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Ein Weg zur finanziellen Unabhängigkeit.

von Sonja Steppan, Bild von Sam Wheeler

Finanzielle Unabhängigkeit

Viele Menschen haben langfristig das Ziel, finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Definieren könnte man diese als einen Zustand, in dem Rechnungen aus laufenden und passiven Nebeneinnahmen bezahlt werden. Allerdings ist finanzielle Freiheit nicht gleichbedeutend mit „Geld ohne Arbeit“ und darf nicht mit dem Leben als sogenannter Frugalist verwechselt werden.

Zwei Fragen sollten Sie sich vorab stellen:

Wie ist Ihre Definition von Unabhängigkeit?

Auf welche „Geldvernichter“ können Sie möglicherweise verzichten?

Die meisten Menschen wünschen sich keinen Selbstversorgerhof mit eigenem Gemüse, Kuhherde und Generator, sondern eine gewisse Selbstständigkeit in ihren finanziellen Entscheidungen. Als einer der inflationärsten Begriffe in der Finanzwelt stellt die finanzielle Unabhängigkeit zwar für jeden etwas anderes da, doch heißt im Kern meist: haushalten lernen.

Sparen ist zwar nicht sexy, gehört aber zum Habit finanziell erfolgreicher Menschen. Die folgenden Punkte sollen beleuchten, welche (Teil-)Aspekte Sie umgehend umsetzen können.

Vor dem Beginn: der Kassensturz

Was besitzen Sie schon? Welche Versicherungen haben Sie abgeschlossen? Wo sind Ihre Konten, was liegt da drauf? Welche Anlageprodukte kennen Sie? Werden Sie erben? Wie viel Geld steht Ihnen monatlich zur Verfügung? Und wie hoch ist ihre Sparrate?

Im besten Fall legen Sie sich ein Notizbuch oder eine digitale Excel-Tabelle an, in der Sie alle nötigen Zahlen dokumentieren.

Sichern Sie Ihre Existenzrisiken!

Auch dann, wenn Sie nicht mehr arbeiten, müssen Sie noch wohnen und sich ernähren können. Daher lautet die erste goldene Regel der finanziellen Unabhängigkeit sich privat für eine Berufsunfähigkeit abzusichern. Damit Sie Ihr Einkommen rundum geschützt haben, sollten Sie freilich auch an eine Haftpflichtversicherung denken! Planen Sie langfristig, bleiben Sie Ihrer Strategie treu.

Langfristig Vermögen planen

Auf welche Weise Sie langfristig am besten Vermögen aufbauen, hängt davon ab, ob Sie eher auf Sicherheit setzen möchten oder bereit sind zu pokern. Viele träumen davon, ausschließlich von Dividenden und Börsengewinnen zu leben, ohne täglich dafür arbeiten zu müssen. Je nach Anlagetyp steht Ihnen eine große Bandbreite an Fonds und Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung, aber auch Geldanlagen in Form von Kunst, Oldtimern, Bitcoin – oder freilich Immobilien. Wichtigste (und einfachste) Regel: Investieren Sie niemals in etwas, das Sie nicht verstehen!

Tagesgeldkonto als Notgroschen

Wer sein Vermögen sicher angelegt hat, kann dann in Schwierigkeiten geraten, wenn alltägliche Notgroschen nötig sind – für eine neue Spülmaschine, Winterreifen-Ersatz, eine Renovierung oder Autoreparaturen etwa. Legen Sie auch ein Tagesgeldkonto mit Notgroschen an, damit Sie nicht Ihr mühevoll Erspartes angreifen müssen.

Optimieren Sie Ihre Altersvorsorge!

Nie waren die Möglichkeiten, den Ruhestand abzusichern, so vielfältig wie heute – insbesondere Frauen können in vielen Fällen auf eine lohnenswerte, staatliche Unterstützung hoffen. Informieren Sie sich umgehend für Ihren spezifischen Berufs- und Familienstand, Ihre Einkommensklasse und alle gesundheitlichen Belange, die Sie betreffen. Seien Sie bei der Analyse ihrer Situation ehrlich zu sich selbst.

Richtige Information schützt vor falscher Intuition

Wie bei so vielem im Leben ist Wissen der Schlüssel zur richtigen Entscheidung. Hier zahlt es sich sprichwörtlich aus Zeit zu investieren und sich ausführlich zu informieren. Tun Sie etwas für Ihre finanzielle Bildung! Mittlerweile existieren auf dem Markt zahlreiche Sachbücher oder Biographien über verschiedene Formen der Geldanlage. Aber auch Online-Kurse oder Seminare, die Sie in jeder gut sortierten Volkshochschule buchen können. Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen möchten, besuchen Sie doch öffentliche Börsentage und stellen Sie Experten Ihre persönlichen Fragen.

Beim Thema Geld ist es natürlich wichtig die jeweiligen Quellen und Gespräche auch zu hinterfragen. Wenn Sie gerne Zeitung lesen, werden Sie feststellen, dass in überregionalen Qualitätsmedien anders über Finanzen geschrieben wird als in saloppen Börsen- oder Nachrichtenmagazinen oder Facebook-Gruppen und Blogs. Suchen Sie sich ein Medium, dem Sie vertrauen und mit dem Ihnen die eigene Geldanlage Freude bereitet!

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