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Als selbstständiger Berater tätig zu sein erfordert viel Planungsgeschick und klare Absprachen mit sich selbst.

von Carla Fontaine

Sein eigener Chef sein – Fluch oder Segen

Tagsüber arbeiten, danach noch eine Stunde ins Fitnessstudio gehen und abends mit dem Partner gemütlich einen Film auf der Couch anschauen. So oder so ähnlich läuft bei den meisten Menschen der Arbeitsalltag ab. Aber wie sieht ein Tag bei einem selbstständigen Berater aus, der keine festen Arbeitszeiten und keinen geregelten Arbeitstag hat? Christina Frisch und Andreas Wese, beide sind seit mehreren Jahren Baugeld Spezialisten, erzählen uns wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommen.

 

Schnell wird klar, ganz einfach ist es nicht Arbeit und Privatleben gleichermaßen aufzuteilen. Flexible Arbeitszeiten zu haben hat viele Vorteile. Es vereinfacht einem beispielsweise das gemeinsame Frühstück oder Mittagessen mit der Familie und man kann sich seine privaten Termine, wie zum Beispiel Arzttermine oder die Kinder in die Schule zu fahren, frei einplanen. Einer der größten Vorteile ist wohl, dass man nicht mehr zum Einkaufen gehen muss, wenn alle anderen die Geschäfte stürmen. Nie wieder an der Kassenschlange zu stehen – wer wünscht sich das nicht? Und natürlich steht im Sommer einer etwas längeren Mittagspause im Freibad nichts im Weg. Man darf aber nicht vergessen, dass man als selbstständiger Berater seinen Arbeitstag, um erfolgreich zu sein, nach den Kundenwünschen ausrichtet. Da die meisten Kunden selbst berufstätig sind, finden viele Kundenberatungsgespräche spät nachmittags oder abends statt. Hat man dazu noch einen berufstätigen Partner, der im Angestelltenverhältnis tätig ist, verpasst man sich sehr häufig. So kommen Freunde, Familie und Hobbys schnell mal zu kurz.

Christina Frisch: „Die Hauptsache ist, dass man Spaß an seinem Beruf hat!"

Christina Frisch berät zusammen mit ihrem Mann und ihrer Angestellten Frau Karin Mainz unsere Kunden in Bonn rund um Baufinanzierungen. Sie ist derzeit in Teilzeit tätig, um sich nachmittags um die gemeinsamen Kinder kümmern zu können, sie zu den Sportkursen zu fahren und das Abendbrot vorzubereiten. Das Ehepaar versucht täglich spätestens um 9 Uhr im Büro zu sein, um alle internen Dinge organisieren und planen zu können. Kundentermine werden meistens schon Tage vorab geplant, um sich möglichst gut darauf vorbereiten zu können. „Das Ende unserer Arbeitstage ist allerdings immer offen, das richtet sich ganz nach den Wünschen unserer Kunden“, verrät Frau Frisch. Trotz der vielen Arbeit kommen bei den beiden die Familie, Freunde und das gemeinsame Privatleben als Ehepaar nie zu kurz. Am Wochenende gehen die beiden gerne mit ihrer Familie in der Natur wandern, besuchen Freunde und gehen auch mal auf eine Party oder ein Familienfest. „Und einmal die Woche nehmen wir uns Zeit für uns, gehen gemeinsam essen oder ins Kino, eben ein richtiger „Paarabend“, dafür haben wir einmal die Woche einen Babysitter organisiert“, erzählt Frau Frisch. Natürlich, Arbeit und Privatleben lassen sich nicht immer klar abgrenzen. Es existiert ein eigener Arbeitsplatz mit Computern zu Hause, um Kleinigkeiten auch von dort aus am späten Abend oder am Wochenende erledigen zu können. Die beiden versuchen sich die Aufgaben aufzuteilen: Kundentermine, die spät abends oder am Wochenende stattfinden führt Herr Frisch, während Frau Frisch sich um die Familie kümmert. „Für uns ist es ein Privileg, unseren Kunden ihre Wunschfinanzierung zu ermöglichen. Wir sehen das eher als unsere Berufung, als einen Job. Aber wenn unsere Kinder zu Hause fragen: „Wer ist eigentlich dieser Martin?“ (sie meinen damit Martin Amberg –  Geschäftsleitung der Baugeld Spezialisten), merken wir, dass wir wohl doch mehr über die Arbeit reden, als gedacht.“ (lacht) „Die Hauptsache ist, dass man Spaß an seinem Beruf hat! Wenn man Spaß bei der Arbeit hat, passt sich alles an, dann ist die Arbeit keine Belastung und alles fügt sich ganz automatisch.“

Andreas Wese: „Die richtige Planung ist das A und O."

Andreas Wese berät zusammen mit Antonia Semmler unsere Kunden in Fulda und betreut zusätzlich das Musterhauszentrum in Bad Vilbel als Baufinanzierungsberater. Die gefragtesten Tage sind bei ihm Samstag und Sonntag, vor allem wegen des Musterhauszentrums. „Die Kunden wollen sich natürlich viel Zeit nehmen um sich die Häuser anzuschauen und da eignet sich das Wochenende hervorragend für“, erzählt Herr Wese. Er berichtet, dass es sehr schwer sei Privatleben und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Der Kunde ist bei ihm König, weshalb er sich bestmöglich nach den Kundenwünschen richten möchte. Abends wird der Laptop regelmäßig mit nach Hause genommen, um noch dringende Kundenanliegen beantworten zu können. „Ich versuche mir möglichst den Sonntag frei zu halten und arbeite dafür aber am Samstag. Aber leider bleibt es oft beim Versuch.“ (lacht) „Im Gegensatz zum Angestellten arbeitet man als Selbstständiger deutlich mehr und nimmt oft noch Arbeit mit nach Hause, eine klare Trennung zwischen Beruf und Freizeit gibt es also nicht mehr.“ Für die Freunde und den Sport ist aber dennoch Zeit, wenn auch manchmal nicht so viel wie gewünscht. Sein Tipp: Fixe Termine im Terminkalender blocken und sich dann auch wirklich strickt daran halten. Sonst lässt man sich die Zeit doch wieder mit Terminen vollplanen. So kann er zum Beispiel mittwochvormittags eine Stunde ins Fitnessstudio gehen und danach in sein Büro fahren und sich dort um die Anträge unserer Kunden kümmern. „So sehr ich meine Arbeit auch mag, es ist dennoch wichtig auch mal an sich zu denken und sich Zeit freizuschaufeln, sonst arbeitet man ganz schnell sieben Tage die Woche.“

 

 

Als selbstständiger Berater tätig zu sein erfordert viel Planungsgeschick und klare Absprachen mit sich selbst, so können sich gezielt Termine für Sport oder die freie Abendgestaltung frei gehalten und eingeplant werden. Das allerwichtigste ist allerdings der Spaß an der Arbeit. Wer Spaß an seiner Arbeit hat, dem fällt es leichter auch mal länger im Büro zu bleiben oder zum Kunden auch mal spät abends rauszufahren, denn so wird die Arbeit schon fast zum Hobby und nicht zur Belastung.

 

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