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eine etwas andere Wohngeschichte Über Mut, Halt und Optimismus

Interview von Albina Hahn
Geschichte & Bilder von IG: mein_geliebtes_zuhause

Über Mut, Halt und Optimismus – eine etwas andere Wohngeschichte

 

Wer verbirgt sich hinter dem Instagram Account “mein_geliebtes_zu_Hause”?

Hallo, ich bin Nicole (34) und komme aus der schönen Pfalz. Ich bin seit 12 Jahren glücklich verheiratet, gelernte MFA (Medizinische Fachangestellte) und Mama von zwei Mädels. Zusammen mit unserem Hund Luna, Katze Banshee und zwei Schildkröten Timmy und Tommy wohnen wir in unserer Doppelhaushälfte mit Garten. Ich liebe tolle Deko, koche und backe gerne und bin kreativ.

 

Dein Instagram-Name lässt darauf schließen, dass Du dein Zuhause liebst (ich Super-Sherlock, ich weiß 😊). Was macht für Dich ein „Zuhause“ aus? Und überkommt Dich, trotz Traumhaus, auch mal die große Reiselust?

Oh ja, ich bin wirklich froh, dass wir ein Haus gefunden haben und das liebe ich total. Wir haben es für uns passend renoviert und dann mit ganz viel Deko gemütlich gestaltet. Denn mir war wichtig, dass wir uns hier auch wirklich alle zuhause fühlen. Trotzdem zieht es uns natürlich auch raus in die Natur. Wir lieben es zu Campen und haben uns vor zwei Jahren den Traum vom eigenen Wohnwagen erfüllt.

Viele fragen sich, wie sie ihre Traumimmobilie finden. Hast Du Tipps? Wie habt Ihr Euer „geliebtes Zuhause“ gefunden? Welche Vorstellungen, Träume und Wünsche hattet Ihr zu Beginn und welche sind der Realität zum Opfer gefallen?

Wir haben lange online gesucht, bis wir das passende Objekt durch Zufall über meine Eltern gefunden haben. Wir hatten sogar das Glück, es von privat und ohne Immobilienmakler zu bekommen, da es noch nicht inseriert wurde.

Uns war beispielsweise die Größe der Kinderzimmer und der Küche wichtig. Und auch ein Garten musste definitiv dabei sein. Bei einigen anderen Dingen mussten wir Abstriche machen: Ich habe mir zum Beispiel immer ein großes Bad gewünscht, stattdessen haben wir drei wirkliche Mini-Bäder.

Mein Tipp? Klingt vielleicht blöd, aber am besten, sobald ein Haus frei wird, nicht lange zögern und sofort Interesse bekunden, da momentan einfach sehr viele ein Haus kaufen möchten.

 

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben und wie hat er sich im Laufe der Jahre verändert? Was ist für Dich unerlässlich, um ein Haus zu einem Zuhause werden zu lassen?

Den skandinavischen Einrichtungsstil mag ich total gerne. Früher habe ich oft Dinge gekauft, die mir zwar gefallen, aber letztendlich gar nicht zusammengepasst haben. Heute achte ich drauf, dass kein Stilmix entsteht und dadurch Unruhe in ein Zimmer bringt. Ich bin aktuell noch dabei, nach und nach umzugestalten. Dabei darf es gerne auch mal etwas Gebrauchtes sein, denn es wird einfach zu viel weggeworfen. Unerlässlich sind für mich Kerzen und Lichterketten! Die machen das Ganze einfach zu meinem persönlichen Hygge-Moment.

Ehemann, zwei bezaubernde Mädels, ein Hund, eine Katze und zwei Schildkröten: Wie schaffst Du Dein Haus so ordentlich und trotzdem gemütlich zu halten? Hast Du besondere Organisations- bzw. Alltags-Tipps?

Oh, auch hier ist es nicht immer blitzeblank. Aber bei uns hilft jeder mit. Alle haben ihre Aufgaben und zusammen schaffen wir es, unser Zuhause gemütlich zu behalten. Die Kids kümmern sich beispielsweise in der Küche um den Müll (sprich wenn der Mülleimer – von Restmüll bis zur Biotonne – voll ist, leeren sie ihn selbständig). Die Große übernimmt auch mal die Gassi-Runde. Mein Mann hilft sehr viel mit. Er kocht ab und an, räumt die Spülmaschine aus oder saugt auch mal durch.

Als Tipp kann ich einen Haushaltsplan empfehlen, in dem jeder mit seinen Aufgaben aufgelistet ist. Besonders für die Kids ist das toll, wenn erledigte Aufgaben mit einem Sticker belohnt werden. Bei 20 Stickern erfüllen wir den Mädels einen Wunsch: Eis essen gehen, Spieleabend, etc..

