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Aktien, Gold oder Immobilien - das richtige Investment in der Krise

Bild von Jason Briscoe

Aktien, Gold oder Immobilien – das richtige Investment in der Krise

In Krisenzeiten navigieren Anleger ihr Erspartes am liebsten in sichere Häfen. Doch ist das, was psychologisch nachvollziehbar ist, auch tatsächlich das beste Investment? Angst ist genauso wie Gier immer ein schlechter Ratgeber, wenn es um Geldangelegenheiten geht. Die Optionen in einem Marktumfeld, in dem Zinsen lediglich eine Reminiszenz an vergangene, bessere Zeiten sind, sind für konservative Anleger nicht besonders zahlreich. Zumindest dann nicht, wenn sie einigermaßen rentabel sein sollen. Rentabel sind Anlagen aber nur, wenn die Rendite höher liegt als die Inflationsrate, denn ansonsten schrumpft die Kaufkraft des eigenen Vermögens Jahr für Jahr. Wer seine Ersparnisse daher in unverzinslichen Sparbüchern oder Tagesgelder bindet, verbrennt bares Geld.

Sind Aktien wirklich zu riskant?

Ein oft gehörtes Argument zum Thema Aktien ist das Risiko, das konservative Anleger oft genug scheuen. Das mag zutreffen, wenn einmalig eine hohe Summe in einen einzelnen Aktienwert investiert wird. Natürlich unterliegt die Börse permanenten Schwankungen. Hier auf ein einziges Pferd zu setzen, birgt selbstverständlich ein Risiko. Anders stellt sich die Sachlage bei monatlichen Sparplänen in ETFs dar. ETFs sind Fonds, die sich in der Zusammensetzung an einem bestimmten Index orientieren. Dies kann der DAX, der DOW JONES oder jeder andere Index sein. Durch das fehlende aktive Management sind die Kosten für ETFs deutlich niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds, was sich positiv auf die Rendite auswirkt. Durch die monatlichen Sparraten stellt sich auch das Problem des richtigen Einstiegszeitpunktes nicht, da die festen Raten immer intelligente Kaufentscheidungen auslösen. Ist der Kurs niedrig, werden mehr günstige Anteile gekauft. Liegt der Kurs hoch, wird dementsprechend wenig teuer eingekauft. Somit ergibt sich ein günstiger Durchschnittskurs. Auch Finanzlaien ohne großes Kapital können bedenkenlos auf diese Art sparen, sofern ein gewisser Anlagehorizont gegeben ist.

Ist Gold eine Alternative?

Anleger suchen immer dann verstärkt Zuflucht im Gold, wenn die Aktienmärkte turbulent sind. Gerade in Krisenzeiten, in denen die Menschen Angst um ihr Erspartes haben, nimmt der Goldpreis Fahrt auf. Derzeit liegt der Goldpreis bei ca. 1600 Euro pro Feinunze und damit in der Nähe des Allzeithochs. Auch wenn dies generell nicht der ideale Einstiegszeitpunkt ist, sollte man berücksichtigen, dass Gold immer knapp ist und ein starker Preisverfall aufgrund der starken Nachfrage und des limitierten Angebots nicht zu erwarten ist. Das meiste Gold auf der Erde ist bereits gefördert und die Erschließung neuer Minen ist schwierig und kostspielig. Auch wenn Gold keinen Zinsertrag bringt und das Problem der Verwahrung aufwirft, sind die langfristig zu erwartenden Kurssteigerungen ein Argument für eine Beimischung von Gold in der eigenen Anlagestrategie.

Wie sieht es mit Immobilien aus?

Beim Erwerb einer Immobilie sind drei Dinge wichtig: erstens die Lage, zweitens die Lage und drittens die Lage. Dieser alte Maklerspruch ist auch in der heutigen Zeit nicht unwahrer geworden. Selbst die größten Schrottimmobilien erfahren Wertsteigerungen, sofern sie sich am richtigen Ort befinden. Doch vielfach trüben Probleme mit Mietern die Freude an diesem Investment. Zudem haben die wenigsten das nötige Kleingeld, um sich eine Anlageimmobilie in bester Lage zu kaufen. In diesem Fall können Immobilienfonds eine sinnvolle Lösung sein.

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