobilie ein, ist eine Kündigung auf Eigenbedarf möglich, wohnt der Mieter aber schon vor Aufteilung in der Immobilie, hat man je nach Objekt eine Kündigungsfrist von bis zu zehn Jahren. Das kann für die Käufer ein unangenehmer Schock sein, wenn diese die Immobilie für den Eigenbedarf und nicht als Kapitalanlage gekauft haben. Daher ist immer von Spezialisten wie uns oder Fachanwälten zu prüfen, wann die Immobilie aufgeteilt wurde, zu welchem Zeitpunkt der Mieter eingezogen ist, wie lange der Mietvertrag bereits läuft und ob Gründe für soziale Härte bestehen. Im Rahmen unserer Beratung prüfen wir diese Option immer und stellen auch auf Wunsch Kontakt zu Fachanwälten her. Wenn eine Kündigung wegen Eigenbedarf möglich ist, ist eine 6-12 Monate Kündigungsfrist  normal, solange der Mieter damit einverstanden ist. Eigenbedarf muss immer gut begründet sein. Hier gibt es nämlich auch eine Menge zu beachten, zum Beispiel Soziale Härte, aber hierzu wann anders mehr. Das Internet verrät einem nur die grundsätzliche Möglichkeit, aber ob man damit dann auch durchkommt, sagt einem keiner. Die heutige Marktlage sagt aus: Der Mieter will nicht raus, da die Immobilienpreise immer teurer werden und die Mieten auch. Wir sind auch Profis in Hinblick auf das Thema Eigenbedarf und Fachanwälte beraten und begleiten uns hierzu. Das Mietverhältnis und die Objektdetails müssen geprüft werden, erst danach können Aussagen getroffen werden, ob Eigenbedarf klappt oder nicht. Da die Immobilien im vermieteten Zustand i.d.R. bis zu 20 % günstiger, lockt das natürlich auch Käufer an die selbst nutzen möchten.

Wie wird sich der Immobilienmarkt in Berlin zukünftig verändern?

Die Preise sind gestiegen, allerdings sind sie im Vergleich zu Hamburg und München und weiteren Großstädten immer noch attraktiv. Es kann schon sein, dass sich die Preise stabilisieren, also nur noch auf 2-5 % Preissteigerung, aber keine Stadt ist in der Lage 10.000 Wohnungen und mehr in absehbarer Zeit zu bauen und zu renovieren. Aufgrund dieser Tatsachen ist es mehr als unwahrscheinlich, dass sich die Wohnungssituation entspannt. Weiterer Zuzug trägt viel dazu bei, ich denke, jeder kann sich die Frage selbst beantworten.

Auch in ländlichen Gebieten trifft genau dasselbe zu, in den letzten 25-30 letzten Jahren wurde so viel gebaut, dass wir kaum mehr Grundstücksfläche haben. Grundstücke kann man nicht vermehren, günstiger wird es also sicher nicht mehr. Wir müssen der Wahrheit einfach ins Auge blicken, Bauen wird extrem teuer, vor 5-10 Jahren konnte man noch preiswert bauen, damals lag der Quadratmeterpreis zwischen 1.000-1.500 €. Heute muss man mit einem Erstellungspreis von Minimum 2.000 € steigend pro Quadratmeter rechnen. Wer Bestand verkauft, orientiert sich an den Neubaupreisen, deshalb steigen auch Kaufpreise für Bestandsobjekte, diese sind zwar immer noch günstiger als der Neubaupreise, aber nicht mehr wesentlich.

Was war dein schönstes Kundenerlebnis?

Gute Frage, es gab schon so viele schöne Kundenerlebnisse, dass man einzelne gar nicht so herausfiltern kann. Eines der letzten wirklich schönen Erlebnisse, war eine ganz liebe Familie mit zwei Kindern, bei denen die Finanzierung vom Erstkontakt bis zur Realisierung der Immobilie ca. ein Jahr vergangen ist. Sie hatten sich Objekt bei Berlin ausgesucht und wurden leider aufs Übelste von ihrem Immobilienmakler über den Tisch gezogen, sodass sie am Ende diese Immobilie nicht kaufen konnten. Für meine Kunden ist damals eine Welt zusammengebrochen, zusätzlich war der Mann schwer erkrankt und dessem Vater war kurz zuvor verstorben. Die Familie hatte also sowieso schon eine schicksalsreiche Zeit hinter sich und war so froh, dass wir sie in dieser Zeit so intensiv begleitet haben. Am Ende des Tages haben sie tatsächlich eine alternative Immobilie gefunden und bei der ganzen Familie sind ganz viele Tränen geflossen. Als Dankeschön haben wir einen goldenen Berliner Buddy Bär geschenkt bekommen. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Es war schön zu sehen, dass sich die Kunden mit entsprechender Dankeskarte und individuellem Geschenk echt Gedanken darüber gemacht haben, wie sie uns eine kleine Freude bereiten können. Am Ende des Tages hatten wir das Gefühl, dass wir deren absoluten Lebenstraum erfüllen konnten und waren froh, dass es auch innerhalb der Familie endlich wieder bergauf geht. Das wir dazu ein Stück beitragen konnten, ist eine menschliche Nummer, die einen sehr zufrieden gemacht hat.

Dirk Borde Abseits der Arbeit: "Eines unserer Highlights war der Annapurna Circuit und die Überschreitung des Thorong La auf über 5.416 HM."

Was machst du abseits der Arbeit?

Wir achten schon auf unsere Work-Life-Balance. Sämtliche Urlaube verbringen wir als „Aktivurlaube“. Im Sommer gehen wir viel wandern und klettern, im Winter Skifahren oder Schneeschuhgehen. Eines unserer Highlights war 2017 der Annapurna Circuit im Himalaya und die Überschreitung des Thorong La (Donnerpass) auf über 5.416 HM, den wir bei einer drei wöchigen Nepal Trekkingreise gemeistert haben. Das war körperlich und menschlich eine wahnsinnige Erfahrung. Da sieht man erstmal, wie es in einem anderen Kulturkreis zugeht – mit wie wenig Menschen zufrieden sein können – das ist für uns unverständlich und holt einen zurück auf den Boden.

 

Was ist dein Ziel in den nächsten zwei Jahren?

Zufriedenheit. Wir sind seit Jahren auf dem Höhepunkt unseres eigenen Erfolges angekommen. Wie will man den noch steigern? Mehr Umsatz bedeutet nicht gleich mehr Erfolg. Zufriedenheit ist uns wichtig! Und den Erfolg, den wir aufgebaut haben natürlich zu halten. Das, was wir extrem gut können weiter zuführen. Und natürlich unsere Work-Life-Balance besser im Fokus zu haben. Wir machen jetzt zwei Jahre lang nur Urlaub (lacht), aber ein bisschen Arbeit darf natürlich auch immer sein.

 

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