 

Wie findest du neben Beruf, Erziehung, Haushalt etc. Zeit und Muße, einen so frequentierten Instagramm-Account zu pflegen? Wie viel Zeit investierst du für die Pflege des Accounts, aber auch der Community?

Hinter Instagram steckt natürlich jede Menge Zeit und Arbeit, aber für mich ist es eine Art Ausgleich und es macht mir sehr viel Spaß. Ich habe eine großartige Community. Den Zeitaufwand kann ich gar nicht benennen, da es wirklich variiert. Es hängt bei mir auch davon ab, ob mich die Kinder gerade besonders brauchen oder zum Beispiel Urlaubszeit ist (Familytime).  Mal mehr, mal weniger 😊

 

Du bist sehr innig mit deiner Community und teilst auch persönliche Geschichten mit ihr. Hat dich das zu Beginn Überwindung gekostet? Und was kannst du anderen Instagrammern mit auf dem Weg geben?

Anfangs habe ich mich beispielsweise nicht vor die Kamera getraut, durch das positive Feedback meiner Follower fiel es mir mit der Zeit immer leichter. Viele lieben meinen ,,pfälzischen“ Dialekt so sehr. Mittlerweile gehört es einfach dazu für meine Follower in die Kamera zu sprechen ❤️ Ich kann nur sagen: Traut euch und kommuniziert mit eurer Community!

Diagnose Tumor. Ist so ein äußerst persönlicher Post von Dir. Du hast ein durchweg positives Feedback und Rückhalt erhalten. Auch wir fanden es beeindruckend, wie offen, mutig, aber auch optimistisch Du mit der Diagnose umgegangen bist. Magst Du Deine Geschichte nochmal hier teilen?

Ich litt immer wieder unter starken Kopfschmerzen und fragte immer wieder nach einer MRT-Untersuchung – die jedoch jedes Mal abgelehnt wurde, da man sie für unnötig hielt. Ich habe auf die Untersuchung bestanden – Gott sei Dank! Neben dem befürchteten Bandscheibenvorfall wurde eine zystische Raumforderung festgestellt.

Bei einer weiteren Kontrolle nach drei Monaten kam dann die Diagnose: Parotistumor (Ohrspeicheldrüsen Tumor). An sich keine seltene Diagnose, es wird fast täglich operiert, aber trotzdem erst mal ein Schock.

Der Tumor hatte sich in der Größe nicht verändert und in der Regel sind diese auch gutartig. Vielleicht hatte ich daher keine Angst und habe es meinen Followern einfach erzählt. Ich wollte Betroffenen die Angst nehmen und vor allem Mut machen auf eine (MRT-)Untersuchung zu bestehen.

Die Operation verlief bestens. Die Wunde heilt super und ich hatte auch keine großen Schmerzen. Nachdem das Ergebnis der Pathologie kam – gutartig ❤️- war ich glücklich. Der Tumor könnte zwar jederzeit wieder kommen, aber ich denke einfach weiterhin positiv.

 

Wie wichtig war Dein Zuhause als Rückzugsort in dieser Zeit? Hat sich Deine Sichtweise auf das Leben seitdem verändert?

Ich bin von Anfang an positiv an die Sache ran gegangen und bleibe auch weiterhin optimistisch.

Trotzdem war es besonders wichtig, nach der Operation zu Ruhe zu kommen und das geht natürlich viel besser in einem gemütlichen Zuhause. Ich habe sehr viel Zeit auf der Couch verbracht – eingekuschelt in einer Decke. Nach fünf Tagen Krankenhausaufenthalt war ich aber auch glücklich, einfach in meinem Garten an der frischen Luft zu sein und in der Sonne die Vögel und Schmetterlinge zu beobachten.

Das Zuhause hat mir in der Zeit Halt gegeben, weil ich wusste, dass alle hinter mir stehen, egal wie es ausgeht. Meine Freundin meinte zum Beispiel: „Ich lieb dich auch noch, falls dein Mund nach der OP hängt.“ 🤣 Auch meine Kids machten mir Mut und sagten, dass ich auch mit einer Narbe, weiterhin hübsch sein werde.

Das alles hat mir Halt gegeben und Mut gemacht, aber auch gezeigt, dass man dankbar sein sollte. Ich gehe jetzt zum Beispiel jeden Abend kurz in mich und überlege, wofür ich dankbar bin.

"Ich bin von Anfang an positiv an die Sache ran gegangen und bleibe auch weiterhin optimistisch."

"Nach fünf Tagen Krankenhausaufenthalt war ich glücklich, einfach in meinem Garten in der Sonne die Vögel und Schmetterlinge zu beobachten."

"Ich gehe jetzt zum Beispiel jeden Abend kurz in mich und überlege, wofür ich dankbar bin."

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