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Wie entwickeln sich spielerisch Vertrauen und Sympathie über Ihre Körpersprache?

von Agnes Bachmaier

Körpersprache: Codes und Hacks

Körpersprache ist ein mächtiges Werkzeug, das haben wir alle schon gehört. Tipps dazu ähneln allerdings oft ein bisschen dem Medizinschrank der Küchenpsychologie: Die Arme nicht verschränken, das wirkt abweisend. Oder nicht in bestimmte Richtungen blicken – das könnten geneigte Beobachter zum Lügendetektor machen. Aber mal abgesehen von solchen nicht immer gültigen Allgemeinplätzen gibt es einige sehr nützliche Tipps für eine Körpersprache, die nicht nur Ihrem Gegenüber hilft, sondern auch Ihnen selbst. Dabei geht es um Selbstreflexion, Klarheit über unsere natürlichen Kommunikations- und Verhaltensweisen und natürlich ihren bewussten Einsatz.

Der berühmte erste Eindruck

Nicht zu energisch, nicht zu eifrig, aber auch nicht kraftlos, dünn und vorsichtig: Der perfekte Händedruck wird nicht umsonst gerühmt. Wenn Sie Ihr Gegenüber mit einem festen Händedruck und freundlichem Blick in die Augen begrüßen, ist das erste Eis gebrochen. Sie kommunizieren Energie und Offenheit. Und auch wenn Sie am Konferenztisch sitzen, können Sie mit einer verbindlichen Körperhaltung von Anfang an eine gute Atmosphäre schaffen. Beugen Sie sich etwas vor, legen Sie die Hände auf den Tisch (mit den Handflächen nach oben oder zusammen), sehen Sie Ihrem Gegenüber offen in die Augen und lächeln.

Spieglein, Spieglein

Babys tun es schon vor der Geburt, wenn ihre Herzschläge den Rhythmus der Mutter annehmen. Als Erwachsene tun wir es, wenn wir mit jemandem sprechen, den wir mögen oder dem wir zustimmen: Wir ändern unbewusst unsere Körperhaltung, um sie der anderen Person anzupassen. Dieses sogenannte »Spiegeln« der Körpersprache unseres Gegenübers signalisiert Sympathie und Verbundenheit. Bewusst eingesetzt kann das Spiegeln einen großen Beitrag zur Entwicklung positiver Kundenbeziehungen leisten. Alles was man dazu braucht, ist zunächst eine offene Wahrnehmung. Wie sitzt mir mein Klient gegenüber? Sind seine Arme gekreuzt? Lehnt er sich zurück oder auf den Tisch? Fangen Sie nun an, diese Haltungen und Bewegungen subtil zu reflektieren. Beobachten Sie, was passiert. Wenn Ihr Gegenüber beginnt, auch langsam Ihre Bewegungen zu spiegeln, ist das ein sehr gutes Zeichen. Es bedeutet, dass sich Sympathie und Vertrauen entwickeln.

Das Eis brechen

Ja, es stimmt: Menschen, die zurückhaltend, verschlossen oder gar in Abwehrhaltung sind, verschränken oft die Arme vor der Brust. Wenn Sie diese Geste, kombiniert mit gekreuzten Beinen, beobachten, können Sie ziemlich sicher sein, dass Sie momentan keine begeisterten Zuhörer haben. Um eine solche Situation zu entschärfen, brechen Sie das Eis. Bieten Sie ein Tasse Kaffee an oder zeigen Sie eine Broschüre. Wichtig dabei ist, dass Ihr Gegenüber seine Haltung ändern muss, die Arme und Beine entkrampft und wieder auf Sie reagiert. Unsere Körperhaltung beeinflusst unsere Einstellung, deshalb ist eine simple Bewegung oft schon der beste Weg, um wieder auf Kurs zu kommen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Extrovertierte Menschen haben es oft leichter, einen guten ersten Eindruck zu machen – sie wirken mitreißend und ihre Emotionen sind so leicht zu lesen wie ein offenes Buch. Zu viel Überschwänglichkeit kann jedoch auch überwältigen. Wenn Ihre Autorität gefordert ist, schalten Sie einen Gang runter. Minimieren Sie Ihre Bewegungen und atmen Sie tief durch. Halten Sie kurz inne, bevor Sie Ihren Punkt machen: So wirken Sie ernsthaft und entschieden.

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