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In Zeiten des Klimawandels auf erneuerbare Energien setzen und Förderung für Photovoltaik-Anlagen erhalten

von Sonja Steppan

Be bright – Solarenergie für sich nutzen

Nicht erst seit dem aktuellen Rekordsommer ist der Klimawandel in aller Munde und immer mehr Menschen wollen ihren Beitrag zu einer besseren Nutzung der erneuerbaren Energien leisten. Warum nicht das Eigenheim dafür verwenden, um seinen eigenen Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen? Hier kann sich, nicht nur auf Grund der vielfältigen Förderungen, die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage lohnen.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Förderung für eine Photovoltaik-Anlage. Neben staatlichen Zuschüssen von Bund und Ländern gibt es auch zinsgünstige Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Optionen sollten immer bereits im Vorfeld der Anschaffung genau geplant und berücksichtigt werden, denn durch die optimale Nutzung der verschiedenen angebotenen Fördermöglichkeiten kann die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage noch deutlich verbessert werden.

Photovoltaik-Anlagen wurden dazu entwickelt Solarstrom zu produzieren. Dieser kann von den Betreibern sowohl für den Strom-Eigenverbrauch verwendet, als auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Bei der Einspeisung erhalten die Betreiber der Photovoltaik-Anlage dafür eine sogenannte Einspeisevergütung.

Dabei wurde in den letzten Jahren neben der Leistung auch die Lebensdauer von Photovoltaik-Modulen deutlich gesteigert. Insbesondere bei der Eigennutzung und Speicherung des produzierten Stroms besteht großes Sparpotenzial, wenn man zugrunde legt, dass mittlerweile die garantierte Lebensdauer einer Photovoltaik-Anlage normalerweise bei mindestens 25 Jahren liegt. Die Kreditkosten für die Anschaffung sind dann üblicherweise bereits nach wenigen Jahren aus den Einsparungen der Kosten für den Strom-Eigenverbrauch und den zusätzlichen Erträgen der Anlage aus der Einspeisevergütung refinanziert. Ab einem bestimmten Punkt, der je nach Höhe der Förderung und Anschaffungskosten variiert, arbeitet die Anlage dann also sogar in den Geldbeutel ihres Betreibers.

plants next to a window in an apartment in amsterdam

Nutzen Sie die Sonne für sich

In Deutschland werden regenerative Energien, wie die Nutzung von Sonnenenergie, seit dem Jahr 2002 durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Ziel dieser Förderungen ist eine Energiewende. Die Einspeisung von Strom in das öffentliche Stromnetz wird durch eine für 20 Jahre festgelegte Vergütung gefördert. Entscheidend für die Höhe der Vergütung die Betreiber einer Photovoltaik-Anlage erhalten, sind dabei Faktoren wie der Zeitpunkt der Inbetriebnahme sowie der Ort und die Größe der Anlage. Kleinere Anlagen, welche beispielsweise auf einer Doppelhaushälfte oder einem Einfamilienhaus angebracht werden können, erhalten hierbei eine höhere Vergütung.

Bei Strompreisen, die höher sind als die festgelegte Einspeisevergütung, macht es aus wirtschaftlichen Aspekten wiederum Sinn den zu viel produzierten Strom für den Eigenverbrauch zu speichern und nicht in das öffentliche Netz einzuspeisen. Für diese Speicherung ist eine zusätzliche Batterie oder ein Stromspeicher-System notwendig, mit dem der Betreiber seinen selbst produzierten Strom speichern und dann verbrauchen kann, wenn die Sonne mal nicht scheint.

Bei den Förderkrediten der KfW wird ganz klar zwischen Photovoltaik-Anlagen und Solar-Anlagen unterschieden. Photovoltaik-Anlagen dienen der Stromerzeugung. Solar-Anlagen werden für die Erzeugung von Warmwasser und ggf. für die Solarkühlung von Gebäuden verwendet. Die Errichtung von Solaranlagen wird bei Neubauten meist über das Programm „Energieeffizient Bauen“ und bei bestehenden Objekten über das Programm „Energieeffizient Sanieren“ gefördert.

Die günstigen Kredite der KfW gibt es dabei mit verschiedenen Laufzeiten, Zinsbindungen und tilgungsfreien Anlaufjahren. Eine aktuelle Übersicht der möglichen Varianten und Konditionen findet sich auf deren Internetseite. Kredite können von in- und ausländischen Unternehmen, Freiberuflern, Landwirten, gemeinnützigen Organisationen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, kommunalen Zweckverbänden, Genossenschaften, Stiftungen, Vereinen, Privatpersonen und gemeinnützigen Antragstellern, die einen Teil des erzeugten Stroms einspeisen, beantragt werden. Hierbei ist zu beachten, dass Privatpersonen, die selbst produzierten Strom in das öffentliche Netz einspeisen, dadurch grundsätzlich auch zu Unternehmern werden.

modern houses by night

Die Nutzung von Sonnenenergie wird seit dem Jahr 2002 durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert

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